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Composing-Techniken mit Photoshop: Perspektive, Strukturebenen, Spezialeffekte

Die feine Brandungslinie einzeichnen

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Die Brandung ist ein wichtiger und notwendiger Schritt, um Wasser und Land miteinander zu verbinden. Erst die feinen, weit entfernten Brandungswellen lassen es logisch erscheinen, dass Berge und Wasser zusammengehören.
08:06

Transkript

Prinzipiell sieht unsere Landschaft schon ganz gut aus. Wenn wir mal die gesamte Landschaft anschauen, dann sieht man, wie das Wasser, diese Spiegelungen und das Land zusammenwirken. Das ist wirklich schon gar nicht mal so schlecht, aber es fehlt noch etwas, was das Ganze deutlich glaubwürdiger macht, denn im Moment haben wir keine besonders schönen Konturen, und zwar, da meine ich in erster Linie damit, dass wir hier noch eine Menge dran arbeiten müssen. Und das zweite, was wir mit einem sehr ähnlichen Werkzeug machen können, ist diese dünne Gischtlinie, die man natürlich auch sehen müsste, weil die Wasserstruktur hier überall ganz genau gleich ist. Und so könnte das nicht aussehen. Wenn wir schon so unruhiges Wasser haben wie hier, dann müssen wir definitiv dafür sorgen, dass wir zumindest mal diese Gischt hier, da wo sich die Wellen in der Brandungszone vor diesen Felsen brechen, dass wir hier ein bisschen mehr sehen davon. Jetzt, was machen wir? Auch das ist wieder ein wenig arbeitsaufwendig, aber ich glaube, Sie haben das schon durchschaut. Es ist so bei Composings. Composings sind, wenn sie gut aussehen sollen, immer viel Arbeit, relativ viel Arbeit zumindest, und trotzdem muss man sagen, dass die sich lohnt. Und wie die sich lohnt, möchte ich Ihnen gerade mal an diesem Beispiel hier zeigen. Nehmen wir uns doch mal diese kleine Felsnase, die ich hier rausgearbeitet habe, und gucken mal, was wir damit machen können, dass die wirklich top aussieht. Das, was wir hier machen, machen Sie mit, entsprechend größeren im Vordergrund und kleineren im Hintergrund, Pinseln, natürlich dann über die gesamte Küstenlinie, aber das Prinzip ist überall gleich. Erstmal müssen wir nochmal zurück in unsere alte Ebenenmaske. Das ist diese Ebenenmaske, mit der wir begonnen haben, das Wasser freizustellen beziehungsweise sichtbar zu machen. Und ich gehe noch ein bisschen dichter ran, dass man es besser erkennen kann, hole mir jetzt einen Pinsel und mit diesem wunderschönen, runden Pinsel können wir leider nicht viel anfangen, denn diese Kante hier ist weder scharf noch unscharf. Es ist eher Vegetation, die wir hier haben, die wir ein wenig bearbeiten müssen. Also gehe ich mal zu den Pinseln und hole mir hier eine dieser typischen Pinsel, mit denen man so was sehr gut machen kann. Ich gehe in die Pinselvorgaben und hole mir hier anstelle der allgemeinen Pinsel, mit denen wir jetzt gerade gearbeitet haben, die "Faux-Spitzen". "Faux-Spitzen", falsche Spitzen brauche ich relativ häufig. Jetzt können wir sie vielleicht auch mal anfügen, denn mit denen kann man wirklich atemberaubend viel anfangen, obwohl sie so, na ja, jetzt hätte ich fast schon wieder "alt" gesagt, obwohl sie schon so lange dabei sind bei Photoshop. Das können Sie nicht an der Form sehen, Sie können es aber an dem Durchmesser sehen. Eine Pinselspitze von 20 Pixel Durchmesser ist nicht wirklich viel, das ist wirklich ziemlich wenig, aber trotzdem kann man damit was anfangen. Und das Ganze stammt natürlich aus einer Zeit, als ein 100-KB-Bild, wohlgemerkt Kilobyte, nicht Megabyte, wo ein 100-KB-Bild noch eine richtig große Datei war. So, den hier möchte ich, glaube ich, verwenden, ich bin mir nicht ganz sicher. Ich klicke den mal doppelt, dann sieht man, wie er heißt: "Gerollte Baumwollfetzen". Wunderbar, den hätte ich gerne, sehr schöner Pinsel. Den müssen wir nur ein klein wenig jittern, also zurück zu den Pinseln, dieses Symbol bringt uns dahin zurück, "Formeigenschaften" anklicken und hier den "Winkel-Jitter" festlegen, so. Das ist es eigentlich fast schon, viel mehr müssen wir da nicht machen. Und jetzt müssen wir mit einem wirklich sehr kleinen Pinsel, deswegen reichen diese 20 auch vollkommen aus, das hier ist jetzt gerade 20, ich brauche den deutlich kleiner, damit müssen wir jetzt hier unsere Vegetationszone bearbeiten. Wenn Sie das mit Weiß machen, dann malen Sie quasi Bäume dazu, kann man ruhig tun. Sie können es aber auch mit Schwarz machen, dann ziehen Sie was davon ab. Das mache ich mal ab hier, weil da möchte ich diese Bäume so ein bisschen raus arbeiten. Und natürlich wäre es toll, wenn wir dann so was hier, ich mache das nochmal, so was wie diesen Baum oder diese Baumgruppe, wenn man die dann auch tatsächlich nimmt und schön sauber freistellt, damit es tatsächlich so aussieht, als ob dieser Baum aus der Landschaft ein bisschen rausragt, genau wie der hier auch. Das sollte man auf keinen Fall verschenken, so was. Das wollen Sie unbedingt mit in Ihr Composing reinnehmen. So, dafür kann man die Landschaft außenrum natürlich ein bisschen wegschneiden. So, jetzt sehen Sie, wie gut das funktioniert, weil es tatsächlich nach einer Kante aussieht, nach einer Silhouette aussieht, die so wirklich sein könnte. Und auch hier sind es eher flache Ansichten, also diese Spitzen, so was hier, müssen wir überhaupt nicht machen. Das sieht nicht natürlich aus. Im Gegenteil, das kann ruhig alles weg. Das wird hier eher ziemlich flach auslaufen, alles. Vielleicht ein bisschen mehr davon hier bei dieser Felsnase, die kann man vielleicht so ein bisschen nach vorne malen, aber alles andere dürfte eher ungefähr so aussehen. Und jetzt sehen sie schon, allein das hier, was wir da gerade gemacht haben, wenn man da nochmal zurückgeht, dann landen wir hier, wieviel besser es aussieht, was wir da gerade gemacht haben. Jetzt sieht es richtig nach was aus hier an der Stelle. Genauso hier vorne, auch da kann man ein bisschen... Nein, zurück zur Ebenenmaske. Hier vorne kann man natürlich auch eine Menge machen. Auch da kann man das Ganze ein bisschen organischer aussehen lassen, aber ansonsten müssen wir mit dieser Linie, die direkt das Wasser berührt, ist ja bei der hier nicht der Fall, das hier, diese Bäume stehen ja vor dem Wasser. Das hier ist ein direkter Berührungspunkt zwischen Wasser und Bergen. Da müssen wir natürlich was anderes noch machen. Da müssen wir genau diese Gischtlinie draufmalen. So, die lege ich über sämtlichen Ebenen an. Und die können wir sogar mit dem gleichen Pinsel malen, allerdings müssen wir noch zwei Sachen ändern. Das erste, was wir ändern müssen... Das wäre mir zu regelmäßig, so regelmäßig darf das nicht aussehen. Wir müssen also definitiv hier eine Streuung hinzufügen, das ist das hier, nicht zu viel. Das wäre viel zu viel, wir brauchen nur wenige Prozent, vielleicht 30-40 %, so was, müsste eigentlich ausreichen. Und damit können wir anfangen zu malen. Deckkraft 100 %? Auf keinen Fall. Schauen Sie, dann passiert das, das sieht nicht gut aus. Eine Deckkraft von 30 % reicht. Und der Pinsel sollte wirklich sehr klein sein. Pinselgröße 4 müsste erstmal ausreichen. Jetzt passen Sie auf, was passiert. Ich male hier mal drauf, ungefähr so. Das darf mal breiter und mal schmaler sein. Ist also ganz typisch etwas, was man nur durch Maltechniken bekommt. Anders können Sie das in Photoshop kaum erzeugen. Trotzdem, glaube ich, dass jeder sieht, dass man dazu kein Meister sein muss. Das kriegt wirklich jeder hin, das hier draufzumalen, ruhig noch ein bisschen mit einer kleineren Pinselspitze vielleicht. Vielleicht auch nochmal so eine vorgelagerte Welle, die kurz davor ist, sich zu brechen, so was hier, kann man einfach hier draufpinseln und damit genau diesen Gischtrand erzeugen, den wir natürlich unbedingt haben müssen. Hier an diesem kleinen Kap kann man sogar ein bisschen ins Meer hinein malen. Warum nicht so was machen? Das könnte durchaus sein, dass wir hier so was wie eine Untiefe haben. Da würden sich die Wellen etwas anders brechen, etwas früher brechen. Und das kann man hier ruhig schon mal zeigen. So, das ist es eigentlich. Viel mehr müssen wir da gar nicht machen, dass es gut aussieht. Das Einzige, was noch vielleicht eine gute Idee ist, was vielleicht noch fehlt: Ich möchte es nicht zu verwaschen haben. Ich nehme mir deswegen den Scharfzeichner und bleibe in dieser Ebene, zeichne hier und da, nicht überall, aber hier und da vielleicht noch ein bisschen diese Gischt scharf. Jetzt schauen Sie sich das mal an, das ist doch okay, damit kann man doch leben, das ist doch was, was nicht sofort jeder als etwas entlarvt, was Sie selber gemalt haben. Und trotzdem ist es mit dem richtigen Pinsel ein Kinderspiel, das hier reinzumalen. Wenn Sie das selber machen, achten Sie bitte immer drauf, dass diese weiße Linie, die ich hier nun reingemalt habe, überall nur da erscheint, wo Land und Wasser zusammentreffen. Das ist zwar hier an dieser Stelle auch der Fall, das ist auch hier natürlich der Fall, aber das hier, diese Landmasse im Vordergrund hat ja nur ab hier ungefähr Berührungspunkte zum Wasser. Das hier ist eine Silhouette, die vor dem Wasser steht. Da darf man also nicht über sämtliche Kanten jetzt diese weiße Linie malen. Versuchen Sie sich vorzustellen, dass es nur an den Berührungspunkten zwischen Wasser und Land passiert und dann dürfte nicht viel schiefgehen.

Composing-Techniken mit Photoshop: Perspektive, Strukturebenen, Spezialeffekte

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2 Std. 47 min (27 Videos)
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Erscheinungsdatum:21.04.2017

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