Composing mit Photoshop: Deep Impact

Die Einzelbilder des Composings

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Ein Composing setzt sich aus mehreren Einzelbildern zusammen. Dieses Video zeigt sämtliche Fotos, welche für die Zusammenstellung des Motivs in diesem Video-Training benötigt werden.
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Transkript

Eigentlich finde ich es immer eine ziemlich gute Idee, wenn man sich erst einmal die Bilder anschaut, aus denen ein Composing aufgebaut ist. Denn es gibt schon einmal so ein bisschen einen Überblick, was man dafür braucht, wo man die Sachen herbekommt. Vielleicht auch, wie sie evtl. zusammengebaut werden müssten oder sollten und deswegen finde ich es gut, dass wir uns erst einmal die Sachen anschauen.  Was haben wir? Wir haben erst einmal-- ich fange einmal mit diesen beiden Bildern an, also nicht mit dem ganz linken, dem, was Sie hier gerade sehen, sondern mit diesen beiden. Wenn Sie die betrachten, dann fällt Ihnen auf, dass aus diesen beiden Bildern das hier zusammengesetzt ist. Das hat ganz einfach damit zu tun: An dieser Stelle, wo ich hier in der U-Bahn stand, um diese Aufnahme zu machen. Da war ich einfach der Meinung, dass dieses Bild diese Treppe unbedingt benötigt, um den Raum zu erklären. Allerdings ist der Bahnsteig hier auf der rechten Bildseite komplett abgeschnitten. Schaue ich mir dann dagegen das rechte Bild an, da fehlt die Treppe komplett, die ebenfalls den Raum erklärt. Dafür haben wir hier den kompletten Bahnsteig. Weiter zurückzugehen war einfach nicht mehr möglich, denn ich stand schon mit dem Rücken zu einer Baustelle. Eine kürzere Brennweite zu verwenden war auch nicht möglich, denn, Sie sehen es jetzt schon, die Lampe ist relativ stark verzerrt und ich war schon bei 20 Millimeter. Drunter mache ich das nur sehr ungern, also blieb eigentlich nur die Möglichkeit, aus beiden Bildern - diesem und diesem hier - dieses "zusammenzustitchen". Das ist dann auch das Erste, was wir machen und es bleibt selbstverständlich Ihnen überlassen, ob Sie das selbst auch tun wollen. Das "Stitchen" ist nicht das Aufwendige dabei, sondern die Retusche dann später, um da oben noch etwas ranzustricken - oder, ob Sie lieber bereits das fertige Hintergrundbild nutzen wollen. Wie gesagt, ich zeige Ihnen gerne, wie es funktioniert. Es ist viel Arbeit, aber es macht ja schließlich auch Spaß.  Da gibt es noch einen weiteren Punkt. Wenn man sich dieses Bild anschaut, dann sieht man hier, diese Jungs stehen da, diese etwas gelangweilten Leute hier stehen - ihn hier und sie hier - und die passen nicht so richtig zu diesem Bild; denn stellen Sie sich vor, hier schlägt wirklich gerade ein Meteorit ein, dann stehen die nicht da drüben an der Wand und gucken wo ganz anders hin. Deswegen mussten die natürlich weg und dazu gibt es dieses Bild, das Bild "Patch", was von der Farbigkeit nicht ganz dasselbe ist, auch von der Perspektive nicht ganz dasselbe ist. Das muss man dann daraufsetzen. Noch einmal Arbeit, die schon, sagen wir einmal, eine Viertelstunde dauert! Also, wenn Sie das machen wollen mit "Transformieren", mit "Verzerren", dann ist das hier Ihr Bild. Dann haben Sie das gesamte Hintergrundbild selbst zusammengebaut. Wenn Sie aber sagen: "Die Arbeit kann ich mir sparen, das muss nicht unbedingt sein! So kreativ ist es nicht!", dann verwenden Sie einfach dieses komplett fertige Bahnhofsbild. Das einmal zur Erklärung dieser vier Bilder. Jetzt hatte ich leider das zweifelhafte Glück, dass ich den Bahnhof zwar schön fotografieren konnte, aber die U-Bahn - die hier - die war einfach nicht zu kriegen. Denn meine Belichtungszeit war einfach viel zu lang, um die U-Bahn in der Fahrt, hier wo Sie aus dem Tunnel herauskommt, an dieser Stelle hier, zu fotografieren. Hier kann man es ein bisschen besser sehen. Da hätte ich sie gerne gehabt. Das ist halt so: wenn Sie einen U-Bahnhof fotografieren und da ist keine U-Bahn zu sehen, dann fehlt eben das Wichtigste. Deswegen muss in diesem U-Bahnhof eben auch eine U-Bahn fahren; und es reicht mir, sie angedeutet hier hinten aus dem Tunnel kommen zu sehen. Das war leider, wie schon erwähnt nicht möglich, weil die Belichtungszeit, die ich verwendet habe, viel zu lang war. Also habe ich die U-Bahn stehend fotografiert, an anderer Stelle. Die müssen wir also irgendwann dort hinten einfügen. Das Loch in der Decke. Was sieht man durch das Loch in der Decke? Man sieht drei Sachen: Man sieht erstens einmal natürlich den Himmel, dafür braucht man diese Aufnahme. Man sieht zweitens einmal eine Person, denn dann wird erst richtig klar, "Aha, ich kann da ins Freie sehen und draußen ist die ganz normale Oberfläche!" Das braucht man ja, um zu lokalisieren, was man denn da eigentlich sieht, wenn man in den Himmel guckt. Das Dritte ist diese Geschichte hier. Auch das ist ein Stück Mauerwerk, damit die geziegelte Decke nicht so ganz alleine dasteht, sondern, dass man sieht, da steht also ein gemauertes Gebäude daneben. Das unterstützt die logische Abfolge dieser Aufnahme dieses Motivs ein kleines bisschen.  Was haben wir sonst noch? Wir haben diesen Kerl, der hier steht, denn wir brauchen ja jemanden, der nach oben starrt. Der ist sozusagen das Pendant für diese Dame, die nach unten schaut, und man sieht auch schon beim Fotografieren, der wurde mit sehr sehr weichem Licht in der U-Bahn fotografiert und freigestellt. Sie wurde draußen fotografiert, weil sie ja schließlich in dieser Geschichte auch draußen auf der Oberfläche spazieren geht, und dann bleiben eigentlich nur noch diese vier "CTI"-Geschichten zu erklären. Das ist der Teil, der in "Cinema 4D" ensteht. Sie können entweder diese fertig gerenderten Bilder hier verwenden für den Photoshop-Teil, in dem wir uns gerade befinden. Oder, Sie können sich selbstverständlich auch anschauen, wie diese Sachen in "Cinema 4D" gestaltet sind, gemacht werden, falls Sie das interessiert. Oder, falls Sie dieses Training erweitern wollen und auch den "Cinema 4D"-Teil davon anschauen bzw. nachvollziehen wollen.  Aus diesen Aufnahmen hier besteht das Training. Ich denke, jetzt wissen Sie Bescheid - ganz im Groben zumindest - was zu tun ist.

Composing mit Photoshop: Deep Impact

Erfahren Sie alles über den Aufbau und die Umsetzung eines umfangreichen Composings in Photoshop und wie man unterschiedliche Fotos optimal miteinander kombiniert.

2 Std. 8 min (26 Videos)
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Dieses Video-Training ist der Auftakt eines Zweiteilers. Im zweiten Teil "Uli Staiger – Deep Impact mit CINEMA 4D" lernen Sie, den Meteoriten mit CINEMA 4D zu modellieren.

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