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Karriere-Tipps: Alle 14 Tage neu

Die eigenen Schwächen erkennen

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Wie wäre es mit ein paar Tipps für Ihre Karriere? Svenja Hofert, Autorin von mehr als 35 Büchern, Management- und Karrierecoach, gibt Ihnen in dieser Reihe kurze und knackige Hinweise für Ihre berufliche Entwicklung. Dabei erhalten Sie sowohl Unterstützung bei der beruflichen Orientierung, praktische Tipps im Bewerbungsprozess und Ratschläge für den Umgang mit schwierigen Arbeitskollegen oder Chefs.
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Transkript

Hallo und herzlich willkommen! Ich bin Svenja Hofert, Autorin von mehr als 35 Büchern, Management und Karriere Coach. Wenn wir von Stärken sprechen, etwa im Vorstellungsgespräch, kommt automatisch auch immer das Thema: Schwächen aufs Tablett. Ich mag den Begriff nicht besonders, denn Schwächen sind ebenso wie Stärken, relativ zu dem, was man macht. Man sollte sich auf Stärken konzentrieren und diese entwickeln und nicht auf Schwächen. Es sei denn, diese behindern die Stärken. Schwächen sind oft übertriebene oder erstarrte Stärken. Wer sehr flexibel und intuitiv ist, ist selten zugleich ordentlich und hoch strukturiert. Das ist keine Schwäche. Eine Schwäche ist es nur, wenn es übertrieben wird und nicht zur Aufgabe passt. Wenn also ein hoch strukturierter Mensch gar nicht mehr flexibel sein kann, oder ein sehr flexibler völlig chaotisch, das sollten Sie im Vorstellungsgespräch aber besser nicht so drastisch formulieren. Wichtig ist, dass ein Stärke zum Job passt und dort nicht zur Schwäche wird. Wenn Sie ein flexibler Mensch sind mit Improvisationstalent, dann passt das tendenziell weniger gut zu einem Buchhalterjob, es sei denn, in der Freizeit. Die Schwächen sollten also authentisch für Sie selbst, aber auch authentisch für den jeweiligen Beruf sein.