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Photoshop Elements 15: Ebenen und Masken

Die Ebenenpalette

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Die Ebenenpalette gehört zu den wichtigsten Bereichen der Photoshop-Elements-Bedienoberfläche. In diesem Film lernen Sie sie näher kennen und erfahren, welche Werkzeuge und Tools, welche Bearbeitungs- und Ansichtsoptionen Ihnen dort zur Verfügung stehen.

Transkript

Wir werfen jetzt noch einmal einen detaillierten Blick auf einen der wichtigsten Bereiche in Photoshop Elements, nämlich die Ebenenpalette. Diese können wir hier unten über diese Schaltfläche jederzeit ein- und ausblenden, wenn wir etwas mehr Platz brauchen zum Arbeiten. Oder auch hier über das Hauptmenü, über "Fenster" und dann "Ebenen" oder über das Drücken der Taste F11. So, fangen wir oben an. Wir haben jetzt hier in der Ebenenpalette verschiedene Icons, die wir uns jetzt alle der Reihe nach mal anschauen wollen. Die erste Schaltfläche hier ist für eine neue Ebene. Wenn ich also darauf klicke, erscheint hier eine neue Ebene, die ist leer und darauf können wir arbeiten. Diese neue Ebene erscheint immer über der Ebene, auf die wir zuletzt geklickt hatten, also die zuletzt aktiv war. Wenn ich jetzt diese Ebene hier wieder lösche, dann muss ich erst das Ganze bestätigen, oder ich ziehe sie direkt auf den Mülleimer, dann funktioniert’s auch, ohne zu bestätigen. Wenn ich jetzt zum Beispiel auf diese Ebene hier geklickt habe, und jetzt eine neue Ebene mache, dann erscheint diese neue Ebene über der aktuellen. Natürlich kann man jederzeit die Ebenenreihenfolge ändern, in dem man einfach klickt und dann die Ebene nach unten zieht. Als nächstes möchte ich hier anhand dieser neuen Ebene, dieses Icon hier erklären, nämlich "Transparente Pixel fixieren". Das heißt, auf transparenten Pixeln kann nicht gearbeitet werden. Das kann ich ganz gut zeigen, indem ich jetzt mal den Stift nehme zum Beispiel, mit einer entsprechenden Größe, so, und ich male jetzt auf die leere Ebene hier einfach mal einen gewissen Bereich auf. So. Und jetzt fixiere ich diese Ebene, beziehungsweise ich fixiere nur die transparenten Pixel. Wenn ich jetzt eine andere Farbe nehme zum Beispiel, für meinen Pinsel, und jetzt mit dem Pinsel male, dann sehen wir, hier passiert gar nichts. Wenn ich aber hier rüber fahre, dann sehen wir, aha, ich kann also jetzt über die bereits vorhandenen Pixel malen. Die leeren Pixel, also der transparente Bereich hier, da können wir nichts verändern. Was wir weiterhin machen können, ist, die Ebene hier verschieben. So, wenn wir das auch fixieren wollen, dann haben wir hier die nächste Schaltfläche: "Alle Pixel fixieren". Wenn ich die aktiviert habe, dann kann ich gar nichts machen. Dann kann ich die Ebene hier nicht verschieben, wenn ich versuche sie auszuwählen, dann wird automatisch die Ebene dahinter aktiviert, also die Hintergrundebene. Ich komme also nicht auf diese Ebene. Ich muss erst hingehen und das Schloss wieder entfernen. Malen können wir im Übrigen auch nicht. Das hat nichts mit 'nicht verschieben' zu tun, sondern auch mit Malen. Jetzt habe ich auf der falschen Ebene gemalt, das passiert halt schnell, wenn man nicht immer hier die Ebenenpalette im Auge hat. So, jetzt bin ich auf der richtigen Ebene, der gesperrten Ebene. Wenn ich jetzt versuche zu malen, dann sehen wir, der Mauszeiger verändert sich, zu diesem Warnhinweis. Okay, die Ebene benötige ich nicht mehr. Ich werde diese jetzt entfernen, was auch nicht geht, weil die Ebene gesperrt ist. Zum Entsperren können wir einfach einen Doppelklick hier auf das Icon machen oder wir klicken erneut hier oben auf die Schaltfläche. Und jetzt kann ich hingehen und die Ebene in den Mülleimer schmeißen. Als nächstes hätten wir hier noch die Einstellungsebene. Hier haben wir eine Auswahl von verschiedenen Ebenen, die man benutzen kann, wie zum Beispiel die Tonwertkorrektur. Die Tonwertkorrektur, die Ebene legt sich jetzt hier über die Hintergrundebene. Wir können jetzt hier hingehen und die Tonwerte korrigieren. Das heißt, wir können für die hellen Bereiche und für die dunklen Bereiche hier die Tonwerte anpassen. Da wir aber hier dieses Histogramm über den gesamten Bereich haben, von den dunklen Bereichen zu den hellen, müssen wir hier eigentlich nichts daran anpassen. Man kann ja mit den mittleren Werten noch ein bisschen spielen, um das Bild hier etwas zu verstärken im hellen oder in den dunklen Bereichen. Den weißen Bereich den wir hier sehen, das ist eine Maske. Das heißt, über diese Maske kann man jetzt Bereiche ausmaskieren mit Schwarz und mit Weiß. Wenn ich also jetzt hingehe... --momentan ist alles weiß, das heißt, es ist nichts maskiert, wenn ich aber jetzt hingehe und mit schwarzer Farbe hier jetzt zum Beispiel hinmale, dann erzeugen wir hier einen schwarzen Strich, also eine Maske und das bedeutet, dass alles was, hier in dem maskierten Bereich liegt, nicht wirkt. Also die Einstellungsebene, die Korrektur die wir durchgeführt haben, wird in dem Fall hier an der Stelle ignoriert und wir sehen das Hintergrundbild. Wir können das Ganze wieder korrigieren, indem wir einfach die Farbe wechseln, auf weiß und dann überpinseln wir hier einfach wieder mit weiß, und so können wir das Ganze hier korrigieren und rückgängig machen. Deswegen arbeitet man so gerne mit Masken, weil man mit Masken Schritte nachträglich wieder rückgängig machen kann. Was nicht funktionieren würde, wenn wir einen Bereich rauslöschen würden zum Beispiel hier. Und damit kommen wir hier auch schon zum nächsten Icon. Das nächsten Icon ist die Maske. Einstellungsebenen haben automatisch Masken. Aber neue Ebenen, die man erzeugt, haben keine Masken. Denen kann man Masken hinzufügen. Das heißt, ich habe jetzt in dem Fall diesem Flugzeug hier eine Maske hinzugefügt und kann jetzt hier ebenfalls mit Schwarz hingehen, und das Flugzeug korrigieren. Ich könnte jetzt zum Beispiel hier diesen Flügel wegretuschieren und von mir aus den hier unten auch. Sie sehen hier, ein paar schwarze Punkte, ja, das ist der Bereich, den wir jetzt grade weggepinselt haben. Genauso kann ich jetzt auch wieder hingehen und mit weiß wieder übermalen, und die Flügel wieder hinmalen. Somit haben wir uns jetzt schon fast alle Icons angeschaut, was noch fehlt, ist dieses hier, das ist zum Gruppieren. Man kann also hingehen und mehrere Ordner gruppieren. Wenn ich also sage, zum Beispiel die Flugzeuge, die möchte ich in einem eigenen Ordner haben, dann selektiere ich diese einfach, inklusive der Einstellungsebene, weil die auch zu dem Flugzeug gehört, und gehe jetzt hier auf das Gruppieren-Icon. Dann erzeuge ich quasi so was wie einen Ordner, eine Gruppe und in dieser Gruppe, die ich jederzeit auf- und zuklappen kann, sehe ich jetzt meine drei Ebenen, die ich hier gruppiert habe. Der Vorteil bei dem Gruppieren ist einfach der, dass wenn man mit vielen Ebenen arbeitet, was schnell passieren kann in Photoshop, wenn man hier aufwendige Compositings macht. Also ganze viele Elemente in das Bild hineinbringt, oder ganz viel korrigiert. Dann hat man sehr viele Ebenen und dann wird das Ganze unüberschaubar, und dann macht es Sinn, hier diese Gruppierungen anzulegen, und einfach Bereiche, die zusammengehören zu gruppieren. Man kann auch wiederum Ordner in Ordner gruppieren, also man hier ganz tief, das Ganze sogar verschachteln, wenn man mit extrem viel Ebenen gearbeitet hat. Zum Aufheben der Gruppe können wir einfach hier über das Menü gehen, "Ebene" und dann "Gruppe löschen". Dann werden wir gefragt, "Gruppe und Inhalt" oder "Nur die Gruppe". Ich will natürlich nur die Gruppe, weil ich will die Flugzeuge ja behalten. Alternativ kann man auch Strg+G drücken, beziehungsweise Cmd+G auf dem Mac, oder Strg+Shift+G beziehungsweise Cmd+Shift+G zum Entfernen der Gruppe. Als nächstes haben wir hier den Ineinanderkopier-Modus, beziehungsweise die Ebenenfüllmethode. Und hier kann ich jetzt zum Beispiel hingehen und das Flugzeug verändern, wie die Ebene des Flugzeugs auf die Ebenen darunter wirkt. Das heißt, "Normal" heißt einfach, es verdeckt den Rest komplett. Wir können aber zum Beispiel sagen "Multiplizieren", dann wird es mit dem Hintergrund multipliziert, also die Farben multiplizieren sich an der Stelle. Wir haben noch viele weitere andere Kopiermodi, "Differenz", dann wird eine Differenz der Farben durchgeführt, oder "Ineinanderkopieren" und und und, also je nach dem was für eine Farbe es ist, wenn’s viel Weißanteil oder viele dunkle Anteile hat, dann kann man hier mit weichem Licht, hartem Licht arbeiten, oder mit Aufhellen und Abdunkeln. Und dann passieren hier unterschiedlichste Effekte. Wie gesagt, man muss sie eigentlich alle mal durchprobiert haben, um zu sehen, was welcher Ebenenmodus hier in dem Fall bewirkt. Über die Deckkraft können wir die Transparenz steuern, können also die Deckkraft zurücknehmen, indem wir den Regler verschieben. Wir können aber genauso gut einen Wert eintippen, oder wir können hier mit der Maus das Wort überfahren, und jetzt klicken, und nach links oder rechts ziehen, dann sparen wir uns im Endeffekt einen Mausklick an dieser Stelle, um dann links und rechts zu ziehen, indem wir einfach hier hingehen und klicken und ziehen. Über das Auge können wir Ebenen komplett ein- und ausblenden. Wenn wir also eine Korrektur durchgeführt haben, dann können wir zum Beispiel sehen, wie die Korrektur wirkt, oder eine Einstellungsebene oder generell eine Ebene. Wir können hier temporär dann einfach mal die Korrektur ausschalten und ja, einem Kollegen zeigen und fragen, was er davon hält oder wenn man dann merkt, man braucht die Ebenen gar nicht, dann kann man diese auch löschen. Dann haben wir daneben so ein Verkettungs-Icon. Das heißt, wenn ich jetzt zum Beispiel beide Flugzeuge gleichzeitig verschieben möchte. Wenn ich jetzt ein Flugzeug auswähle, dann verschiebe ich nur das eine. Wenn ich aber beide verschieben möchte, dann selektiere ich in dem Fall beide Flugzeuge, indem ich einfach auf beide Flugzeuge draufklicke und dann hier auf das Ketten-Icon klicke. Dann sehen wir jetzt, die Ketten werden ja so gelb-gold oder orange, und jetzt sind die Ebenen miteinander verkettet, und wir sehen auch hier, die Auswahl geht jetzt in dem Fall, sobald ich ein Flugzeug auswähle, haben wir beide selektiert. Wenn ich jetzt verschiebe... --Moment, jetzt habe ich versehentlich das Flugzeug als solches ausgewählt, so, wenn ich jetzt hingehe, das Flugzeug auswähle und verschiebe, dann verschiebe ich automatisch beide Flugzeuge, weil diese wie gesagt verkettet sind. Das ist natürlich auch eine sehr praktische Geschichte. Ich klicke einfach auf eine der beiden Ketten drauf, um die Verkettung wieder aufzuheben. Es gibt noch viele weitere Optionen. Diese verstecken sich hier im Optionsmenü. Wir können zum Beispiel hier Hilfe erhalten zu Ebenen, hier rüber aber auch eine neue Ebene anlegen, Ebenen duplizieren, Ebenen löschen, dass was wir auch alles über Icons machen können. Wir können verknüpfte Ebenen löschen. Mit verknüpfte Ebenen sind diese hier gemeint, die verketteten. Sobald eine Ebene verkettet ist, kann ich sagen: Hey, lösch mir bitte alle verketteten, verknüpften Ebenen, oder lösch alle ausgeblendeten Ebenen. Das macht Sinn, wenn man hunderte Ebenen hat, und man hat ein paar ausgeblendet und will diese nicht mehr verwenden in Zukunft, dann kann man sie hier einfach löschen. Man kann hier eine neue Gruppe anlegen. Man kann Gruppen auflösen. Man kann Ebenen umbenennen. Man kann Ebenen vereinfachen. Vereinfachen heißt, wenn man zum Beispiel eine Text-Ebene hat, dann ist es eine Text-Ebene und man kann jederzeit reinklicken und den Text ändern. Vereinfachen heißt, es wird das Ganze in Pixel umgerechnet, und dann kann man den Text nicht mehr ändern. Wir können, wenn wir mit Ebenenstilen gearbeitet haben, die man hier unten findet, können wir hingehen und in dem Fall die Ebenenstile löschen, wir können Ebenen verknüpfen, oder nur verknüpfte Ebenen auswählen. Wir haben also hier ziemlich viele Optionen. Zum Schluss halt noch die Möglichkeit die sichtbaren Ebenen auf eine Ebene zu reduzieren, das heißt, wir haben nur noch eine Ebene am Ende. Oder alles auf eine Hintergrundebene reduzieren, so dass wir nur noch den Hintergrund haben. Eigentlich mache ich das so gut wie nie, denn wenn ich nur den Hintergrund haben möchte, aus all den ganzen Ebenen, dann speichere ich einfach die gesamte Datei als JPG zum Beispiel ab und dann habe ich nur noch eine Hintergrundebene. Ich will ja weiterhin die Möglichkeit haben, Ebenen zu editieren, und das macht ja keinen Sinn, wenn ich das alles reduziert habe. Als weiteres haben wir noch die Möglichkeit einen Rechtsklick auf eine Ebene direkt zu machen und dann habe ich hier auch noch verschiedene Einstellungen. Im Endeffekt ist es das Gleiche wie hier unter dem Optionsmenü, nur in einer anderen Reihenfolge. Man kann hier jetzt noch hingehen und Ebenen einfärben, um Ebenen schneller wiederfinden zu können. Über "Keine Farbe " können wir dies wieder aufheben. Wir haben also jetzt gesehen, uns bietet die Ebenenpalette unzählige Optionen, um mit den Ebenen arbeiten zu können, um wirklich hier detailliert Anpassungen vornehmen zu können.

Photoshop Elements 15: Ebenen und Masken

Lernen Sie, wie Sie mit Ebenen und Masken Ihre Bildbearbeitung in Photoshop Elements non-destruktiv durchführen können, um jederzeit flexibel Änderungen vornehmen zu können.

2 Std. 2 min (17 Videos)
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Erscheinungsdatum:12.01.2017

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