Ideation: Visuelles Denken und Ideenfindung

Die drei elementaren Regeln für gute Zeichnungen

LinkedIn Learning kostenlos und unverbindlich testen!

Jetzt testen Alle Abonnements anzeigen
Zeit lassen, etwas üben und auch mal laufen lassen – wer diese Grundsätze beherzigt, der kommt schnell weiter. Und: Schämen oder gar entschuldigen sollte man sich für seine Zeichnungen nie!
03:04

Transkript

Kennen Sie das? Jemand steht vorne am Flipchart und lässt den Stift über das Papier fliegen. Im Nu ist die Seite voll, er blättert um und keiner sagt was. Niemand sieht sich die verschwundene Seite jemals wieder an. Das macht auch nichts, man versteht den Inhalt sowieso spätestens am nächsten Tag nicht mehr. Den Text kann man kaum lesen und die Zeichnungen sind nicht zu entschlüsseln. Hoffentlich läuft es bei Ihnen nicht so. Die wichtigste Regel für jede Art von Mitschrift, und vor allen Dingen fürs Zeichnen, ist extrem einfach. Die Regel ist: Lass dir Zeit. Fast alle, die unleserliche Notizen produzieren und fast alle, die von sich behaupten, sie könnten nicht zeichnen, missachten diese Regel. Wenn es also nur eine Sache gibt, die Sie mitnehmen aus diesem Training, dann sollte es das sein: Gute Zeichnungen entstehen, wenn Sie sich die Zeit nehmen, die gute Zeichnungen brauchen. Die zweitwichtigste Regel ist: Nummer 2. Von nix kommt nix. Das heißt, wenn Sie sich gar nicht bemühen, lesbarer zu schreiben, ordentlicher zu gliedern oder schöner zu zeichnen, dann wird das auch nichts. Man muss sich schon etwas anstrengen, wobei das keine wirkliche Arbeit ist, aber etwas Aufmerksamkeit müssen Sie dem Prozess schenken. Nach meiner Erfahrung ist diese Bemühung etwas, was überraschend vielen Leuten fehlt. Klingt paradox, das klingt so einfach. Aber doch habe ich festgestellt, dass die meisten, die sagen, sie würden gerne besser zeichnen, keinerlei Anstrengungen unternehmen, überhaupt besser zu zeichnen. Und schließlich, die dritte und letzte Regel ist: Drittens: Sie müssen Kreativität zulassen. Kreativität, die muss man nicht lernen, man muss sie nur zulassen. Jeder ist kreativ, kreativ genug, um ein paar simple Zeichnungen zu machen. Und alles, was sie brauchen, ist das richtige Umfeld und ein bisschen Motivation. Man sollte sich nie schämen, für das, was man produziert. Es geht nicht um Kunst, es geht darum, visuelle Werkzeuge zu nutzen, um Projekte voranzubringen, Ideen zu entwickeln, oder Probleme zu lösen. Und wenn doch mal was missraten ist, zumindest sollte man sich nie entschuldigen. Sie entschuldigen sich ja auch nicht, wenn Ihre letzte E-Mail nicht brilliant formuliert war.

Ideation: Visuelles Denken und Ideenfindung

Lernen Sie, mit visuellem Denken an neue Lösungsansätze zu kommen. Jens Jacobsen zeigt Ihnen dafür die notwendigen Fertigkeiten am Whitboard.

2 Std. 40 min (33 Videos)
Derzeit sind keine Feedbacks vorhanden...

Dieser Online-Kurs ist als Download und als Streaming-Video verfügbar. Die gute Nachricht: Sie müssen sich nicht entscheiden - sobald Sie das Training erwerben, erhalten Sie Zugang zu beiden Optionen!

Der Download ermöglicht Ihnen die Offline-Nutzung des Trainings und bietet die Vorteile einer benutzerfreundlichen Abspielumgebung. Wenn Sie an verschiedenen Computern arbeiten, oder nicht den ganzen Kurs auf einmal herunterladen möchten, loggen Sie sich auf dieser Seite ein, um alle Videos des Trainings als Streaming-Video anzusehen.

Wir hoffen, dass Sie viel Freude und Erfolg mit diesem Video-Training haben werden. Falls Sie irgendwelche Fragen haben, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren!