Unsere Datenschutzrichtlinie wird in Kürze aktualisiert. Bitte sehen Sie sich die Vorschau an.

Composing-Techniken mit Photoshop: Perspektive, Strukturebenen, Spezialeffekte

Die Bergsilhouette maskieren

Testen Sie unsere 2015 Kurse

10 Tage kostenlos!

Jetzt testen Alle Abonnements anzeigen
Die Maskierung der Berge ist eine der Schlüsseltechniken für dieses Composing. Durch überzeugende Darstellung der Vegetation – dank geschickter Auswahl mit entsprechenden Jitter-Werten der Pinsel – entsteht eine recht glaubwürdige Bildmontage.
05:20

Transkript

Der nächste Schritt der Anpassung dieser Spiegelungen der Gebirge hier auf der Wasseroberfläche, dieser Schritt ist ein bisschen zeitaufwendiger, das heißt, ich werde jetzt nicht das ganze Bild mit Ihnen zusammen hier durchmalen, sondern Ihnen nur mal zeigen in der vorderen rechten Ecke, da wo es am größten ist und am besten erkennbar, was wir da am besten machen. Also erst mal dichter ran, das ist immer eine gute Idee, möglichst dicht an das Bild ranzugehen, jetzt nehme ich mir wieder einen Pinsel, wiederum weiße Farbe und mache den ein bisschen größer diesen Pinsel. Und jetzt mache ich folgendes, jetzt gehe ich hier in die Pinseldarstellung rein und setze die Härte auf 0 %. So, und mit diesen 0 % und einer Deckkraft von lediglich 30 % fange ich jetzt mal an, hier Unschärfen drüberzumalen. Sie sehen, dass ich da öfter drübergehe, also nicht nur einmal, sonst würde man die harte Linie ja noch durchsehen, und versuche jetzt hier mit kleiner werdendem Pinsel an der Stelle hier, die scharfe Kante zu übermalen. Nur, weil der Pinsel kleiner wird, bleibt meine Pinselspitze natürlich immer noch unscharf, das ist schon klar, aber sie hat natürlich hier, wo sie auf diese Spitze zuläuft, einen kleineren Unschärfekreis. Die Härte ist immer noch bei 0 %, aber sie ist eben kleiner und deswegen sieht das hier ein wenig schärfer aus, soll es ja auch. So, wir machen hier weiter, da fangen wir wieder etwas größer an, hier wieder etwas kleiner an der Stelle, und hier könnte man vielleicht sogar, weil da hinten dieser große Berg liegt, das Ganze nochmal ein bisschen größer machen und hier ein wenig in die Unschärfe gehen, sowas ungefähr, jetzt müssen wir schnell und deutlich wieder auf diese Landzunge hinarbeiten, das Ganze ein bisschen kleiner machen, und ich glaube, dann ist Ihnen schon mal klar, wie das hier prinzipiell funktioniert, was wir hier machen müssen. An der Stelle hier natürlich genau das Gleiche, auch erst mal schön groß anfangen und hier hin zur Landspitze, wo ja keine Spiegelung mehr sein kann, jedenfalls hier nicht, da müssen wir wieder mit kleinerer Pinselspitze arbeiten. Es sieht schon ein bisschen besser aus, aber es ist immer noch ziemlich langweilig, also dieser Verlauf hier, so richtig toll finde ich den nicht, macht aber nichts, weil wir sind ja noch nicht fertig, jetzt kommt das, was diesen Schatten, diese Spiegelung tatsächlich zu einer Wasserspiegelung macht. Ich nehme mir eine wirklich kleine Pinselspitze, wirklich ganz, ganz kleine Pinselspitze, ich bin jetzt bei einer Größe von 6, und jetzt male ich hier mal weiter, also hier würde man jetzt das hier sehen, Sie können es, glaube ich, erkennen, das mache ich aber mit 100 %, und jetzt setze ich den Schatten, der zufällig auf der einen oder anderen Welle hier sicherlich zu sehen sein muss, ein bisschen kleiner sogar, hier bloß noch vier, drei, bis die Größe etwa in der Pinselspitze, diesen Schatten, den male ich hier einfach drauf, so. Mal mit einem größeren, mal mit einem kleineren Strich, aber insgesamt male ich hier die Schattenseiten einfach mit auf diese Ebenenmaske drauf. Mit der Taste "X" können Sie das Ganze umkehren, und wenn Sie jetzt mit Schwarz malen, dann wird natürlich ein Teil davon wieder verdeckt, das ist sinnvoll hier in dem inneren Teil, wo wir bereits ganz opak gemalt haben, das sieht dann ungefähr so aus. Und damit das nicht zu gestrichelt aussieht, müssen Sie erstens mal die Pinselgröße ab und zu mal ändern oder natürlich die Größe der Pinselspitze auf die Deckkraft Ihres Stiftes legen, auch das ist eine schöne Idee, ich zeige Ihnen, wie es geht. Sie gehen hier auf "Formeigenschaften", der "Größen-Jitter" bleibt bei Null, und die Steuerung hier, die setzen Sie einfach auf den "Zeichenstift-Druck". Das ist eine Idee, dass man damit ganz gut arbeiten kann. So, ich mache das aber nicht, ich mache das über die Tastatur, über die Tastatur meine Pinselspitze größer und kleiner, aber Sie sehen trotzdem, dass das hier irgendwann doch an sein Ende kommt, hier kann man jetzt mal irgendwann nicht mehr so wahnsinnig viel machen mit dieser Strichtechnik, so toll sieht es auch noch nicht aus, wir müssen uns also noch was einfallen lassen, und jetzt kommt ein ganz, ganz altes Werkzeug zum Einsatz, na ja alt, es ist ein sehr traditionelles Werkzeug und es ist nach wie vor großartig, es ist der Wischfinger. Das ist im Prinzip die vereinfachte Form des Mischpinsels, das mischt ja nun auch schließlich Farben, da wir das aber nur in der Maske verwenden, ist das eigentlich mit diesem Wischfinger getan, mehr müssen wir da gar nicht machen, jetzt schauen Sie, was da passiert, wenn man da drüberwischt, dann verwischen wir quasi die Struktur, die wir selber gemalt haben, ohne dass wir sie allzu sehr zerstören, und das ist genau das, was wunderbar mit dem Wischfinger funktioniert. Ich habe den auf eine Stärke von 90 % gesetzt, das ist relativ hoch, 100 % wäre zu hoch, wenn ich ihn auf 100 % setze, passiert so was hier, das kann nicht sein, aber 90 % zieht lange nicht so weit, Sie sehen, es hört hier sofort auf, und mit 90 % kann ich mein Wasser hier schwer optimieren. So, jetzt haben Sie es gesehen, wie das an der vorderen Kante hier funktioniert, da müsste man vielleicht noch ein bisschen rausziehen, so, kann man auch mit dem Wischfinger machen, wenn da so ein bisschen was an Schatten fehlt, und ich glaube, Sie erkennen, dass man da ein Weilchen mit zu tun haben kann, also machen Sie das am besten mit den anderen Schattenteilen auch und vergessen Sie nicht, je weiter nach hinten Sie arbeiten, desto kleiner sollte Ihre Pinselspitze werden, bis runter zu einem einzigen Pixel. Viel Spaß!

Composing-Techniken mit Photoshop: Perspektive, Strukturebenen, Spezialeffekte

Lernen Sie kreative Funktionen für Ihre Bildmontagen in Photoshop kennen. Erfahren Sie, wie Regen und Rost entsteht, wie man Transparenz erzeugt und perspektivisch arbeitet.

2 Std. 47 min (27 Videos)
Derzeit sind keine Feedbacks vorhanden...
 
Hersteller:
Software:
Exklusiv für Abo-Kunden
Erscheinungsdatum:21.04.2017

Dieser Online-Kurs ist als Download und als Streaming-Video verfügbar. Die gute Nachricht: Sie müssen sich nicht entscheiden - sobald Sie das Training erwerben, erhalten Sie Zugang zu beiden Optionen!

Der Download ermöglicht Ihnen die Offline-Nutzung des Trainings und bietet die Vorteile einer benutzerfreundlichen Abspielumgebung. Wenn Sie an verschiedenen Computern arbeiten, oder nicht den ganzen Kurs auf einmal herunterladen möchten, loggen Sie sich auf dieser Seite ein, um alle Videos des Trainings als Streaming-Video anzusehen.

Wir hoffen, dass Sie viel Freude und Erfolg mit diesem Video-Training haben werden. Falls Sie irgendwelche Fragen haben, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren!