Photoshop für Designer: Vektorformen

Die Bedeutung von Form, Pfad und Pixel beim Erstellen von Vektorformen

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Martin Dörsch erklärt, was Form, Pfad und Pixel sind und zeigt anhand von Beispielen die jeweiligen Eigenschaften sowie Unterschiede auf.
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Transkript

Dann beginnen wir mit den Basics. Und zwar möchte hier einmal zeigen, was der Unterschied zwischen Form, Pfad und Pixel bei der Erstellung von Vektorformen ist. Ich gehe dafür zuerst, bevor ich beginne einmal hier in meine Bedienfelder und da sieht man, dass ich hier die Ebenenpalette habe und daneben die Pfadepalette. Damit man das Ganze, also den Unterschied zwischen Form, Pfad und Pixel besser erkennt, möchte ich einmal die Pfade hier nach oben ziehen und ich gebe sie den Korrekturen dazu, hier vorne hin. Jetzt habe ich im unteren Bereich meine Ebenen und im oberen Bereich meine Pfade. Jetzt können wir endlich loslegen, dass wir Vector-Werkzeuge nehmen, das ist hier diese Gruppe und ich möchte da mal das Rechteck-Werkzeug auswählen. Im oberen Bereich, ganz oben links, sieht man jetzt, dass man hier Form, Pfad und Pixel auswählen kann. Ich starte einmal hier mit der Form und erstelle mir da mit gedrückter Shift-Taste ein Quadrat und lass das jetzt so einmal los. Was man jetzt sieht, ist Folgendes, einerseits gehen hier die Eigenschaften auf, andererseits sieht man, dass ich hier jetzt bei meinen Ebenen ein "Rechteck1" habe, mit einem kleinen Vektorsymbol in einer Ebenen-Miniatur und in den Pfaden sieht man, dass ich "Rechteck1" Formpfad habe. Ok, soweit, so gut. Ich klicke jetzt wieder auf das Verschieben-Werkzeug, klicke hier einmal ins Leere, gehe da wieder zurück, und erstelle mir jetzt einen Pfad. Aufpassen! ich klicke zur Sicherheit hier auf die Hintergrundebene, damit auch hier dieses Rechteck nicht aktiv ist und jetzt erstelle ich mir hier eine Form. Und zwar ist das hier jetzt ein Arbeitspfad, weil ich ja hier im oberen Bereich "Pfad" ausgewählt habe. Und so ein Arbeitspfad hat jetzt nichts mit den Ebenen zu tun. Also, der liegt hier nicht auf der Hintergrundebene, der liegt nicht auf der "Rechteck"-Ebene, der liegt auch nicht auf einer leeren Ebene. Ich lösche einmal diese leere Ebene. Dieser Arbeitspfad, der liegt einfach nur in dem Pfade-Bedienfeld, der existiert sonst nirgends. Mit diesem Arbeitspfad kann ich jetzt natürlich verschiedene Dinge machen. Spannend an diesem Arbeitspfad ist jetzt auch Folgendes: Ich klicke da einmal mit gedrückter Cmd-Taste ins Leere, dass dieser Pfad jetzt nicht aktiv ist, und klicke auch hier im Pfade-Bedienfeld ins Leere und erstelle jetzt einfach einen neuen Pfad. So etwas. Jetzt sieht man, dass der zuvor ausgewählte Arbeitspfad ersetzt worden ist. Also, ein Arbeitspfad wird immer durch einen neuen Arbeitspfad ersetzt, wenn dieser nicht aktiv ist. Falls dieser Arbeitspfad aktiv wäre, wie es jetzt der Fall ist, und ich erstelle mir einen neuen Pfad, dann wird dieser zweite Pfad, man sieht das hier in den Miniaturen ganz leicht, daneben auf diesem Arbeitspfad erstellt. Genau, das einmal dazu. Wenn ich diesen Arbeitspfad löschen will, kann ich hier einfach auf "Löschen" gehen und dieser Pfad ist weg. Ich erstelle mir da aber wieder einen neuen Pfad mit gedrückter Shift-Taste, damit das Ganze ein Quadrat wird, ist aber nicht so relevant, und habe jetzt, wie gesagt, diesen Arbeitspfad, dieses Quadrat erstellt. Wenn ich mir diesen Arbeitspfad speichern möchte, dann kann ich z. B. einen Doppelklick draufmachen. "Pfad speichern" und ich nenne den jetzt einfach "Pfad 1", das passt eigentlich ganz gut. Dann habe ich hier jetzt einen "Pfad 1". Wenn ich jetzt ins Leere klicke, bspw. einen neuen Pfad erstelle, dann kriege ich da wieder den Arbeitspfad, mein "Pfad 1" ist aber nach wie vor erhalten. Also, wenn man sich einen Pfad speichern will, dann durch einen Doppelklick auf diesen Arbeitspfad, dann ist er gespeichert. Ich lösche den da jetzt aber weg. Jetzt haben wir gesehen, dass ich im linken Bereich eine Form habe, im mittleren Bereich den Pfad und rechts erstelle ich mir jetzt eine Pixelform. Dazu ist es aber wichtig, dass ich mir zuvor einmal eine neue Ebene erstelle, nämlich eine leere Pixelebene, und jetzt kann ich hier dieses Pixel-Quadrat oder dieses Pixel-Rechteck, in meinem Fall jetzt ein Quadrat, erstellen. Und das ist jetzt wirklich eine Pixelform. Wenn ich da weit einzoome, sieht man einerseits, dass sich hier immer diese Pixel habe, das an sich ist jetzt aber nichts, ich sag mal, nichts Weltbewegendes, denn das Gleiche habe ich hier drüben auch. Was aber spannend ist, an dieser rechten Form, bzw. was das Besondere ist, wenn ich es eben als Pixelform erstelle, ist, dass ich jetzt hier auf dieser "Ebene 1", jetzt einfach nur Pixel erstellt habe. Also, hier habe ich keine Vorteile mehr der Vektorform. Das heißt wiederum, ich persönlich mache diese "Ebene 1" oder diese Pixelform eigentlich nie. Das hat nämlich gar keinen Sinn. Was man hier machen kann, wäre jetzt Folgendes, dass ich z. B. mit dem Radiergummi-Werkzeug hergehen kann, ich mache den einmal größer und zum Beispiel weicher und ich radiere mir jetzt einfach dieses Eck weg, oder so, sind ja nur Pixel, ist überhaupt kein Problem, aber in Wahrheit hat das so jetzt keinen Sinn, denn so eine Pixelebene, wenn man diese jetzt frei transformiert, ich markiere einmal diese Ebene, und transformiere die mal ganz klein und drehe die vielleicht um 45°, bestätigte das mit "Enter", wieder Cmd+T für "Frei Transformieren", transformiere das Ganze groß, jetzt sieht man schon, wir haben ein Problem. Das ist eine Pixelebene, d. h. Photoshop wirft die Pixel, die er nicht braucht, bei der Transformierung weg, wenn man es kleiner rechnet, und muss dann wieder interpolieren, wenn man es wieder größer rechnet. Macht also wenig Sinn. Wenn ich das Gleiche mit dem Rechteck hier mache, Cmd+T, ich skaliere das klein, um 45°, bestätige das mit "Enter", das ist ja hier eine Vektorform, transformiere das Ganze wieder groß, 45°, damit es wieder so daliegt wie vorher, falscher Shortcut erwischt, aber jetzt irgendwann, machen wir so, ok, "Enter", dann ist das nach wie vor ein Pfad, das ist ein riesengroßer Vorteil. Wie soll man es machen, falls man wirklich aus diesem Rechteck etwas rausradieren will? Wenn ich da den Radiergummi nehme, dieses Radierer-Werkzeug, dann sieht man, dass ich das auf dieser Vektorebene nicht verwenden kann. Was ich jetzt machen kann, ich kopiere mal diese Vektorebene nach unten, ist, dass ich hier mit einem Rechtsklick darauf gehe, und diese Ebene rastere und dann ist aus dieser Rechteck-Vektorform-Ebene, eine ganz normale Pixel-Ebene geworden und auf dieser kann ich natürlich wieder herumradieren. Also, das sind jetzt die verschiedenen Möglichkeiten. Ich persönlich verwende, ich sage mal, 90 Prozent wirklich immer eine Formebene, also, hier in der Einstellung "Form", ab und an einen Pfad, und wirklich nie eine Pixelebene beim Erstellen. Ich mache da immer zuerst diese Formebene und erstelle mir die Form, wie ich sie eben haben möchte, in der Größe und in der Form, in der Fläche und so weiter und so fort und rastere dann im Anschluss diese Formebene, damit es dann eine Pixelebene wird. Das waren jetzt die Unterschiede. Also, Vektorform, dann ein Arbeitspfad und hier am Schluss eine Pixelebene.

Photoshop für Designer: Vektorformen

Lernen Sie, was Vektorformen sind, wie Sie sie erstellen und bearbeiten und wie Sie die gelernten Techniken in der Praxis umsetzen.

2 Std. 10 min (21 Videos)
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Erscheinungsdatum:10.11.2016

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