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Oracle PL/SQL Grundkurs

Die Arbeit mit Labels

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In diesem Video geht der Trainer auf die Programmierung von inneren und äußeren Schleifen ebenso ein, wie auf die Nutzung von Labels.

Transkript

In diesem Video zeige ich Ihnen die Verwendung der sogenannten Labels. Ein Label ist so ähnlich wie ein Klebeschild, auf das innerhalb des PL/SQL-Programms verwiesen werden kann. Ein Label definiert man, indem man den Namen des Labels in doppelte, eckige Klammern setzt. Ich werde jetzt mal ein Label in unser Programm reinschreiben, und zwar öffne ich das letzte Programm, das wir offen hatten. kap03_bmi Unterstrich for - war das und dieses Programm speichere ich jetzt mal ab, unter label und, ja, es ist es so, dass wenn wir jetzt hier ein Label hätten, ich kann ein Label definieren, ich nenne es einfach mal "mein Label", Man definiert das Label, indem man zwei kleiner Zeichen vor den Bezeichner setzt, und dahinter auch noch zwei größer Zeichen hinten anfügt. Eine Möglichkeit, auf ein Label zu verweisen, bietet dann das Schlüsselwort GOTO, wobei man den Fortlauf des Programms an den Standort des Labels lenkt. Da [unverständlich] aber von der Nutzung des Schlüsselworts GOTO abrät, werden wir auf seinen Gebrauch nicht weiter eingehen. Aber im Gegensatz dazu haben Labels grundsätzlich schon einen wichtigen Nutzen, und zwar können Sie Labels vor alle Verzweigungen oder Schleifen setzen, und sich hierbei auf diese Labels beziehen. Ich kann jetzt also folgendes machen, ich kann dieses Label jetzt hier mal - loopen loop_1 und dann könnte ich hier bei END LOOP sagen: beende genau diesen einen Loop, der loop_1 heißt. Hierdurch kann ich also eindeutig und konkret kenntlich machen, auf welches Loop sich das Schlüsselwort END bezieht. Besonders nützlich ist dies, wenn Sie Verzweigungen oder Schleifen ineinander verschachteln. Beispielsweise werden wir unsere Schleife nun in eine äußere und eine innere Schleife aufteilen. Die äußere Schleife werden wir loop_1 nennen, und die innere Schleife nennen wir dann loop_2. Die äußere Schleife soll durch mehrere Körpergrößen durchiterieren, deshalb brauchen wir zwei Variablen, in die wir die eingelesene minimale und maximale Größe des Körpers setzen werden. Um uns etwas an Umrechnerei zu sparen, werden wir den Datentypen der Variablen groesse_min und groesse_max in Zentimeter einlesen. Ich werde also jetzt hier aus der variablen Größe jetzt einmal ein groesse_min erstellen, und groesse_min soll vom Datentyp NUMBER (3) sein, und auch hier muss groesse_min dann stehen, die Zeile kopiere ich, erstelle hierdurch ein groesse_max, und bin mit der Deklaration meiner Variablen fertig. Jetzt brauche ich zunächst einmal eine äußere Schleife und die iteriert dann, nämlich durch die Körpergrößen. FORgroesse IN groesse_ min, .. bis groesse_max Da drunter brauchen wir jetzt das Schlüsselwort LOOP und all das rücke ich jetzt eins nach vorn. Jetzt brauche ich ein zweites Label, das nenne ich loop Unterstrich 2. Dann muss hier natürlich auch loop_2 stehen. Und hier muss jetzt dann die äußere Schleife auch beendet werden. END LOOP loop_1 Weil ich die Körpergröße in Zentimetern einlese, muss ich jetzt an dieser Stelle groesse durch 100 teilen, sonst würde die Formel nicht mehr stimmen, und, ja das gleiche werde ich jetzt auch hier unten mal machen, und zwar werde ich bei der Ausgabe, da werde ich jetzt statt diesem Text BMI,da werde ich die Körpergröße jeweils rausschreiben, und zwar werde ich dort dann auch Größe durch 100 teilen. Dann brauchen wir natürlich auch noch einen Doppelpunkt. Interessant ist hierbei noch etwas, und zwar bilden diese Labels auch sogenannte Namensräume, das bedeutet, ich kann mich darauf beziehen wenn ich eine Variable habe, die sich Größe nennt, dann kann ich sagen, ich möchte genau diese Variable haben, die hier so heißt Wenn ich hier eine weitere Variable hätte, die sich Größe nennt, dann kann ich aber den Namensraum hier referenzieren, und das geht wie folgt: Ich kann also an dieser Stelle sagen, loop Unterstrich 1 Punkt groesse und auch hier dann loop Unterstrich 1 In unserem Beispiel ist das jetzt nicht erforderlich, aber ich werde es trotzdem mal zeigen, damit Sie es mal gesehen haben. Und bei dem Gewicht kann ich dann loop_2 verwenden. So, mit dem Beispielprogramm sind wir jetzt fertig, Ich speichere es mal ab, und probiere es mal aus. Es hieß ja Label, kap03_bmi_label, und dann muss ich hier vorne wieder START schreiben. Und jetzt werde ich nach einer Anfangskörpergröße gefragt, ich kann beispielsweise sagen, gut, die Anfangskörpergröße 1,60, und die Endkörpergröße 1,90, dann werde ich auch noch nach einem Anfangsgewicht gefragt, 60 und 90 und lasse mir hierfür durch die verschachtelten Loops durchiterieren. Und dann sehen Sie, dass das auch sehr gut funktioniert. In diesem Video habe ich Ihnen Labels vorgestellt. Dabei habe ich Ihnen auch gezeigt, wie man sie einsetzen kann, um bei mehreren, ineinander verschachtelten Schleifen auf eine bestimmte Schleife zu verweisen.

Oracle PL/SQL Grundkurs

Entdecken Sie grundlegende Programmstrukuren, Stored Procedures und Functions in PL/SQL und sehen Sie, wie Sie auf Daten zugreifen können.

3 Std. 58 min (32 Videos)
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