After Effects CS6 Grundkurs

Diagrammeditor

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Der Diagrammeditor zeigt die Änderung einer bestimmten Eigenschaft über die Zeit und ermöglicht es, diese Einstellungen zu verändern.
07:31

Transkript

Ich habe jetzt hier mal die bestehende Animation 03_07_Interpolation aufgerufen, wir haben ja hier bisher die zeitliche Interpolation noch nicht wirklich beeinflussen können, da wurde also der Wert auf Null gesetzt, und in irgendeiner Form eine Beschleunigung hinzugeführt, aber wir haben ja auch hier noch einen sogenannten Diagrammeditor. Und hiermit kann ich jetzt sehr genau, die Änderung über die Zeit einer bestimmtem Eigenschaft sehen. Also wir wählen jetzt mal hier die Drehung aus, und hier kann ich jetzt sehen, mit wie viel Grad ich hier aktuell gerade drehe, und wir sehen also jetzt hier auf der linken Seite die Grad, hier auf der X-Achse entsprechend die Zeit, und sehen, wir fangen hier bei -35° an und enden hier bei -29°, und darüber kann ich jetzt genau einstellen, wie schnell ich wann drehen möchte. Das heißt, wir drehen jetzt hier zu Beginn viel langsamer, in der Mitte eben deutlich schneller, und am Ende wieder etwas langsamer, übertreiben das hier mal, und damit bekommt man oft dann auch sehr spannende Animationen hin, wenn die Sachen eben nicht so gleichförmig laufen. Ja, das kann man jetzt sehr schön sehen, in der Mitte einmal - zack! - hier dreht er sehr lang, sehr schnell, also, das kann ich hierüber dann steuern, das heißt, das Timing der Animation kann man dadurch auch noch mal wesentlich spannender gestalten, indem man so ein bisschen manchmal hier an den Kurven experimentiert. Vielleicht ist es ein bisschen zu doll geworden, dann nehmen wir hier diese Kurven wieder etwas zurück. Wenn wir einen Rechtsklick hier auf die Keyframe-Geschwindigkeit machen, dann kann ich hier auch noch mal genau, die ankommende Geschwindigkeit und die ausgehende Geschwindigkeit einstellen. Also, wir sehen, ankommende ist ja egal, da wird gar nichts animiert, interessant ist hier die rechte Seite, die ausgehende Geschwindigkeit. Mit wie viel möchte ich rausgehen, vielleicht mit 0° pro Sekunde - und wie viel Einfluss soll der haben, also von da bis hier rechts, wie viel Einfluss soll der nehmen, vielleicht mal genau 50%, klicken auf OK, wir sehen, das setzt jetzt hier sozusagen diese Tangente. Das Gleiche mache ich hier oben auch, Rechtsklick, Keyframe-Geschwindigkeit, hier ist jetzt die ankommende Geschwindigkeit interessant, wir kommen ja hier am Keyframe an, und man sieht, die Kurve ist so ein bisschen schräg hier noch, die Tangente, wir setzen den also auch wieder auf 0° pro Sekunde, und den Einfluss auf 50°, und mit OK bestätigen wir das Ganze, dann sieht man hier, die haben jetzt hier wirklich jeder 50% Einfluss auf den Kurvenverlauf. Und jetzt wirkt das Ganze wieder sehr ruhig. Ja, wir wollen doch wieder ein bisschen mehr Dynamik, Rechtsklick, Keyframe-Geschwindigkeit, erhöhen wir mal den Einfluss auf 80%, und auch hier Keyframe-Geschwindigkeit, erhöhen wir den vielleicht auch auf 80%, dadurch habe ich wieder dieses schnelle Kippen da oben, in der Mitte, da findet der Hauptteil der Animation statt. Schalten wir mal um, von der Drehung auf die Position, hier sieht man einen anderen Kurvenverlauf, hier zeigt er nämlich automatisch die Geschwindigkeit an, die ich habe. Wir sehen hier also nicht absolute Werte, wie vorher Grad, sondern wir sehen hier Pixel pro Sekunde. Wir sehen hier, in der Mitte der Animation, da sind wir bei 436 Pixel pro Sekunde, das entspricht ungefähr einem Porsche 8-Zylinder auf der deutschen Autobahn, naja, ist natürlich völliger Schwachsinn, Pixel pro Sekunde, werden wir hier sehen, wir haben 1050 Pixel einmal rüber, dann wären wir sozusagen, in einer Sekunde über die Hälfte, knapp die Hälfte, unserer Komposition gefahren. so, um da mal so eine Relation reinzubringen. Und da wir ja vorhin mal gesagt haben, Easy Ease In und Easy Ease Out, kann ich jetzt hier erkennen, die Geschwindigkeit lässt nach, am Ende haben wir hier 0 Pixel pro Sekunde. Jetzt wählen wir mal beide Keyframes an, machen einen Rechtsklick drauf, und gehen hier in die Keyframe-Interpolation, und zu Beginn ist es oft so, dass eine räumliche Interpolation von Bézier automatisch dort steht, und eine zeitliche Interpolation auf Linear, und das setze ich jetzt hier mal zurück, zeitliche Interpolation auf: Linear, das heißt, ursprünglich würde das Ganze so mal aussehen, dass mein Element, sozusagen hier, ja, sowie es anfängt, immer die gleiche Geschwindigkeit von stupiden 280 Pixeln die Sekunde hat, und vorher eben 0, ja, und das ist halt dieser Punkt, wo es halt schnell mal langweilig wird. Und deswegen kann man auch hier, jetzt entsprechend dieses Verhalten ändern, indem ich so einen Keyframe anwähle, und sage, wir ziehen den einfach mal nach unten, 0 ist hier der niedrigste Wert, in dem Fall, unter Null - ich kann ja keine negative Geschwindigkeit hier haben, und auch am Ende ändern wir das mal, ziehen den hier runter auf 0, und wir können hier auch sagen, wie möchten wir das Abbrems- und Beschleunigungsverhalten haben, vorher war das doch eher schnell zu Beginn, jetzt wäre es so, dass ich mir am Anfang Zeit lasse, dafür muss ich natürlich hier in der Mitte richtig Gas geben, wir sind mal auf 673 Pixel pro Sekunde, man sieht der ist hier auch sehr schnell, und das passt jetzt vielleicht auch für die Drehung, wir sehen also, schnelle Bewegung in der Mitte, auch schnelle Drehung in der Mitte, und dadurch wirkt das Ganze wieder sehr dynamisch. Wähle ich diesen Keyframe mit einem Rechtsklick noch mal aus, dann kann ich wieder in die Keyframe-Geschwindigkeit gehen, und auch hier die Werte wieder genau einsetzen, zum Beispiel den Einfluss hier auf 60% stellen, und am Ende Rechtsklick auch noch mal hier, in die Keyframe-Geschwindigkeit gehen, und sagen, da hätte ich auch genau gerne diese 60%, damit das dann entsprechend gleichmäßig auch wird. Und das sieht schon wieder spannender aus als vorher, also man sieht alleine durch diese Keyframe-Interpolations-Methoden, die ich im Diagrammeditor habe, kriege ich wirklich ganz spannende Animationsübergänge in After Effects hin, auch wenn wir hier noch gar keine Effekte und alles benutzt haben, nur dadurch, wie sozusagen Elemente sich rein oder raus bewegen in so eine Komposition, kann ich hier im Diagrammeditor schon eine ganze Menge einstellen. Wie gesagt, man muss aufpassen, je nach dem, was für eine Eigenschaft man hat, hat man hier manchmal eine Wertekurve, hier zum Beispiel Prozent, und im Falle der Position eine Geschwindigkeitskurve, Pixel pro Sekunde. Das entscheidet After Effects hier, in dieser kleinen Liste, weil dort steht Kurventyp automatisch wählen, und ich kann das natürlich auch fest machen, dass ich immer die Wertekurve sehen möchte, hier sehen wir jetzt zum Beispiel den absoluten Wert auf der X-Geraden, Y-Achse ändert sich ja nichts, aber ich muss dafür einfach noch mal so einen Keyframe anwählen, und jetzt hier die räumliche Interpolation verändern, dann sehen wir hier, tatsächlich auch einen Abfall, beziehungsweise einen Anstieg, in der Wertekurve für X. Hier sollte man allerdings bedenken, After Effects hat den Nullpunkt links oben, das heißt, das ist gar kein Anstieg, das ist ein Abfall sozusagen, und deswegen geht die Kurve hier auch nach unten. Tja, da muss man sich auf Dauer dann schon ein bisschen vielleicht umgewöhnen, dass das Koordinatensystem in After Effects, im Kompositionsfenster, wie bei Design-Programmen üblich, in der linken oberen Kante beginnt, und sozusagen ins Negative zählt, während natürlich Kurven hier immer ins Positive nach oben zählen. Mit ein bisschen Eingewöhnung kommt man sicherlich dahinter, und so oft muss man vielleicht auch nicht unbedingt in den Diagrammeditor schalten, ich kann also jederzeit den Diagrammeditor hier wieder verlassen, und auch über die normalen Keyframe-Typen hier weiter animieren. Aber wenn es mal etwas ausgefallener sein soll, dann ist der Diagrammeditor, eine gute Wahl, und man kann hier bestimmen, welche Eigenschaft man entsprechend im Diagrammeditor sehen möchte, und bearbeiten möchte.

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5 Std. 23 min (43 Videos)
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