MCSA 70-411 (Teil 4) Windows Server 2012 R2-Datei- und Speicherdienste konfigurieren

DFS-Namespace installieren und konfigurieren

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Was versteht man unter DFS-Namespaces und wie werden diese konfiguriert? Die Antwort darauf gibt Ihnen Tom Wechsler in diesem Video.
08:37

Transkript

Was ist DFS Namespace? Wie wird die Konfiguration ausgeführt? Diesen Fragen gehe ich in diesem Video nach. Ich befinde mich auf meinem kleinen System Grind 01, welches Mitglied der Domäne ist. Ich möchte nun die Freigabe Firmendaten aufrufen. Auf welchem Server war dann nochmals die Freigabe? Ich versuche das mal mit dem Explorer zu finden. Und suche dann mal auf dem //Memsrv01 war es da? Da ist ein Ordner mit Firmendaten, oder war es doch vielleicht auf Filesrv01. Da habe ich auch verschiedene Freigaben. Sie sehen, jetzt kommt eine Situation zum Tragen, welche für einen Benutzer sehr schwer wird. Er sucht eine Freigabe, hat keine Ahnung auf welchem Server diese Freigabe hinterlegt ist und das macht die Benutzerfreundlichkeit bezüglich Freigaben sehr schwer. Nun kommt DFS-Namespace in Spiel. Mit DFS-Namespace haben wir die Möglichkeit, einen zentralisierten Einstiegspunkt zu definieren. Damit ein Benutzer einen UNC-Pfad sich merken muss, um sämtliche Freigaben zu finden. Dazu konfigurieren wir DFS-Namespace. Ich führe diese Konfiguration auf filesrv01 durch. Auf filesrv01 habe ich die DFS-Namespace Rolle und die DFS Replikation bereits installiert. Sie können das wie folgt ausführen: Verwenden Sie den Server-Manager, wählen sie verwalten, Rollen und Features hinzufügen, Rollenbasierte und Feature basierte Installation, definieren Sie Ihren Server und wählen Sie dann unter Dateispeicherdienste, unter Datei und iSCSI-Dienste, Die beiden Optionen aus, DFS- Namespace Und DFS-Replikation. Klicken sie erweitern und führen Sie die Installation zu Ende. Anschließend haben Sie die Möglichkeit im Servermanager mit Tools die DFS-Verwaltung zu starten. Es öffnet sich die DFS-Verwaltungskonsole. Nun habe ich die Möglichkeit, einen neuen Namespace zu definieren. Mit Rechtsklick, wähle ich neue Namespace. Ich definiere den Server, welcher den Namespace hosten wird. In meinem Fall ist das filesrv01. Klicke auf weiter und nun kann ich einen Namen definieren, für diesen Namespace. Der Name dient als Einstiegspunkt für sämtliche untergeordneten Freigaben. Sie sehen hier z.B. Public. Ich verwende den Namen Daten. Ich habe die Möglichkeit, diese Freigabe mit verschiedene Berechtigungen zu definieren. Z.B. alle Benutzer haben nur Leseberechtigung, Alle Benutzer haben lese und Schreibberechtigung oder aber auch Vollzugriff für alle Administratoren. Lese Schreibberechtigung für andere Benutzer, ich wähle diese Option die ist für mich in diese Situation absolut passend wähle ok und klicke auf weiter. Nun kann ich den Typ des Namespace auswählen. Sie sehen bereits, bei der Definition des UNC-Pfades die Unterschiede beim Domänen basierenden Namespace, kann ich dann später mittels UNC-Pfad und mit dem Namen der Domäne arbeiten. Beim eigenständigen Namespace ist in der UNC-Pfad Angabe der Fileserver enthalten. Das ist schon ein wesentlicher Unterschied. Es gibt noch weitere Unterschiede. Der domänenbasierte Namespace wird in Active Directory abgelegt. Das bedeutet, dass diese Information, dieser UNC-Pfad über sämtliche Domänencontroller repliziert wird. Ist die Domäne verfügbar, ist ein Domänencontroller verfügbar, dann ist auch unser Domänen basierter Namespace verfügbar. Wir haben eine weitere Möglichkeit den Windows Server 2008 Modus zu aktivieren. Dieser Modus erlaubt es uns die zugriffsbasierte Aufzählung z.B. einzuschalten. Das bedeutet ein Benutzer kann nur diese Ordner sehen, zu denen er auch die entsprechende Berechtigung hat. Alle anderen Ordner zu denen der Benutzer keine Berechtigung hat, werden ihm nicht angezeigt. Das ist eine Funktion von Windows Server 2008 Modus. Das sind die ersten Unterschiede. Beim eigenständigen Namespace, handelt es sich um einen Namespace welcher auf diesem Server, filesrv01 aufgelegt wird. Sie können einen eigenständigen Namespaceserver nicht in Active Directory integrieren. Sie können wohl diesen Namespace hochverfügbar machen, indem sie diesen Server auf einen Failovercluster verschieben. Dann haben Sie auch eine erhöhte Verfügbarkeit. Sie können aber z.B. nicht den Windows Server 2008 Modus aktivieren und dann wiederum auch die zugriffsbasierte Aufzählung entsprechend einstellen. Das geht beim eigenständigen Namespace nicht. Haben Sie sich für einen Namespace-Typ entschieden, z.B. domänenbasierend oder eigenständig, dann haben sie im Nachhinein, wenn diese Konfiguration abgeschlossen ist, nicht die Möglichkeit den Typ zu ändern. Sie müssten also Komplett den Namespace löschen und wieder eine neue Konfiguration durchführen, um den Typ entsprechend abändern zu können. Ich wähle nun domänenbasierte Namespace, aktiviere Windows Server 2008 Modus, wie das bereits vorhanden ist, Somit sind die Einstellungen In diesem Fenster perfekt. Klicke auf weiter. Ich erhalte nun eine Übersicht und wähle Erstellen. Sie sehen der Namespace wurde erfolgreich erstellt und ich kann den Assistenten schließen. Nun habe ich einen Namespace //Corp.int/Daten. Nun kann ich zu diesen Namespace die entsprechenden Ordnerziele hinzufügen, Z.b. die Ordnerziele welche auf dem Memsrv01 abgelegt sind, welche auf datesrv01 abgelegt sind oder aber auch wie zum Beispiel hier Auf filesrv01. Wähle dazu Rechtsklick, Neuer Ordner, ich gebe diesem Ordner einen Namen, ich weiß ich möchte da die Firmendaten entsprechend hinterlegen und ich suche nun das Ordnerziel, Quelle hinzufügen, navigiere zu diesem entsprechenden Ordner und Sie sehen bereits da ist die Freigabe Firmendaten. Wähle okay, nochmals okay und ok. Sie könnten nun weitere Ordnerziele definieren, welche auf verschiedenen Servern abgelegt sind so wie ich es eben gemacht habe. Und sie sehen nun ist unter diesem Namespace das Ordnerziel entsprechend vorhanden. Wie verhält sich das nun auf der Seite des Clients, wenn ein Benutzer diesen Namespace aufruft? Das schauen wir uns gleich an. Zurück Auf meinem Client System, Windows Explorer immer noch gestartet, rufe ich nun diesen DFS-Namespace auf. Ich verwende dazu // Dann corp.int /Daten und sie sehen das Ordnerziel Firmendaten ist hinterlegt. Der Benutzer braucht also nur einen UNC-Pfad sich zu merken. Das ist ein UNC Pfad //corp.int/Daten und kommt direkt zu den verschiedenen Ordnerzielen. Und kann nun mit diesen Firmendaten arbeiten. Sie haben gesehen, DFS-Namespace bietet die Möglichkeit, verschiedene Freigaben, welche über sämtliche oder über viele Server verteilt sind zentral an einem Ort Zusammenzuführen, damit Sie einen zentralen Einstiegspunkt erhalten, für sämtliche Freigaben, welche in Ihrem Netzwerk verfügbar sind. Ich habe Ihnen in diesem Video gezeigt, wie DFS-Namespace funktioniert und wie Sie DFS-Namespace konfigurieren und anschließend auf der Clientseite entsprechend testen können.

MCSA 70-411 (Teil 4) Windows Server 2012 R2-Datei- und Speicherdienste konfigurieren

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3 Std. 9 min (29 Videos)
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Erscheinungsdatum:06.05.2016

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