Cloud Computing lernen: Anwendungs-Migration

DevOps beachten

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DevOps steht für Development and Operations, also Entwicklung und Betrieb. Sie eignen sich für praktisch jedes Cloud-Migrationsprojekt. Schon vor vor der Migration müssen Sie eine DevOps-Organisation, ein Toolset und einen Prozess einrichten. 
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Transkript

Kommen wir zu DevOps, das steht für »Development and Operations«, also Entwicklung und Betrieb. Dies ist kein Kurs über DevOps, aber Ihnen muss klar sein, dass DevOps sich für praktisch jedes Cloud-Migrationsprojekt eignet. DevOps ist in den meisten Fällen die richtige Lösung. Auch wenn ich dem Projekt keine Technologie aufzwingen kann, lässt sich sagen, dass rund 99% der Unternehmen, die in die Cloud migrieren, von den DevOps-Operationen, -Prozessen und -Toolsets profitieren, die in die Cloud-Migrationsfabrik integriert werden, sobald wir sie einrichten. Daher müssen wir vor der Migration eine DevOps-Organisation, ein DevOps-Toolset und einen DevOps-Prozess einrichten. Das können wir nicht während der Migration oder danach erledigen, wir müssen es tun, bevor wir die Migration in die Cloud starten. Die Gründe werden gleich klar werden. Sehen wir uns wieder die Phasen in unserem Diagramm an. Diesmal sind wir bei DevOps, Nummer fünf. Wir müssen eine Bewertung der DevOps-Ausgereiftheit vornehmen, DevOps-Zertifizierungen und -Schulungen anbieten und praktisch alle DevOps-Dienste automatisieren. Bei DevOps geht es darum, so ziemlich alles zu automatisieren, was mit der Entwicklung der jeweiligen Cloud-Systeme zu tun hat, in diesem Fall also die Migration der Cloud-Systeme. Die gesamten Tests, die Integration und die Bereitstellung, die beim Umzug in die Cloud notwendig sind, müssen automatisiert werden. Statt die Wasserfallmethode zu verwenden, bei der Unmengen von Kontrollpunkten definiert sind und es nur weitergeht, wenn die vorherige Operation abgeschlossen ist, verschieben wir den Code kontinuierlich in die Cloud. Wir verbessern ihn, ändern ihn, integrieren ihn und schicken ihn dann wieder zurück in die Entwicklung und nehmen ihn dann wieder in den Betrieb auf. Es geht also darum, alles zu automatisieren, was zum Entwicklungsprozess gehört. In diesem Fall ist das die Migrationsfabrik, die den Entwicklungsprozess umsetzt und das Ziel hat, die Anwendungen in die Cloud zu verlagern. DevOps ist also ein kultureller Wandel, der stark auf Kommunikation und Zusammenarbeit setzt, um schneller und zuverlässiger qualitativ bessere Software zu entwickeln. Ich denke, es ist eine entscheidende Komponente für die kontinuierliche Bereitstellung. Es zwingt uns gewissermaßen Agilität auf, eine agile Methodik, bei der wir Ansätze wie SCRUM und Sprints nutzen, um den Softwareentwicklungszyklus zu automatisieren. Es definiert, wie wir in Iterationen durch den Migrationsprozess gehen, indem wir den Code und die Daten verschieben und diesen Vorgang so weit wie möglich automatisieren. Wir lösen uns also von der klassischen Abfolge aus Überprüfungen, Genehmigungen und Weiterreichen und ersetzen das durch Zusammenarbeit, Automatisierung und Feedbackschleifen. Es verändert also grundlegende Arbeitsabläufe, standardisiert Prozesse. Wir automatisieren alles. Dank Prozessautomatisierung können wir auf Überprüfungen, Genehmigungen und etliche andere Schritte verzichten. Wenn wir Standards verwenden, brauchen sich Programmierer nicht mehr aufwendig den Code durchzusehen. Wir können kontinuierlich testen. Wir können unsere Testverfahren automatisieren. Wir können unsere Bereitstellungsverfahren automatisieren. Wir können unsere Programmierverfahren automatisieren. Grundsätzlich ist alles, was früher als manueller Prozess abgearbeitet wurde, innerhalb einer DevOps-Organisation und innerhalb eines DevOps-Prozesses automatisiert. Die organisatorischen Verantwortlichkeiten wie Produktverantwortliche oder Serverlogistik müssen geschaffen werden. Und wir brauchen eine Kultur, die kontinuierliches Feedbacks und anschließende Verbesserung fördert. Dieser Prozess kommt übrigens nicht ohne Menschen aus. Entwickler und Designer müssen für das Konzept gewonnen werden, dass wir bei der Migration von Anwendungen in die Cloud Feedbackschleifen bieten, um die Lösung ständig zu verbessern und den Prozess ständig zu verbessern. Sogar die Art und Weise, wie wir DevOps betreiben, wird ständig verbessert, nicht nur die Anwendungen und Datenbanken. Alles, was mit DevOps zu tun hat, wird kontinuierlich optimiert, nichts bleibt statisch. Die Datenbank wird kontinuierlich verbessert, wir führen ständig Tests durch, kontinuierliche Integration, die gesamten Entwicklungsprozesse durchlaufen kontinuierlich neue Iterationen. Wir tun das, weil sich alles verändert, nichts bleibt statisch. Sobald wir in die Cloud gehen, bekommen wir eine lebendige, sich verändernde Anwendung, und wir müssen es als solche betrachten. Es gibt also nie eine klar definierte Ziellinie im Umgang mit DevOps, jedenfalls nicht bei der Cloud-Migration. Wo Anwendungsanforderungen und Cloud-Endpunkte aufeinander treffen, haben wir eine Referenzarchitektur, Cloud-Dienstebenen, Leistungskatalog, Sicherheit, Betrieb, Datenverwaltung und den Entwicklungszyklus für Cloud-Software. Cloud-Endpunkte sind also im Grunde die Lösungen, an denen sich die Plattformen orientieren. Über die Analyse des Anwendungs- und Datenportfolios haben wir schon gesprochen. Wir bewerten unsere Anwendungsportfolios, teilen sie in Kategorien ein, weisen ihnen Prioritäten zu und entscheiden, welche zuerst in die Cloud wechseln. Am besten lässt es sich so beschreiben: adaptive Cloud-Dienste und schnelle Innovation durch Zusammenarbeit zwischen Anwendungs- und Infrastrukturteams. Wir haben also kontinuierliche Auslieferung mit kontinuierlicher Integration, DevOps und der Cloud. Im Grunde handelt es sich um Entwicklung, Qualitätssicherung und Betrieb, und das in einem ewigen Kreislauf. Wir automatisieren also Bereitstellung, Bau und Tests, wir speichern es, weisen ihm eine Versionsnummer zu, messen es, entwickeln es weiter.

Cloud Computing lernen: Anwendungs-Migration

Lernen Sie die Grundlagen der Anwendungsmigration in die Cloud.

1 Std. 43 min (23 Videos)
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Erscheinungsdatum:27.07.2018

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