Photoshop CC Grundkurs

Detaillierte Korrekturen in Photoshop durchführen

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Das im ACR-Dialog erstellte Bild wird für detaillierte Korrekturen in Photoshop importiert. Die Retuschearbeiten werden mit Photoshop-Werkzeugen unter Zuhilfenahme einer Abgrenzung zu den zu bearbeitenden Bereichen durchgeführt.

Transkript

Wenn ich nun das Bild in der Bridge für Schwarz-Weiß vorbereitet habe, kann ich jetzt im Photoshop die Bearbeitungsschritte weiterführen. Und zwar zu Beginn erstelle ich mir eine neue Ebene, und nenne diese Ebene "Retusche Scheinwerfer". Denn hier habe ich im vorderen Bereich ein Problem: Dass jetzt dieses Mauer-Stück, das hier weggebrochen ist, etwas störend in die Form des Porsches übergeht. Und damit ich diese Form jetzt bearbeiten kann, und auch nicht in den Porsche hineinkomme, erstelle ich mir mit dem Zeichenstift-Werkzeug einen Pfad, und dieser Pfad soll dann die Bearbeitung im Nachhinein schützen. Ich beginne von hier außen, gehe jetzt hier auf diesen vorderen Bereich hier herauf, passe die Position noch ein wenig an, gehe hier nach oben. Alt-Klick, damit ich aus einer Kurve in die Ecke komme. Gehe jetzt hier auf den Scheinwerfer drauf. Klicke und ziehe, damit ich hier um diese Kurve herum komme. Mit gedrückter Command-Taste passe ich hier diesen Punkt noch etwas an. Gehe jetzt hier auf den Seitenteil des Autos, und kann eigentlich von hier schon entsprechend wieder diesen Pfad schließen. Ich zoome mir noch etwas ein, und korrigiere jetzt die einzelnen Punkte. Diesen Punkt hier möchte ich mit gedrückter Command-Taste noch ein wenig anpassen, d. h., ein wenig nach außen ziehen. Diesen Punkt ziehe ich ein wenig nach unten, und hier brauche ich noch einen zusätzlichen Ankerpunkt, den ich mit den Cursor-Tasten jetzt nach oben schiebe, bis hierher. Hier sieht man auch, diesen Punkt kann ich noch ein wenig anpassen, indem ich ihn hier nach unten schiebe, und diese einzelnen Kurven so anpasse, dass ich jetzt auch nicht in einen Bereich des Autos versehentlich reinkomme, bzw. so wie hier den Bereich gar nicht maskieren würde. Das passt soweit. Hier kann ich auch noch ein wenig raus gehen, sagen wir mal bis daher, okay. Gut, und jetzt möchte ich hier diesen Pfad als Auswahl laden. Command oder Strg+Enter ist der schnellste Weg dafür. Und in dieser Auswahl möchte ich jetzt auf meiner Retusche-Ebene für den Scheinwerfer arbeiten. Dazu wähle ich mir jetzt einen Stempel aus. Ich habe hier eine Vorgabe, die heißt "Durchmesser 40 - Härte 0 - Druck ist die Deckkraft", d. h., der Stempel hat 40 Pixel im Durchmesser, und in meinen Pinseleinstellungen ist die Deckkraft über den Zeichenstiftdruck gesteuert. Ich arbeite ja hier mit einem Grafik-Tablet, und daher ist das eine ganz, ganz praktische Möglichkeit. Denn was mir das jetzt bringt, ist, wenn ich hier den Bereich mit der Alt-Taste aufnehme und hier drüber stempele, dass jetzt nicht 100 Prozent deckend stempeln muss, sondern über den Druck kann ich jetzt einstellen, wie viel Farbe ich da auftragen will. D. h., hier in diesem Bereich sage ich: Da kann ich ja mit 100 Prozent Deckkraft den Übergang einmal draufstempeln. Ich nehme mir hier mit der Alt-Taste diesen Bereich, und habe jetzt einmal den Grobretusche-Bereich sozusagen einmal durchgeführt. Und damit ich jetzt einen schöneren Übergang rein bekomme, nehme ich mir noch einmal von da die Bereiche auf. Und jetzt mit wenig Druck und mit wenig Deckkraft beginne ich, diese Überblendungen durchzuführen. D. h., hier arbeite ich jetzt wirklich mit ganz, ganz wenig Druck, und stempele diese Bereiche hier drüber. Im oberen Bereich sieht man, dass die Struktur ja auch ganz wichtig ist, deswegen stempele ich von rechts diese Strukturen ein wenig nach unten, dass jetzt auch diese Farbe nach unten abnimmt oder herunterläuft. Das mach ich hier auch noch einmal rein, genau so in etwa. Da bin ich ein wenig zu hell geworden, deswegen nehme ich mir von diesem Bereich dunkle Farbe. Diese dunkle Farbe trage ich in dem Bereich auf. Allerdings nehme ich zuvor die Deckkraft insgesamt zurück, d. h., dass ich jetzt im Endeffekt auch gar nicht mit so viel Deckkraft zeichnen kann. Das passt soweit. Halt, klick, ich nehme mir von hier noch einmal die Farbe auf, und stemple diesen Bereich hier noch einmal drüber. Wenn mir jetzt eine Bearbeitung nicht so gut gefällt, so, wie es jetzt hier der Fall war, dann kann ich natürlich auch jederzeit wieder mit dem Radiergummi-Werkzeug diese Bereiche wegradieren. Da ist auch die Empfehlung wieder, den Radiergummi eher weich zu machen, die Deckkraft des Radiergummis anzupassen, und mit wenig Druck zu radieren. In meinem Fall sieht man aber, der Radiergummi ist falsch eingestellt. Ich mach das nochmal rückgängig. Denn der Radiergummi, so wie er jetzt standardmäßig eingestellt ist, wird von der Größe gesteuert. Das möcht ich nicht. Ich will hier wiederum mit dem Zeichenstiftdruck die Deckkraft steuern. Das passt soweit. Und jetzt kann ich hier diese Überblendung herein radieren. Genau. Und ich lasse das jetzt einfach so. Gefällt mir eigentlich schon ganz gut. Ich sage jetzt Command+D, ich gebe die Auswahl auf, und habe jetzt im vorderen Bereich diesen Tonfehlbereich entsprechend ausgebessert und korrigiert. Wenn ich jetzt im oberen Bereich auch noch etwas korrigieren will, erstelle ich mir eine neue Ebene. Ich sage, Retusche ist das da oben an der Wand, damit ich weiß wo ich arbeite, probiere jetzt einfach einmal mit dem Bereichsreparaturpinsel-Werkzeug aus, ob ich das wegbekomme. Pinsele ein wenig größer, male hier drüber, schaue einmal, was dieses Werkzeug macht. Schaut schon ganz gut aus, hier im oberen Bereich male ich noch einmal drüber. Das kann man lassen und das gleiche auf der rechten Seite, hier drübermalen. Photoshop korrigiert diese Bereiche. Hier gehe ich ein zweites Mal drüber, das kann man so lassen. Vorher-Nachher, diese Bereiche sind entsprechend weg. Das gleiche möchte ich jetzt hier mit dieser Linie machen. D. h., ich mache den Pinsel, Bereichsreparaturpinsel in diesem Fall ein wenig kleiner, fahre entlang dieser Linie, schaue was Photoshop hier macht. Wenn ich sage : Vorher-Nachher, das schaut schon ganz gut aus, möchte jetzt aber noch mit dem Stempel ein bisschen Details verfeinern. Ich nehme mir hier einen Stempel mit Druck für die Deckkraft, und gehe hier noch ein wenig drüber. Hier in diesem Bereich, dann hier da noch ein wenig. Und hier vorne noch ein wenig. Und schaue einfach, dass ich keine Bereiche habe, die sich zu stark wiederholen bzw., die zu stark weichgezeichnet worden sind. Pinsel ein bisschen kleiner mit Control+Alt auf Mac, oder Alt+rechte Maustaste auf Windows. Hier in diesem Bereich stemple ich jetzt noch mit Gefühl an dieses Auto heran, das passt. Vorne sage ich auch: Das möchte ich weghaben. Ich nehme wieder den Bereichsreparatur-Pinsel, sage: Ich male einfach einmal hier noch nach links, schaue wie der funktioniert. Falls mir die Struktur nicht gut gefällt, kann ich das auch rückgängig machen, und den Reparaturpinsel nehmen. Hier schalte ich eine aktuelle Ebene darunter, und ausgerichtet, nehme mir den Pinsel hier auf. Der funktioniert genauso wie der Stempel, nur dass er zusätzlich zum Stempeln, wenn ich jetzt los lasse, die Struktur von oben auch noch nach unten überträgt, was auch ganz praktisch sein kann. D. h., ich gehe hier jetzt nochmal drüber und schaue, ob dieser Stempel hier besser arbeitet, also dieser Reparatur-Pinsel. Nehme hier die Bereiche ein wenig weg. Passt. Vorher-Nacher, das kann man eigentlich so ganz gut lassen. Und jetzt habe ich ja die Umgebung ja relativ gut korrigiert, den vorderen Bereich, hier den hinteren Bereich. Was ich noch zusätzlich machen will, ist eine neue Ebene. Die nenne ich jetzt "Balken". Und hier auf dieser Balken-Ebene markiere ich mir den gesamten Bereich. Und nun sage ich über "Auswahl, Auswahl transformieren", dass ich jetzt nur die Auswahl transformieren will. Mit gedrückter Alt -Taste ziehe ich das jetzt nach unten. Ich gehe mal herein, bestätige das. Und jetzt möchte ich den oberen im unteren Bereich mit einem schwarzen Balken haben. Dazu sage ich "Auswahl - Auswahl umkehren". Das passt soweit. Und diesen Balken möchte ich jetzt mit Schwarz füllen, also mit der Hintergrundfarbe in diesem Fall. Das ist Comand oder Windows-Strg und die Backspace, also die Löschen-Taste. Soweit so gut, "Auswahl aufheben", und ich habe jetzt hier meine Balken, damit das Bild jetzt noch weiter in diesen Fokus in die Mitte gerückt wird, das passt soweit, bin eigentlich recht zufrieden. Vielleicht möchte ich diese Randbereiche noch abdunkeln. Das mache ich jetzt eigentlich ganz schnell, nur mit einer Gradationskurve, die ich jetzt dunkler ziehe. In diesem Fall, weil ich in den Graustufen bin, muss ich hier nach oben fahren. Diese Gradationskurve soll natürlich nicht überall wirken, sondern die soll nur außen wirken. Daher nehme ich mir wieder einen Pinsel, in diesem Fall ganz groß, 100 Prozent Deckkraft. Sage: Da soll die Gradationskurve nicht wirken - Deckkraft ein wenig weniger, mit weniger Druck - sondern sie sollen nur da, in den Randbereichen, wirken, wo jetzt meine Maske weiß ist. Also hier nach oben, soll jetzt auch noch ein bisschen weniger Wirkung. Da oben, das passt schon, dass das wirklich dunkel wird. Und habe jetzt so, mittels Gradationskurve, die Bereiche am Rand noch abgedunkelt. Und durch diese Abdunklung geht der Fokus noch weiter in die Mitte. Also das war jetzt über eine Kurve, Vignettierung. Und so sieht man, das Bild wurde jetzt in Adobe Camera Raw umgewandelt für Schwarz-Weiß. Und hier in Photoshop habe ich jetzt die Werkzeuge von Photoshop noch verwendet, um Fehlstellen auszubessern, und das Ganze am Ende einfach noch mit den Balken verfeinert.

Photoshop CC Grundkurs

Lernen Sie in dieser umfassenden Basisschulung, wie Photoshop "denkt", wie Sie die zahlreichen Werkzeuge nutzen und was Sie mit Ebenen, Auswahlen oder Masken machen können.

14 Std. 54 min (159 Videos)
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Erscheinungsdatum:18.06.2013

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