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HTML5 für Webdesigner

Designprinzipien von HTML5

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HTML5 sollte die Fehler von XHTML 2 vermeiden, und die wichtigsten vier Leitsätze waren Compatibility, Utility, Interoperability und Accessibility.

Transkript

Als sich das W3C und die Word WG im Jahre 2006 zusammengerauft haben, um an HTML5 zu arbeiten, war eines der ersten Dinge, über die beide zusammen nachgedacht haben, die Leitprinzipien. Unter welchen Sternen soll dieses entwickelt werden? Und das haben sie genannt die "Design-Prinzipien". Das hat nun mit Aussehen, wie wir gleich sehen werden, überhaupt gar nichts zu tun. Bei den Design-Prinzipien, die "Design Principals", im November 2007 veröffentlicht, geht es um vier Leitsätze unter denen HTML5 entwickelt werden soll. Hier ist das Dokument W3.org TR HTML Design Principals und das Inhaltsverzeichnis ist recht interessant. Es gibt vier Leitlinien: Compatability, Utility, Interoperability - schwieriges Wort - und Universal Access. Das sind die vier Hauptpunkte unter denen HTML5 entwickelt werden sollte. Bei Compatability geht es darum, kompatibel zu sein gegenüber existierenden Inhalten. Die "Great gracefully" findet man auch immer wieder, d.h. wenn irgendwas kaputt geht, dann sollte es trotzdem noch funktionieren. Man wird nicht versuchen, das Rad neu zu erfinden, sondern die Kuhpfade, die "Cow paths", die alten Trampelpfade, so könnte man es auf Deutsch nennen, die werden bepflastert. D.h. das, was die Leute sowieso schon immer gemacht haben, das wird jetzt quasi "legalisiert". Kurzum, man will keine Revolution, sondern eine Evolution. Und das ist natürlich eine totale Abkehr von dem, was das W3 mit XHTML2 versucht hat, denn das war ja nicht abwärtskompatibel. Es wollte das Rad neu erfinden und hat gesagt, alles was ihr bis jetzt gemacht habt, ihr lieben Webdesigner und Entwickler, das war nicht so toll, das muss jetzt alles anders. Der zweite Leitsatz ist die Utility, die Nützlichkeit, so könnte man das vielleicht übersetzen. Man wird versuchen, reale Probleme zu lösen, "Priority of constituencies", auch ein schwieriges Wort, da rollen wir eben nach unten, hier sehen Sie die ganzen Punkte mit Beispielen erläutert. Und da geht es bei Konflikten darum, dass Users over Authors over Implementors over Specifies over Theoretical Purity, also Realität zählt. Die Benutzer, Sie und ich, als Surfer sind die oberste "Costituency" , das sind die Interessen, die wirklich gewahrt werden sollen. Und das kann theoretisch noch so toll sein, die Praxis zählt. Interoperability, das ist also wie die Sache funktioniert. Hier bei Nummer 4 kommen wir hier anderweit schon etwas kürzer. "The principals exist to improve, the chances of HTML implementations being truly interoperatible", so dass es wirklich alles funktioniert. Das ist einer der Grundsätze, hier bei "well defined behaviour". "Avoid needless complexity", also nicht komplizierter machen, als es unbedingt sein muss. Und dieser Punkt ist sehr, sehr wichtig, denn in HTML5 wird das erste Mal wirklich festgelegt, wie Browser sich verhalten sollen, wenn sie einen fehlerhaften Code finden. Das heißt also, im Augenblick macht jeder Browser das für sich. Der Internet Explorer, wenn er irgendwo HTML findet, was nicht den Vorschriften entspricht, der überlegt sich irgendwas, wie er damit umgeht und so weiter und so fort. Und das wird das erste Mal formalisiert, und das ist einer der ganz großen Pluspunkte von HTML5. Und zu guter Letzt,"Universal Access". "Accessability" es ist unabhängig von Medien, von Weltsprachen und da gibt es einige, die sogar von rechts nach links gelesen werden, von unten nach oben und so weiter. Alles das, das sind die vier Leitsätze. Das könnte man ungefähr so zusammenfassen in einer Übersicht. Die Design Prinzipien von HTML5: Compatability, Rücksicht auf das, was bereits besteht. Utility, nützliche Dinge effektiv regeln. Interoperability, Umgang mit Fehlern genau festlegen, so dass es funktioniert.Und Universal Access, Inhalte für alle zugänglich machen. Das sind die vier Prinzipien und im Jahr 2007 war das eine komplette Umkehr, denn XHTML2.0 hatte keine Kompatibilität, wurde als nicht besonders nützlich empfunden. Man wusste auch nicht genau, ob das überhaupt jeweils funktionieren wird, und Accessability, na gut, das wollten die auch, aber trotzdem: HTML5 ist sehr praxisgerichtet.

HTML5 für Webdesigner

Lernen Sie, wie Sie in HTML5 Layoutbereiche strukturieren, die richtigen Elemente für Inhalte benutzen, Formulareingaben optimieren und Multimedia ohne Plug-in einbauen.

3 Std. 14 min (39 Videos)
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