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Ideation: Visuelles Denken und Ideenfindung

Design Thinking als Prozess zur Ideenentwicklung

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Design Thinking hat wenig mit Gestaltung und nur etwas mit Denken zu tun. Es ist eine aktive Methode, neue Ideen zu generieren, nach Analyse und Untersuchung. Diese Ideen werden zu Prototypen weiterentwickelt, die sogleich getestet werden.
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Transkript

Design Thinking, das ist noch umfassender als nur der Ideen-Workshop. Es ist eine definierte Methode. Und lassen Sie sich vom Begriff Thinking nicht irreführen. Design Thinking hat wenig mit abstraktem Denken zu tun, im Gegenteil, wer Design Thinking macht, der arbeitet sehr konkret und visuell. Wer Design Thinking richtig verstanden hat, der ist sehr aktiv, da ist ganz viel Doing, also Machen dabei, nicht nur Thinking. Design Thinking, das definiert das Was. Die User Experience, die definiert das Wie. Was sollen wir tun, welches Problem wollen wir lösen? Das ist Design Thinking. Wie setzen wir das so um, dass es Spaß macht und funktioniert? Das ist User Experience Design. Design Thinking hat erstmal nichts mit Design im Sinne von Gestaltung zu tun, aber je bildlicher, desto besser und desto mehr Ideen kommen heraus. Design Thinking ist nicht neu, das wird seit Jahrtausenden praktiziert. Es ist weniger wissenschaftlich. Teilweise ist es in stark strukturierten Unternehmensstrukturen schwierig, schwierig, wenn ein starker Fokus auf analytischem Vorgehen liegt. Gute Designer praktizieren das aber seit Jahrzehnten. Seit den 1990-er Jahren haben es die schlauen Köpfe vom Designbüros IDEO unter dem Begriff Design Thinking eben populär gemacht. Die Grundregeln des Design Thinkings sind: Erstens: Tritt einen Schritt zurück. Zu sehr auf ein Problem fixieren, das hilft nicht weiter. Ich muss immer wissen: Was ist der Kontext? Zweitens: Denke vom Menschen aus. Wer ist also der Nutzer, der Kunde? Was ist seine Situation, was sein Problem? Drittens: Nimm dir Zeit. Gehe nicht zu schnell auf eine Lösung, auch wenn die Idee gut scheint. Viertens: Denke in Ergebnissen, nicht in Lösungen oder Produkten. Also nicht, wie lösen wir das Problem XY, sondern eher, wie wollen Nutzer das und das tun. Als Beispiel, Netflix hatte Erfolg, weil sie nachgedacht haben, wie Nutzer File ansehen wollen. Hätten sie nachgedacht, wie man besser Videokassetten ausleiht, wäre nichts draus geworden. Die Firmen, die so vorgegangen sind, die sind heute pleite. Die Phasen des Design Thinking Prozesses sind: Erstens: Verständnis und Empathie. Also wer sind die Nutzer, in welche Situationen sind sie, wo liegt das Problem? Die zweite Phase ist die Definition. Was wollen wir also lösen, was sind die typischen Probleme? Und wir definieren die dann aber nicht vom Unternehmen aus, sondern eben vom Nutzer. "Wir wollen den Umsatz bei Neukunden um X Prozent erhöhen." Das ist falsch. Richtig ist: Menschen mit Katzen brauchen jeden Tag Katzenfutter, die sie heranschaffen müssen. Das ist eine Problemdefinition vom Nutzer aus. Drittens: Die Ideenfindung, die Ideation. Jetzt geht es also ans Brainstorming, an Serious Play mit Legosteinen. Sie können alle möglichen Kreativitätstechniken einsetzen. Eine Liste mit Anregungen finden Sie auch im Download-Bereich zu diesem Training. Vierte Phase: Prototypen. Ausgehend von den Ideen erstellen Sie Prototypen. Dabei merken Sie oft schon, was gute Ideen sind und was nicht ganz so gute. Und die fünfte Phase ist Testen. Schließlich testen Sie mit den Vertreter der Zielgruppe. Wichtig ist: Teste früh, teste oft. "Fail early, fail often" ist der Spruch. Schließlich gehört zum Design Thinking immer auch die Iteration. Das heißt, den Prozess durchlaufen Sie nicht nur einmal, sondern immer wieder. So entstehen Ideen, die wirklich gut sind.

Ideation: Visuelles Denken und Ideenfindung

Lernen Sie, mit visuellem Denken an neue Lösungsansätze zu kommen. Jens Jacobsen zeigt Ihnen dafür die notwendigen Fertigkeiten am Whitboard.

2 Std. 40 min (33 Videos)
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