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Digitale Transformation im Unternehmen

Design Thinking

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Design Thinking heißt das agile Framework für nachhaltige und erfolgreiche Innovationen.

Transkript

In diesem Video beschäftigen wir uns mit der Kreativitätstechnik "Design Thinking". Design Thinking ist ein Ansatz zum Lösen von Problemen, der auf der Annahme beruht, dass Probleme besser gelöst werden, wenn Menschen unterschiedlicher Disziplinen in einem kreativitätsfördernden Umfeld zusammenarbeiten. Die Grundprinzipien des Design Thinking beruhen damit auf den drei Aspekten: Team, Raum und Prozess. In der Praxis nutzen bereits zahlreiche Unternehmen und Organisationen Design Thinking als Projekt-, Innovations-, Portfolio- und Entwicklungsmethode. Ein bekanntes Beispiel ist insbesondere SAP. Wie auch andere erfolgreiche, innovative Methoden setzt auch Design Thinking auf das Erfolgsrezept: Interdisziplinäre Teams, Visualisierung und iteratives Vorgehen. Ziel des Design-Thinking-Prozesses ist es, durch den Design-Prozess Probleme zu lösen und durch kreative Techniken dabei zielgerichtet Innovationen zu entwickeln. Durch iteratives Vorgehen und schnelles Feedback und ggf. auch schnelles Scheitern von nicht funktionierenden Aspekten soll sich nachhaltiger Erfolg durch Design-Thinking-entwickelter Ideen einstellen. Hier sehen wir zunächst einmal die Prozessschritte des Design Thinking im Überblick. Erstens: Verstehen, zweitens: Beobachten, drittens: Synthese, viertens: Ideengenerierung, fünftens: Prototyping und sechstens: Tests. In dem ersten Schritt des Verstehens geht es zunächst nur darum, die Problemstellung und auch das damit verbundene Problemfeld und die Einflussfaktoren zu verstehen. Diese Phase kann durch Planung und Recherche zeitaufwändig sein, ist aber für die späteren Schritte unerlässlich. Ziel dieser Phase ist, das gesamte Team auf ein gemeinsames Expertenlevel zu bringen. Die zweite Phase ist das Beobachten. Hier geht es darum, die Problemstellung in ihrer wirklichen Umgebung aktiv zu beobachten und darauf aufbauend in Dialogen und Interaktionen mehr zu dem Problem herauszufinden. Oft sind es auch Menschen, die ein Produkt bewusst ablehnen oder es extrem nutzen, die wertvolle Informationen als Input geben können. Besonders entscheidend ist, dass diese Phase wirklich in einem realen Kontext durchgeführt wird. Ziel dieser Phase ist es, möglichst viele Informationen zu sammeln und diese Informationen auch zu visualisieren. In der dritten Phase, der Synthese, werden die Daten und Eindrücke mit dem Team geteilt. Die Informationen werden in dem Projektraum visualisiert. Diese Phase geht sogar noch ein Stück weiter. Da die Information nicht einfach an die Wand geklebt werden, sondern verknüpft werden und so ein Gesamtbild entsteht der Problemstellung. Ziel ist, nachdem das Team bereits einen gemeinsamen Wissensstand hatte, auch ein visuelles Verständnis des Gesamtkontextes der Problemstellung zu bilden. Ergebnis dieser Phase ist, dass alle Ergebnisse in visueller Form für die nächsten Schritte aufbereitet sind. In der vierten Phase geht es um die Ideengenerierung. Aus den zuvor identifizierten Problemfeldern werden nun Ideen zur Lösung der Problemstellung identifiziert. Hier können ganz klassische Kreativitätstechniken wie Brainstorming unterstützen. Nach der Filterung der Ideen, werden in Hinblick auf Wirtschaftlichkeit und Umsetzbarkeit Ideen ausgewählt. Die fünfte Phase, das Prototyping, versucht, möglichst schnell irgendeine Form eines Prototypen zu haben, mit dem man dann wieder in den wahren Kontext gehen kann und sich Feedback holen kann. Dieser Prototyp ist meist noch nicht mal ansatzweise fertig, darauf kommt es aber auch gar nicht an. Ziel dieser Phase ist möglichst schnell auf den Markt zu gehen, um wertvolles Feedback zu erhalten für die Weiterentwicklung. Die sechste Phase heißt "Tests". Zusammen mit der vorherigen Phase erfolgen jetzt Tests und Feedback-Schleifen. Hier geht es darum, mit den Reaktionen herauszufinden, ob oder wie eine vorhandene Idee weiterverfolgt werden soll, ganz im Sinne des Human-Centered.

Digitale Transformation im Unternehmen

Sehen Sie, was genau unter „digitaler Transformation“ zu verstehen ist und welche Auswirkungen sie für jedes Unternehmen mit sich bringt.

2 Std. 5 min (24 Videos)
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Erscheinungsdatum:19.10.2016

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