Power BI Desktop Grundkurs

Der Workflow in der Übersicht und Daten abrufen

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Nachdem Sie eine Übersicht zu den einzelnen Arbeitsschritten bekommen haben, beginnt der Workflow mit dem Abrufen der Daten. Theorie und Praxis werden in diesem und den folgenden Videos zusammen gezeigt.

Transkript

Die Erstellung eines Berichts in Power BI Desktop folgt im Allgemeinen einem bestimmten Workflow. In diesem Video gebe ich Ihnen eine Übersicht und zeige Ihnen den ersten großen Schritt bei der Berichterstellung, den Abruf der Daten. Doch zunächst zum Überblick. Der Workflow beginnt mit dem Abruf der Daten. Sie können auf die unterschiedlichsten Datenquellen zugreifen und die Daten in Power BI Desktop kombinieren. Greifen Sie auf eine Datenquelle mit unstrukturierten Daten zu, müssen diese Daten zunächst für die Auswertung aufbereitet werden. Diese beiden Arbeitsschritte, Abrufen der Daten und Aufbereiten beziehungsweise Transformieren, werden im Abfrageeditor von Power BI Desktop ausgeführt. Im dritten Schritt werden die Daten modelliert, das heißt es werden zum Beispiel die technischen oder unwichtigen Spalten für die Berichtsansicht ausgeblendet, in der Diagrammsicht die Beziehungen zwischen den Tabellen eingerichtet und für die Datenspalten der Datentyp mit dem Zahlenformat festgelegt. Hierfür haben die Berichtsansicht, die Datenansicht und die Diagrammsicht jeweils die Registerkarte "Modellierung". Es folgt die Anreicherung der Daten mit zusätzlichen Berechnungen in Measures, Spalten oder Tabellen. Hierfür stehen mächtige DAX-Funktionen, Data Analysis Expressions, zur Verfüfung. Sind diese vorbereitenden Schritte erledigt, folgt die Stärke von Power BI Desktop, die Visualisierung der Daten im Bericht. Diese Aufgabe führen Sie in der Berichtsansicht durch. Den fertigen Bericht können Sie als PBIX oder als Vorlagendatei, PBIT, abspeichern und jemandem anderen zuschicken, der ebenfalls mit Power BI Desktop arbeitet. Der Bericht kann nicht ausgedruckt werden und er kennt auch keinen Präsentationsmodus. Der letzte Schritt, das Präsentieren, kann nicht in Power BI Desktop vorgenommen werden. Hierzu benötigen Sie ein Power-BI-Konto bei Microsoft. Erst dort erstellen Sie nach der Anmeldung aus einem oder mehreren Berichten ein Dashboard, das veröffentlicht wird. Nach der Veröffentlichung kann das Dashboard über ein Smartphone, Tablet oder Laptop präsentiert werden. Soviel zur Theorie. In der Praxis werden Sie immer wieder von diesem idealen Workflow abweichen und die Arbeitsschritte in anderer Reihenfolge ausführen. Das ist auch vollkommen in Ordnung und wird von Power BI Desktop unterstützt. Den ersten Schritt des Workflows, das Abrufen von Daten, möchte ich Ihnen an einem praktischen Beispiel zeigen. Nach dem Start von Power BI Desktop haben Sie in diesem Splash Screen direkt die Möglichkeit, mit dem Abruf der Daten anzufangen. Möchten Sie später Daten hinzufügen, ich schließe mal den Splash Screen, finden Sie auf der Registerkarte "Start" die Schaltfläche "Daten abrufen". Ob nun über den Splash Screen oder über diese Schaltfläche - Sie gelangen in dieses Dialogfeld. Über dieses Dialogfeld wählen Sie die Datenquelle, aus der Sie die Daten abrufen möchten. In diesem Dialogfeld werden alle Datenquellen in verschiedene Kategorien eingeteilt. Kategorie "Alles": Sie finden alle Datenquellen, die Sie nutzen können. Kategorie "Datei": bestimmte Dateitypen, also zum Beispiel Excel. Kategorie "Datenbank": alle relationalen Datenbanken, zum Beispiel die Access-Datenbank. Azure: Die Microsoft- Azure-Dienste. Onlinedienste, viele befinden sich hier noch im Beta-Stadium. Und eben halt sonstige Datenquellen, zum Beispiel das Web. Geben Sie im "Suchen"-Feld eine Zeichenfolge ein, zum Beispiel "ex", bekommen Sie alle Datenquellen angezeigt, in deren Namen diese Zeichenfolge vorkommt. Mit einem Klick auf das Kreuz werden Ihnen wieder alle Datenquellen angezeigt. Ich wähle jetzt mal Access-Datenbank und klicke auf die Schaltfläche "Verbinden". Sie müssen das Verzeichnis auswählen, in dem sich die Datei, die Access- Datenbank in diesem Fall, befindet, sie auswählen und öffnen. Die Verbindung wird hergestellt. Hat die Datenbank in diesem Fall mehrere Elemente, können Sie zwischen diesen mehreren Elementen auswählen, welche Ihnen denn im Datenmodell zur Verfügung gestellt werden sollen. Diese Access-Datenbank hat nur eine Tabelle. Markiere ich sie, bekomme ich rechts eine Vorschau. Wähle ich sie aus, klicke ich anschließend auf, zum Beispiel, "Bearbeiten" und bin damit automatisch im Abfrageeditor. Dies ist ein gesondertes Fenster, in dem ich die aufbereiteten Daten für die Berichterstellung zur Verfügung stelle. Ich schließe das Fenster über die Registerkarte "Start" mit einem Klick auf die Schaltfläche "Schließen und übernehmen". Die Abfrageänderungen in diesem Fall, so heißt es, werden übernommen. Ich habe keine gemacht. Dennoch erscheint dieses Dialogfeld. In der Berichtsansicht finde ich jetzt in der Feldliste meine Tabelle "Verkaufsdaten" mit ihren Datenspalten. Auch in der Datensicht ist die Tabelle mit ihren Datenspalten in der Feldliste gelistet. Markiere ich ein Datenfeld, wird entsprechend die Spalte markiert. In diesem Video habe ich Ihnen den idealen Workflow mit Power BI Desktop vorgestellt. Sie rufen Daten ab, bereiten sie auf, modellieren und reichern sie an, und zum Schluss, die Stärke von Power BI Desktop, das Visualisieren im Bericht. Den letzten Schritt, das Präsentieren, können Sie nur mit dem Power-BI-Dienst durchführen, wenn Sie dort ein Konto besitzen. Nach der Theorie habe ich Ihnen praktisch gezeigt, wie Sie Daten abrufen, hier in diesem Beispiel aus einer Access-Datenbank. Die Daten stehen Ihnen entweder im Abfrageeditor zur Verfügung, um sie weiter bearbeiten zu können, oder als Tabellen und Spalten in der Berichtsansicht und in der Datensicht.

Power BI Desktop Grundkurs

Nutzen Sie das leistungsstarke Business-Intelligence-Werkzeug: Daten abrufen und aufbereiten, Datenmodell erstellen, Auswertungen mit anspruchsvollen Visualisierungen vornehmen.

3 Std. 10 min (43 Videos)
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Erscheinungsdatum:09.05.2017

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