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SQL Server Analysis Services im mehrdimensionalen Modus Grundkurs

Der Weitergabe-Assistent

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Hat man als echter Cube-Entwickler keine administrativen Rechte auf dem produktiven OLAP-Server, bietet sich der Bereitstellungs-Assistent an, um die Weitergabe durch einen administrativen Nutzer per Skript vornehmen zu lassen.
07:07

Transkript

In den meisten Unternehmen, wo korrekterweise Entwicklungssystem und Produktivsystem physisch voneinander getrennt sind, hat der Cube-Entwickler keinen Zugriff aus das Produktivsystem. Er kann also seine Änderungen, die er gemacht hat oder seine neuen Cubes, die er gebaut hat, nicht auf dem Produktivsystem bereitstellen. Wie man es ansonsten ja hier relativ einfach machen könnte, Konfiguration auf "Produktion" umstellen und zack bereitstellen, das wird bei einem sicheren, mehrschrittigen System nicht möglich sein. Gucken wir uns also einmal an, mit welchem Hilfsmittel man das dennoch hinbekommen kann, natürlich dann nur in intensiver Zusammenarbeit zwischen dem Cube-Entwickler auf der einen Seite und der Administration auf der anderen Seite, die den administrativen Zugriff auf dem Zielserver auch hat. Nun, wenn wir etwas Schönes, Neues gemacht haben und es quasi unserem IT-Personal übergeben wollen zum Bereitstellen, dann ist zunächst mal ganz wichtig, dass das Projekt fertig erstellt wird. Hier zum Beispiel neu erstellt wird, ja, und dann wird wirklich eine Datei erzeugt, die werden wir uns gleich anschauen, in der alle Informationen über den derzeitigen Zustand des Projekts gespeichert ist. Mit "Batch erstellen" können wir, falls wir mehrere Projekte, mehrere Konfigurationen haben, sagen, ja hier manchmal gleich alle neu auf einmal und so weiter, und dann werden jeweils auch all diese erstellt, und dieses Erstellen erzeugt eine, sagen wir es ruhig schon mal, eine sogenannte Punkt-Database-Datei, die alle Informationen über unsere wunderbare eigene Leistung hier enthält. Diese Database-Datei ist eigentlich das, was wir im Grunde heimlich nachts auf einem Memory Stick unserer IT übergeben könnten und sagen könnten, das ist es, pass gut drauf auf, das ist produktiv, stell das bitte bereit. Was macht die IT dann? Nun für die IT gibt es natürlich einen Assistenten. Wir rufen den mal auf. Das ist wirklich ein eigener Assistent, getrennt von, hier zum Beispiel, unserem Visual Studio, denn das Visual Studio, zum Beispiel, das hat ja so einen Administrator gar nicht. Der Administrator hat ja nur, wenn wir hier mal schauen wollen, das hat er natürlich hier ein Management Studio ja, da kann er sich hier die ganzen Analysis Server, die er verwaltet ansehen. So was macht er, ja, und den brauchte aber auch nicht, er nimmt einfach diesen getrennten Assistenten und sagt, okay, die Servers bereitstellen. Jetzt hat zum Beispiel mein Entwickler mir eine Datei gegeben, können gleich mal schauen, das ist hier in dem Projektordner, "Projects" "AdventureWorksLiteCubes", und zwar im "bin" Verzeichnis. Nach dem Erstellen befindet sich hier diese Asdatabase-Datei, und das ist die entscheidende, in der die Informationen drin sind nach dem Erstellen. Gut. Dann sagt er jetzt, basierend auf der Konfiguration, die wir vorhin beim Erstellen ausgewählt hatten, als Entwickler sagt er, auf welchem Server soll es passieren und welche Datenbank soll es denn werden. Nehmen wir mal ruhig den Server hier oben und sagen wir - was weiß ich - "Deployed". Würde man später nie so nennen, aber machen uns mal ein Spaß, damit wir sehen, dass da eine neue Datenbank erstellt wird, sonst wird sie überschrieben. Gut. Und weil sie überschrieben wird, könnten einige Dinge verloren gehen, und das kann ich hier an dieser Stelle verhindern. Ich kann nämlich zwei Sachen bewahren, die im Original vielleicht vom Administrator bereits verändert wurden. Und das sind typischerweise die Partitionen. Bei großen Cubes da hat man eventuell eine einzige Partition mit einem Monat drin bereit gestellt, dann hat der Administrator selber Partitionen für alle Monat erzeugt, die möchte er natürlich unbedingt weiter behalten, dann würde er auf jeden Fall hier die "Partitionen beibehalten" einstellen. Wir machen das mal nicht. Genauso oder noch wichtiger fast "Rollen und Mitglieder", Thema "Security". Die Security wird ja, das haben wir auch schon gelernt, erstellt vom Entwickler, der erstellt die Rollen, aber diese Rollen werden dann mit Mitgliedern gefüllt durch den Administrator. Und das kann man natürlich knallhart überschreiben lassen, aber die meisten Administratoren werden sagen, okay, ja, neue Rollen mit ihren neuen Mitgliedern, okay, die wollen wir hier bereitstellen, alles was vorhanden ist, das lassen wir doch lieber erstmal so. Da ist natürlich der klare Hintergrund, dass die Security völlig anders aussieht im Entwicklungssystem und nachher im Produktivsystem. Also das sind ganz sinnvolle Einstellungen. Als ob das noch nicht genug wäre, könnten wir noch wesentlich mehr hier an dieser Stelle im Nachhinein einstellen. Das sind alles Dinge im Grunde, es ist wie ein Editor, der in diese Datei "Asdatabase" reinguckt und alles nochmal verändern kann. Hier zum Beispiel steht, mit welcher Identität wird zugegriffen auf die Datenquelle und wo ist der Server, wie heißt der, das kann unsere Asdatabase-Datei, da ist es natürlich hier, aus der ein oder anderen Umgebung genommen haben, Produktion oder eben Entwicklung. Und was wir noch einstellen können ist hier Datein für Schlüsselfehler, also wo in Dimensionen die Fehler abgelegt werden, also man sieht schon, da ist noch mal eine ganze Menge möglich, allerdings auch nicht all zu viel, wir können dann auch sagen, wo der Cube hinkommt, falls andere Verzeichnisse gültig sind, also hier geht nochmal eine ganze Menge, hier könnte ich es nochmal als Administrator im Nachhinein beeinflussen, was bereitgestellt wird. Und dann die entscheidende Frage, wenn ich das Ganze bereitgestellt habe, muss ja der Cube auf dem Zielsystem auch wieder mit Daten gefüllt werden, wie wollen wir verarbeiten "Standardmäßig", "Vollständig" oder ganz oft wird man auch sagen, gar nicht, weil das Verarbeiten will ich lieber in Ruhe machen, weil letztendlich Partitionen für Partitionen oder so, das lässt sich nicht einfach von diesem Assistenten machen. Oder man sagt "Vollständig", dann wird eben alles neu gemacht, aber das kann einen Moment dauern. Rückschreibetabelle haben wir in diesem Modell keine, deswegen ist das Ganze entsprechend ausgegraut. Und jetzt könnten wir immer noch sagen, mach doch bitte aus dem, was da jetzt gemacht werden soll, mach doch bitte ein einziges Skript. Wenn wir uns das mal anschauen, man ahnt es schon, das ist ein xmla-Skript, da ist dann per Skript noch mal alles drin, was wir eigentlich bereitstellen wollen, dann könnte man dieses Skript noch mal einzeln auf den Zielserver mitnehmen. Also wir sehen schon, Netz und doppelten Boden, ist gar nichts gegen die Möglichkeiten des Bereitstellungsassistenten. Wenn wir das Skript mal weglassen, dann wird wirklich was getan, dann wird echt allen erstes bereitgestellt und fertig und das war es. Wir haben jetzt die Verarbeitung ausgeschaltet, denn die hätte noch einen kleinen Moment gedauert. Wir sind im Grunde mit der Bereitstellung fertig. Ja wunderbar, das heißt wir können jetzt mal als Administrator den Erfolg dessen überprüfen. Wir haben hier auf diesem Server eine neue Datenbank, das merkt er nicht von alleine, da muss man erst sagen "Aktualisieren", und da gibt es die Deployed, das ist jetzt die bereitgestellte Datenbank, normalerweise, wie gesagt, hätte man einen anderen Server genommen, und in dieser Datenbank ist alles drin, was das Herz begehrt, Dimensionen, wie Sie vorher definiert hatten und so weiter. Das war einfach mal praktisch und durchklicken des Bereitstellungsassistenten hat gezeigt, wie man einen Cube durch einen IT-Administrator bereitstellen lassen kann.

SQL Server Analysis Services im mehrdimensionalen Modus Grundkurs

Lernen Sie eigene OLAP-Cubes und -Lösungen mit dem multidimensionalem Modus der SQL Server Analysis Services zu erstellen.

3 Std. 57 min (54 Videos)
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Erscheinungsdatum:25.04.2017

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