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Der Weißabgleich

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Der interne Weißabgleich Ihrer Kamera liefert nicht immer ein perfektes Ergebnis – gut, dass Sie den Weißabgleich auch noch während der Entwicklung in Lightroom bequem und individuell einstellen können.
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Transkript

Schon in der Kamera können Sie den Weißabgleich für Ihr Bild einstellen. Normalerweise ist der auf "Automatisch" gestellt, die Kamera versucht, eine einigermaßen ausgeglichene Farbe zu erstellen. Das kann sie aber nur über die Gesamtfarben machen, weil sie ja nicht weiß, was im Bild wirklich neutral sein soll und was Farbe zeigen soll. Deshalb gehört zu einer der häufigsten Aufgaben der Bildbearbeitung natürlich der Weißabgleich in der Entwicklung, und hierzu haben Sie drei Methoden. Die finden Sie alle auch in den Grundeinstellungen, ganz rechts oben finden Sie ein kleines Popup-Menü, da steht jetzt "Wie Aufnahme", und hier können Sie wechseln zwischen den Weißabgleichseinstellungen, die Sie auch schon von der Kamera kennen. Ich kann jetzt auf "Tageslicht" wechseln, und Sie sehen, dass das Tageslicht, das warme Tageslicht, hier automatisch sehr kühl gegengefiltert wird. Ich könnte jetzt auf "Automatisch" gehen, dann würde ich bei den Ergebnis landen, was auch in der Kamera eingestellt war. Gehen wir mal wieder zurück, weil diese Methode ist recht grob. Ich kann alternativ auch Folgendes machen: Ich kann mir eine Stelle im Bild aussuchen, von der ich sage, die muss neutral sein. Und das sind ja oft Weiß- oder Graubereiche. Und diese nehme ich einfach, ich gehe mit der Pipette da rein, die hole ich mir einfach hier vom Weißabgleich und klicke auf einen Bereich, zu dem ich sage, dieser soll neutral sein. Und in dem Moment wird eine Korrektur durchgeführt, die exakt diese Stelle neutralisiert, und das, was dazu nötig ist, die Farbtemperatur- und Tönungseinstellungen, die ich benötige, um das zu neutralisieren, das wird aufs gesamte Bild angewendet. Das ist oft ein erster Schritt, aber meistens nicht immer zufriedenstellend, weil nicht immer möchte man wirklich ganz neutrale Umgebungen haben. Und deswegen können Sie natürlich auch ganz individuell, und das ist die dritte Methode, mit den Temperatur- und Tönungsreglern nacharbeiten. Ich möchte dieses Bild jetzt einfach einen Hauch wärmer wieder machen und ziehe deshalb den Farbtemperaturregler ein ganz klein bisschen nach oben. Nicht so weit, dass ich wieder da lande, wo ich vorher war, sondern einfach nur ein ganz klein bisschen, um es aus dieser doch sehr kühlen Geschichte herauszuholen und in den neutralen Bereichen wieder etwas Wärme reinzuzaubern. Natürlich können Sie von vornherein auch nur an den Farbtemperatur- und Tönungsreglern arbeiten, aber ich denke, ein erster Schritt mit der Pipette bringt einen meistens schon in die richtige Richtung, sodass man dann nur noch ein wenig nachkorrigieren muss.

Lightroom Classic CC / Lightroom 6 lernen

Lernen Sie, wie schnell und einfach Sie mit Lightroom CC / Lightroom 6 Ihre Bilder organisieren, entwickeln und weitergeben bzw. präsentieren können.

3 Std. 9 min (32 Videos)
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