Lightroom 5 lernen

Der Weißabgleich

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Sie haben in Lightroom drei Möglichkeiten den Weißabgleich durchzuführen und damit Farbstiche zu korrigieren. Dieser Film zeigt Ihnen alle Methoden und auch, wie Sie den Weißabgleich individuell steuern.
04:35

Transkript

An diesem Beispiel möchte ich Ihnen zeigen, wie Sie einen Weißabgleich in Lightroom vornehemen können. Dabei gibt es im Prinzip drei Stufen. Das eine ist die Auswahl vorgefertigter Weißabgleichswerte, wie Sie sie sicherlich auch aus der Kamera kennen. Das zweite ist die Suche nach einem neutralen Punkt im Bild mit dem Weißabgleichswerkzeug. Und das dritte ist eine individuelle Steuerung der Farbtemperatur und der Farbtönung. Gehen wir mal der Reihe nach durch. Dieses Bild wurde im Kunstlicht aufgenommen, also stellen wir doch einfach mal den Weißabgleich pauschal auf das sogenannte Wolframlampenlicht, also das warme Kunstlicht. Und Sie sehen, dass hier die neutralen, also die Weiß- und Grautöne, schon neutralisiert werden. Das tut dem Charakter des Bildes jetzt nicht unbedingt gut, aber es erreicht auf jeden Fall das schon, was die richtige Kameraeinstellung auch erreicht hätte. Setzen wir das aber trotzdem mal zurück auf Wie Aufnahme und versuchen wir uns dem Weißabgleich anders zu nähern, denn nicht immer hat man so ein Glück, dass man in einer Situation fotografiert, in der die Farbtemperatur des Lichtes der Norm wie dem Kunstlicht entspricht. In solchen Fällen nutzen Sie einfach das Weißabgleichswerkzeug, diese Pipette. Mit der Pipette klicken Sie auf einen Bildbereich, der neutral sein soll, also einen, der ursprünglich auch neutral war. Das ist am besten zum Beispiel ein Schattenbereich vom Weiß. Achten Sie dabei darauf, dass Sie irgendwo hinklicken, wo das Hauptlicht des Bildes ausschlaggebend ist. Hier im unteren Bereich ist es schon so, dass man nicht weiß, ob die Farbe des Bildes nicht von irgendwelchen reflektierenden Bereichen kommt. Ich kann das trotzdem mal ausprobieren. Ich klicke mal hier in den Schatten und dann wird der Schatten hier neutralisiert. Ich klicke jetzt mal in einen anderen Schatten hier im oberen Bereich und Sie sehen, dass das Ergebnis ein wenig anders, ein wenig rötlicher ist. Und so kann man durchaus an verschiedenen Punkten klicken und das Ergebnis des Weißabgleichs einfach miteinander vergleichen und so für sich eine Basis finden von der aus man sagt, jetzt arbeite ich es noch manuell etwas feiner aus. Auch hiermit habe ich dieses Bild erst mal neutralisiert. Es hat dadurch sehr an Stimmung verloren, aber die bauen wir uns gleich wieder im gesunden Maße wieder ein. Das Weißabgleichswerkzeug möchte wieder abgelegt werden. Ich klicke also wieder hier in den Kreis, um das Werkzeug abzulegen. Falls Ihnen das zu umständlich ist, können Sie hier die Option Auto Dismiss, die bis heute nicht übersetzt wurde, also die automatische Deaktivierung des Werkzeuges einschalten. In dem Fall, wenn ich das mache, wird nach einem Klick das Werkzeug automatisch hier wieder abgelegt. Und jetzt kommen wir zur dritten Stufe, nämlich der manuellen Steuerung des Weißabgleichs. Und das, was durch die ersten beiden Methoden passiert ist, sehen Sie ja auch schon an den Reglern. Es wurde einfach eine andere Farbtemperatur und eine leicht modifizierte Tönung eingestellt. Die Farbtemperatur beschreibt dabei den Wechsel der Bildfarbe von Blau nach Gelb und die Tönung die andere Richtung der Farbachse, also von Grün nach Magenta. Und hier kann ich jetzt manuell eingreifen und dieses Bild manuell noch ein bisschen wärmer, also gelblicher machen. Und dadurch ziehe ich hier ein bisschen von der Wärme wieder rein. Das heißt, ich erlaube der Korrektur einfach nicht so weit zu gehen, dass es wirklich ganz neutralisiert wird. Nachdem ich die Farbtemperatur nach meinem Geschmack geregelt habe, kann ich noch die Tönung beeinflussen. Das muss ich eigentlich nur dann tun, wenn ich der Meinung bin, dass das Bild einen Stich in die eine oder andere Richtung hat, also zu sehr in die grünliche oder magentafarbene Richtung läuft. In meinem Fall ist es so, dass mir das Ganze etwas zu grünlich ist, deshalb versuche ich die Tönung einen Tick in die magentafarbene, in die frischere Richtung zu korrigieren. Diese manuellen Schritte hätte ich natürlich auch von Anfang an machen können, aber meistens hilft die grobe Richtung durch das Weißabgleichswerkzeug oder auch durch eine feste Vorgabe dabei die Richtung zu finden, und dann machen Sie mit den Reglern nur noch das Fine-Tuning. Auch hier schauen wir uns das Vorher-Nachher an. Ich klicke einfach auf den Button für die Vergleichsansicht und hier sehen wir, dass wir aus dem zu warmen, zu kunstlichtlastigen Bild ein ausgeglichenes Bild gemacht haben, das trotzdem seine warmen Töne nicht verloren hat.

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Machen Sie sich mit dem optimalen Foto-Workflow in Lightroom 5 vertraut und erfahren Sie alles über den Import, die Organisation, Verwaltung und Nachbearbeitung Ihrer Bilder.

3 Std. 32 min (33 Videos)
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Erscheinungsdatum:18.09.2013

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