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Cinema 4D R18: Neue Funktionen

Der Objekt-Tracker

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Ist die Kamera kalibriert und deren Fahrt errechnet, lassen sich auch Markierungen auf einem Objekt nachverfolgen und in normale Positions- und Rotations-Keyframes umrechnen, mit denen ein normales 3D-Objekt animiert werden kann.

Transkript

In diesem Video bleiben wir thematisch bei den neuen Objekt Tracker. Dafür haben wir bereits vorbereitet einen Motion Tracker, der über genügend Markierung im Hintergrund verfügt, um eine Kamerafahrt berechnen zu können und wir haben auch schon Manuelle Tracker hinzugefügt hier, in dem Fall an dieser nach Waffenattrappe, nenne ich es mal, und Sie sehen, dass das hier relativ gut und solide funktioniert, dass wir hier also dieses Gestell ganz gut nachverfolgen können. Das Ganze ist jetzt aber noch rein zweidimensional, das heißt wir müssen jetzt erst mal das Ganze rekonstruieren lassen um eine Kamerafahrt zu erhalten. Jetzt haben wir aber hier neben den Markierungen im statischen Hintergrund eben diese manuelle Markierung, die auf der beweglichen Waffe sind und die natürlich nicht zu der Kamerafahrt beitragen können, das heißt wir müssen diese Markierungen im Prinzip herausnehmen aus der Berechnung der Kamerafahrt. Und das macht man, indem wir im Motion Tracker Menü jetzt sagen, wir hätten gerne einen Objekt Tracker und würden hier im Trackerbereich gerne die Markierung, die ich ja jetzt hier manuell gesetzt habe und die auch schon ausgewählt habe hier dem Ganzen einmal zuweisen, dafür gibt es extra eine Schaltfläche zum zuweisen der selektierten Marker. In dem Moment sehen Sie, entsteht hier eine Verbindung zu unserem Motion Tracker automatisch, der dadurch weist, dass diese manuell gesetzten Marker jetzt nichts mehr mit der Kamerafahrt zu tun haben, sondern eben mit der Objektbewegung. Das heißt die haben wir jetzt schon mal sofern sicher, dass wir ganz normal in den Rekonstruktionsdialog des Motion Trackers wechseln können. Schauen uns hier jetzt noch einmal die Einstellungen an, die wir haben, also zum Beispiel die volle 3D Rekonstruktion, da wir hier nicht ganz klar definierte Kamerabewegung haben, also der Kameramann hat sich bewegt, hat aber sicherlich auch etwas hin und her geschwenkt, also wir bauen auf jeden Fall eine volle 3D Rekonstruktion. Die Brennweite, können wir nicht viel darüber sagen, sieht auf jeden Fall so aus als ware jetzt hier die Brennweite nicht verändert worden während der Aufnahme, also unbekannt und konstant und, naja, das ist im Prinzip schon, das heißt man kann dann hier auf die 3D Rekonstruktion klicken, die jetzt erst einmal diese Markierungen, die wir ja hier zweidimensional schon sehen, dreidimensional umrechnet, also aufgrund der Bewegung diese Markierungen ausführen, errechnet welche im Fordergrund und welche im Hintergrund liegen und aus dieser Bewegung aus der Strecke, die dadurch sich ergibt dann eine Kammer Position und eine Kamerafahrt relativ zu diesen Markierungen berechnet. Das ganze kann jetzt je nach Auflösung und Länge des Footage ein paar Minuten dauern, das warten wir jetzt einfach mal ab. Damit es das Ganze auch schon beendet, Sie sehen, wir haben hier unsere rekonstruierte Kamera, wenn wir mal in die anderen Ansichten reinschauen, sieht man ja auch sehr schön, dass hier eine Kamerafahrt zu sehen ist, dass also Keyframes für diese Kamera existieren und wir kennen an diesen Auto-Features, an diesen Punkten, die hier gesetzt wurden und deren räumliche Verteilung, dass es sich hier um ein Geländer handelt, Sie sehen das Ganze ist hier etwas schräg im Raum und man könnte das jetzt noch gerade ziehen auf die Welt xz-Ebene zum Beispiel, aber ich lass es jetzt einfach mal so. Wenn wir jetzt hier die Animation mal laufen lassen, sieht man sehr schön, wie jetzt hier diese Feature Punkte, unsere Nullobjekte, statisch liegen bleiben. Und das ist genau das, was das Ziel der ganzen Aktion war, dass also jetzt hier eine dreidimensionale Umgebung entstanden ist, durch die unsere Kamerafahrt sich hindurch bewegt und dabei wurden eben diese manuell gesetzten Marker nicht berücksichtigt. Wir können jetzt hier an unserem Motion Tracker das einfach mal schützen lassen, falls wir später noch etwas an diesen Objektmarkierungen verändern wollen, ansonsten müsste man jedes Mal wieder neu die Rekonstruktion durchführen, dafür kann man jetzt hier rekonstruierte Daten schützen anhaken, das heißt, unsere Kamerafahrt ist jetzt erst einmal gesichert, da kann sich jetzt nichts mehr dran verändern, weil die sieht an sich soweit in Ordnung aus und wir können auf unseren Objekt Tracker wechseln. Wir haben bereits gesehen, dass wir hier die manuell gesetzten Tracks zugewiesen haben und eine Verbindung zu dem Motion Tracker besteht. Hier jetzt noch auszufüllen wäre der Link zu einem Geometrieobjekt. Das ist im Prinzip eine beliebige Geometrie, könnte jetzt also hier zum Beispiel ein Polygon sein, dass wir zumindest grob auf die Abmessung bringen, die wir diesem Objekt zugestehen. Ich habe jetzt einfach mal abgeschätzt, dass es ungefähr 70 cm lang ist und vielleicht von den untersten zu den obersten Bällen oder dem Griff besser gesagt ungefähr 20 cm, also einfach mal geschickt schätzen das Ganze und unser Polygon jetzt einfach mal in das Bild hineinziehen. Es ist nämlich jetzt wichtig, dass wir uns hier jetzt diesen Schritt etwas genauer ansehen. Ich lass es erstmal so, dass wir das versuchen erst einmal räumlich so hinzustellen, dass es ungefähr der Lage des Objekts entspricht im ersten Frame. So und dabei ist die Größe wichtig und die Lage im Raum, denn Cinema wird gleich praktisch durch diese Markierungen, die wir ja hier sehen, Strahlen aus Sicht der Kamera durchschicken und dann schauen, wo diese Strahlen mit dem zugewiesenen Objekt kollidieren und diese Punkte dann praktisch versuchen in eine Objekt Bewegung umzurechnen. Deswegen ist es so wichtig, dass unsere Geometrie zumindest diese Marker, diese Tracks hier großzügig abdeckt, das es also nicht zu klein ist. Kann man jetzt hier auch sehr schön, denke ich mal, kontrollieren, wenn man das hier in den X-ray Modus schaltet, dann sehen wir sehr schön diese ganzen Farbenbälle da drunten, die wir auch verwendet haben für die Tracks, ich denke mal so grob sollte es passen. Dann ziehen wir dieses Objekt einfach hier in den Slot für Geometrieobjekt rein und gehen auch hier auf die Seite für die Rekonstruktion. Und da gibt es hier ein-zwei Optionen, die man sich vielleicht voranschauen sollte, nämlich Geometrie erzwingen, das bedeutet, dass die Markierung, die war ja hier zugewiesen haben, wirklich exakt auf diesen Polygon liegen sollen, da bin ich mir relativ sicher, weil die alle an dem Gestell in einer zweidimensionalen Ebene sind, das heißt das macht auf jeden Fall Sinn, dass die auch möglichst auf dem Polygon exakt gehalten werden. Ansonsten, wenn es ausgeschaltet wäre, dann wären auch da klein Distanzen noch erlaubt zwischen den Markierungen und dem zugewiesenen Objekt, also ein bisschen Luft dazwischen, dann nimmt es man nicht ganz so genau. Alternative Lösung verwenden ist eben alternative Berechnungsmethode für Rotationen hauptsächlich, also, wenn man da später merkt bei der fertigen Objektbewegung, die dann am Ende rauskommt, dass da merkwürdige Rotationen dabei sind, dann kann man das Ganze mit alternativen Lösungen noch einmal durchlaufen lassen und schließlich gibt es auch hier wieder die Schutzmöglichkeit für die ermittelten Bewegungen, aber wir schauen jetzt erst einmal, was darauskommt. Sie sehen das Ganze ist relativ schnell im Vergleich zu den Kamera Tracking und man sieht jetzt hier auch schon, dass hier Keyframes entstanden sind, allerdings nicht für das Objekt, was wir zugewiesen haben, sondern für den Objekt Tracker selbst. Das heißt das Objekt was jetzt sich mitbewegen soll, das müssen Sie unter dem Objekt Tracker einsortieren, damit das sich eben mit diesem Objekt tatsächlich auch mitbewegt. Und dann schauen wir uns jetzt einfach noch mal, ich nehme jetzt mal X-ray Feature wieder raus, so, dann schauen wir uns das mal, ob das geglückt ist, und tatsächlich ist so ein kleines Wackeln am Anfang. Man sieht hier, dass sich das Objekt jetzt tatsächlich mitbewegt und natürlich zusätzlich noch unsere Kamerafahrt ja auch noch passiert. Das heißt das wäre jetzt zumindest eine gute Grundlage, um jetzt hier irgendwie eine futuristische Wumme oder irgendein anderes 3D Objekt vielleicht dareinzusetzen und unsere Schauspielerin eben ein völlig anderes Gerät oder Objekt durch die Gegend tragen zu lassen. Mit zunehmender Anzahl der Marker wird sich natürlich das Ergebnis verbessern lassen, aber jetzt in dem Fall scheint es hier auch schon einigermaßen gut zu funktionieren, zumindest so, dass wir jetzt hier schon erkennen können, dass das Objekt tatsächlich mitgenommen wird und sich ohne allzuviele zitterer genau der Bewegung anpasst, die wir auch auf dem Video sehen. So weit also zu dem Objekt Tracker, der neue ist im Cinema, also immer in Verbindung auch mit dem bekannten Motion Tracker zu verwenden und eben in den meisten Fällen in Kombination mit manuell gesetzten Tracks.

Cinema 4D R18: Neue Funktionen

Übernehmen Sie die Neuerungen von Cinema 4D R18 direkt in Ihren Workflow. Arndt von Koenigsmarck erläutert anhand von Praxisbeispielen wie es geht.

4 Std. 50 min (44 Videos)
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Erscheinungsdatum:01.09.2016

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