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Maya 2017: Neue Funktionen

Der neu hinzugekommene Time Editor

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Das Beispiel in diesem Video stellt die Besonderheit des Time Editors vor, der sonst ähnlich wie der Trax Editor funktioniert. Doch im Gegensatz zu dem ist hier kein Character Set als Voraussetzung für die Animation erforderlich.
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Transkript

Was wir hier sehen, ist eine simple Animation einer Kugel von Punkt A nach Punkt B. Das ist sehr unspektakulär und darauf wollen wir uns auch jetzt nicht konzentrieren. Das ist nur ein Beispiel, um einen neuen Editor in Maya aufzugreifen und anzuschauen. Und zwar unter dem Graph Editor in den Animation Editors gibt es den neuen Time Editor. Den mache ich an der Stelle einfach mal auf. Was bekomme ich hier zu sehen? Erstmal muss der natürlich mit Inhalt gefüllt werden. Den Inhalt kann ich über drei verschiedene Arten in den Time Editor reinziehen. Zum einen Import content from external files. Ich kann auch wie jetzt hier gleich eine Selektion in der Szene vornehmen und die mit diesem Icon hier in den Time Editor holen. Oder ich kann per Drag-and-Drop hier auch Sachen in den Editor reinziehen. Wir entscheiden uns für die mittlere Variante. In der Szene, die das Objekt, was ich hier drin bearbeiten möchte auswählen und sagen Add selected content from the scene hier in den Editor hinein. Was fällt auf? Ich mache das mal einfach länger. Schauen wir mal hier oben in diesen Bereich. Sieht ein wenig aus wie der Trax Editor. Und im Prinzip ist der Time Editor auch das, beziehungsweise etwas Ähnliches, nämlich mit einem entscheidenden Unterschied. Wir können hier auf jeden Fall im Time Editor nicht-destruktiv, nicht-linear zu arbeiten, zu schneiden. Wir können wie im Trax Editor hier unsere Animationen trimmen, wenn ich es denn auch ausgewählt habe. Kann das Ganze hier verschieben, was dann dazu führt, dass die Animation hier stoppt, dort weitergeführt wird. All diese "bekannten" Sachen und Möglichkeiten. Alles wunderbar. Nur, kommen wir jetzt zum entscheidenden Unterschied. Der Time Editor im Gegensatz zum Trax Editor. Was hat denn der Trax Editor für eine Voraussetzung?. Genau, ich musste hier unten, bevor ich Tracks, Clips anwenden konnte, immer ein Character Set erstellen. Und haben Sie mich in der ganzen Zeit gerade ein Character Set erstellen sehen? Nein. Das ist genau der Punkt, worauf es hier ankommt. Der Time Editor ermöglicht uns, nicht-lineares Schneiden von unseren Animationen auch ohne Character Sets hier anzulegen und direkt einzusteigen und hier das zu erzeugen, was wir letztendlich wollen. Wir gucken uns nur ein paar Kleinigkeiten an dieser Stelle noch an. Ich habe hier also, wie gesagt, meinen Clip. Ich kann hier durch den Time Slider gehen. Ich kann hier oben auch die Range, die unten dargestellt ist, wieder anpassen. Alles wunderbar. Dann kann ich hergehen, und ich bewege mich ja jetzt hier nur auf einer Ebene im Prinzip, ich kann hier hergehen, rechte Maustaste machen, und einen Layer hinzufügen, einen Layer, der etwas überschreibt, oder einen Layer, der additiv ist, also einfach noch etwas hinzunimmt zu der Animation. Dann kann ich hier den Layer auswählen. Ich wähle mein Objekt wieder aus. Und ich sage: Du sollst auf dem Wert Y 10 sein. Und mit der Auswahl, die getroffen ist hier nochmal ein Key setzen. Irgendwas hat da jetzt nicht geklappt. Natürlich. Ganz klar. Was ich an dieser Stelle vergessen habe, ist natürlich: Wenn ich den Animation Layer anlege; den löschen wir nochmal. Delete Layer. Wir wählen die Kugel aus und wir wählen hier Translate Y aus. Gehen jetzt wieder auf den Animationsclip und sagen Create Additive. Wenn ich jetzt hier natürlich den Layer aufklappe, dann sehe ich, dass ich hier pSphere1.translateY in den Animations-Layer übernehmen will. An der Stelle kann ich dann auch das Ganze hochschieben, auswählen, keyframen. Dann bleibt das auch wirklich an dieser neu hinzugekommenen Stelle, die hier durch die Animations-Layer überschrieben wird, beziehungsweise verändert wird, die Position. Wenn ich den Layer jetzt an dieser Stelle einfach ausschalte, dann befinden wir uns wieder in der Ausgangssituation. Das heißt, ich mache hiermit auch wirklich nicht-destruktiv, also nichts kaputt an dieser Stelle an meiner Orginalanimation. Gut, schalten wir den aus. Und beim Trax Editor war es ja so, dass dann die Clips daraus gemacht wurden und ich hier fröhlich weitermachen konnte, um neue Clips zu erzeugen. Um jetzt hier weiter mit Keyframes arbeiten zu können und zum Beispiel einen neuen Animations-Track hinzuzufügen, muss ich letztendlich diesen Time Editor komplett muten, komplett ausstellen. Nur dann kann ich sagen, jetzt mache ich eine neue Animation von 1 bis 50 wieder. Die soll sich hier entsprechend einfach nur auf der Y-Achse nach oben bewegen. Und dann bleibe ich hier in der Auswahl und behalte die Kugel in der Auswahl. Gehe jetzt auf File Dann kommt diese ganz kleine kurze Animation, die ich gemacht habe, hier als Clip hinein, wird sofort übernommen. Und da ich hier gemutet habe, hat alles jetzt auch keine Auswirkungen. Das heißt, die Keyframes sind von diesem Objekt wirklich genommen. Und erst wenn ich das hier alles einschalte und natürlich die Animationsclips hier übereinander liegen, ist es so, einmal kurz zugemacht den Time Editor, dass ich hier wirklich beide Animationen wie bekannt aus dem Trax Editor auch eigentlich gemischt habe. Das also der neu hinzugekommene Time Editor und seine Möglichkeiten ähnlich dem Trax Editor. Aber, aber, aber. Der entscheidende Unterschied eben hier, ich kann direkt damit loslegen, ohne erst ein Character Set erstellen zu müssen.

Maya 2017: Neue Funktionen

Lernen Sie die Neuerungen und Verbesserungen in der Version 2017 von Autodesk Maya kennen.

2 Std. 1 min (21 Videos)
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Erscheinungsdatum:25.07.2016

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