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Logic Pro X Grundkurs

Der Mixer in Logic Pro X

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Der Mixer dient der Darstellung sämtlicher Spuren eines Projekts. Die Anzeige kann hierbei nach individuellen Vorstellungen gefiltert werden. Durch die Verwendung von Farben, Gruppen und Markern lässt sich diese übersichtlich gestalten.

Transkript

In der Welt der Medienproduktion gilt ja das geflügelt Wort "Organisation ist die halbe Miete". Und das kann man getrost auch für Logic-Pro-Projekte anwenden. Starten wir damit, dass wir innerhalb unseres Projektes einmal über Fenster den Mixer öffnen, oder Command+2 aufrufen. Hier haben wir also eine Übersicht aller unserer Spuren anhand eines Mixers oder Mischpultes. Diese Anzeige kann ich auch noch filtern. Zum einen können Sie bei sehr vielen Spuren hier auf die kompaktere Darstellung umschalten, dann werden diese etwas enger dargestellt, oder eben hier wieder zurückschalten. Dann gibt es hier die Möglichkeit, umzuschalten zwischen Einzeln, Spuren und Alle. Aktuell habe ich jetzt hier diese Gitarrespur, meine Spur 1 aktiviert, und deswegen ist sie auch hier hervorgehoben, wenn ich auf Einzeln klicke. Ich bekomme also die Gitarre. Und weil diese Gitarre mit einem Verstärker und einem Pedalboard ausgestattet ist und zusätzlich noch einen Bus 5 versorgt, wird auch dieser hier noch angezeigt. Also hier ist der Bus 5 als Input und das ist dann eben dieser Ambience, der zum Einsatz kommt für diesen Gitarrenverstärker-Patch. Ich schalte jetzt wieder auf Spuren zurück und könnte von hier aus auch Alle einschalten. Meistens haben Sie dann aber sehr, sehr viele Spuren hier nebeneinander stehen und hier verliert man leicht die Übersicht. Bleiben wir bei unserer Spuren-Anzeige, so können wir diese auch noch filtern, und zwar hier über diese Buttons. Möchte ich beispielsweise nur die Audiospuren anzeigen lassen, so klicke ich die anderen einfach ab. Und Sie sehen, dass ich die einfach ausblende, indem ich sie hier anklicke. Sie können dies auch einfacher erreichen, indem Sie einfach die Alt-Taste gedrückt halten und auf Audio klicken. Dann wird nur das angezeigt. Oder Alt auf Instrumente. Dann werden nur die Softwareinstrumente angezeigt. Ich möchte jetzt aber hier mal alles anzeigen lassen. Ein erster Schritt könnte sein, Ihre Spuren noch nachträglich anzupassen in ihrer Einfärbung. Das hilft dabei, organisiert zu bleiben, zum Beispiel hier im Mixer, und bei dem unteren Namenslabel, dort wird diese Farbe dann auch hervorgehoben. Ich rufe dazu mit Alt+C mein Farbfenster auf, wähle dann hier eine Spur, und kann jetzt meine Farbe sehr einfach zuweisen. Geben wir der Gitarre zum Beispiel mal diese orangene Farbe. Dann ist hier eine zweite Gitarre, die soll eben auch orange sein. Dann haben wir Sänger, also hier diesen Chor, den möchte ich gern in Pink hervorheben. Den Beat, den möchte ich jetzt in einer dunkleren Grünfarbe darstellen, und dann diesen etwas verträumten Synthesizersound, der soll gelb dargestellt werden. Die Busse, die lasse ich jetzt mal in dieser grünen Farbe und den Output, den könnte ich auch noch anpassen, zum Beispiel in dieser Farbe. Jetzt haben wir unsere Änderungen durchgeführt, sehen aber dass sich diese noch nicht ausgewirkt haben in unserem Hauptfenster. Dort habe ich aber die Möglichkeit, einfach mit der rechten Maustaste die Spur-Header zu konfigurieren. Will ich hier Farbbalken, dann werden die zuletzt zugewiesenen Farbbalken aus dem Mixer auch direkt übernommen. Es wäre nun praktisch, wenn man dies auch auf die Audioregionen anwenden kann. Gerade bei komplexeren Projekten ist es so sehr einfach möglich, die zugehörigen Regionen zu Instrumenten, Stimmen und anderem Material herauszufinden. Dazu markiere ich einfach bei gedrückter Shift-Taste alle Spuren, damit sind auch alle Regionen ausgewählt, und wähle Shift+Alt+C. Jetzt wurden also diese Farben für die Regionen auf meinen Spuren übernommen. Das entspricht dem Befehl Ein zweites Ordnungsprinzip, das könnte es sein, die Anordnung dieser Spuren, also ihre Reihenfolge auch noch anzupassen. Es gibt hier eine Konvention, dass nämlich die Kick Drum eines Schlagzeuges immer auf der ersten Spur liegt, das kommt noch aus alten Bandrecorder-Zeiten. Und deswegen ziehe ich jetzt hier dieses ganze Schlagzeug mal nach oben. In diesem Fall bei mir handelt es sich um einen Trackstack, deswegen sind hier gleich mehrere Spuren damit bewegt. Aber ich habe eben alle Schlagzeug- basierenden mal hier ganz oben. Dann habe ich die Gitarren untereinander stehen, und hier diesen verträumten Synthesizersound, den möchte ich vielleicht auch neu anordnen. Und diese neue Anordnung, die mir jetzt schon ganz gut gefällt, die finde ich dann natürlich auch wieder im Mixer wieder. Schließen wir jetzt mal dieses Farbfenster, so sehen wir jetzt die neue Anordnung, wie wir sie gerade im Hauptfenster getroffen haben. Diese Anordnung bringt aber nicht nur eine Übersichtlichkeit herein, sondern sie hilft auch wirklich bei der Bedienung. Beispielsweise können Sie im Mixer mehrere Spuren gleichzeitig auswählen, also auch wieder bei gedrückter Shift-Taste, zum Beispiel diesen Bereich. Und wenn Sie jetzt hier hellgrau hinterlegt sind, also markiert sind, dann kann ich an einem dieser beiden Regler ziehen, und ändere damit bei beiden entsprechend die Werte. Das gilt natürlich auch für andere Regler wie hier zum Beispiel das Panning. Und mit gedrückter Alt-Taste kann ich hier wieder zurückspringen in die Mitte. Diese gleichzeitige Anpassung von einzelnen Parametern, die geht aber nicht nur durch Markierung, sondern auch durch eine Gruppierung. Und das finden Sie hier in der Zeile Gruppe. Klicke ich auf dieses schwarze Feld einmal herein, kann ich eine Gruppe zuweisen, also Gruppe 1 zum Beispiel. Und das habe ich jetzt diesen beiden Spuren zugewiesen. Möchte ich jetzt gleichzeitig zum Beispiel dieser Spur hier und auch noch der Chorspur eine andere Gruppe zuweisen, dann markiere ich eben beide, klicke hier herein, und wähle zum Beispiel Gruppe 2. Über einen rechten Mausklick kann ich hier nun einstellen, was über die Gruppe gesteuert werden soll. Gruppen-Einstellungen öffnen. Und hier zum Beispiel Volume. Das bedeutet jetzt, dass ich einfach hier in einem Element der Gruppe 2 den Lautstärkeregler verschiebe und automatisch auch dieser Lautstärkeregler aus der Gruppe 2 mitgeschoben wird. Das würde natürlich jetzt nicht besonders viel Sinn machen, diesen Synthesizer mit dem Chor gleichzuschalten, aber ich denke, Sie verstehen das Prinzip der Anwendung von Gruppen. Gruppen müssen also nicht nebeneinander stehen oder gleichzeitig markiert sein, sondern diese einmalige Zuordnung hilft Ihnen dabei, dass diese Parameter automatisch übernommen werden, und zwar jede dieser eben hier mit einem rechten Mausklick einstellen können. Einen weiteren Beitrag zur Übersichtlichkeit möchte ich Ihnen noch zeigen, indem ich wieder zurück zum Hauptfenster wechsle, also Command+1. Und in diesem Hauptfenster kann ich nämlich im oberen Bereich hier noch zusätzliche Spuren einblenden. Hier sind es sehr viele Spuren; über diesen Button. Aber ich kann eben auch hier zum Beispiel Nur die Arrangementspur einblenden lassen. In dieser Spur habe ich jetzt einzelne Bereiche meines Musikstücks hervorgehoben beziehungsweise zeitlich markiert, also hier das Intro, dann den Hauptteil, dann einen leichteren Teil und hier hinten, ich zoome mal ein wenig heraus, auch noch ein Outro. Dieses Arrangement können wir nutzen, zum Beispiel für die Markierung einzelner Bereiche, aber es hilft uns auch dabei, dass wir zum Beispiel noch zusätzlich Marker einrichten können. Ich wähle jetzt hier mal Nur Marker-Spur einblenden, beziehungsweise klappe das hier auf und jetzt habe ich Arrangement und Marker übereinander stehen. Jetzt stelle ich mich an den Anfang von Intro und lege einen neuen Marker zum Beispiel hier mit dem Plus an. Diesen benenne ich jetzt mit einem Doppelklick um, zum Beispiel hier in intro. Dann navigiere ich an diese Stelle in meiner Arrangementspur und lege wieder einen neuen Marker an. Der beginnt dann automatisch an dieser Stelle. Nenne das hauptteil. Dann springe ich hierher. Kann auch hier genau einrasten. Mit dem Plus einen neuen Marker, das nenne ich jetzt mal light. Und schließlich hier unter Outro möchte ich wieder einen Marker hinzufügen. Den Nenne ich eben outro. Das klingt vielleicht nach etwas doppelter Arbeit, aber Sie werden gleich sehen, wieso uns das hilft. Vielleicht legen wir noch einen allerletzten Marker hier am Ende an. Den nenne ich jetzt mal ganz eindeutig ende. Jetzt können wir nämlich sehr praktisch hier den Listeneditor einblenden und hier jetzt nach unseren Markern navigieren. Ich blende mal die Informationen hier aus, mache das vielleicht noch ein wenig kleiner. Und kann nun sehr einfach durch einen Klick diese Punkte anspringen, um sie hier hervorzuheben und dann auch zur Navigation zu benutzen. Dazu muss ich hier schon nicht mehr ins Detail hereinzoomen und genau diesen Takt finden, beziehungsweise hier einrasten, sondern kann diese Marker verwenden. Die Marker-Spur muss dazu nicht einmal eingeblendet sein. Halte ich in dieser Liste die Alt-Taste gedrückt, so kann ich die einzelnen Marker auch sehr einfach anspringen und direkt meinen Abspielkopf dort hinstellen. Somit also ein Überblick, wie man sich für einen Mix Übersicht schafft innerhalb eines Logic-Pro-Projekts.

Logic Pro X Grundkurs

Nutzen Sie die Digital Audio Workstation (DAW) Logic Pro von Apple und lernen Sie, wie Sie Ihre Musikproduktion von der Aufnahme bis zur fertig abgemischten Audiodatei umsetzen.

4 Std. 57 min (40 Videos)
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