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Bradbury Building visualisieren mit Cinema 4D: Aufzug modellieren

Der Gewichtsstapel und die Kabine

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Ein an der zweiten Umlenkrolle befestigter Gewichtsstapel bildet das Gegengewicht zur Fahrstuhlkabine. Diese wird aus zwei einfachen Würfeln modelliert, wobei einer davon die äußere und der zweite Würfel das Innere der Kabine darstellt.

Transkript

Nach der gemeinschaftlichen Modellierung der oberen großen Umlenkrolle hier bin ich dem gleichen Prinzip gefolgt und habe hier im unteren Teil die zweite Umlenkrolle eigentlich fast genauso modelliert, nur dass hier die kuchenstückartigen Aussparungen einfach durch Kreise ersetzt wurden. Das ist auch eine Option, die Sie im Zahnrad-Spline finden können, also das gleiche Prinzip hier. Alles andere, was Sie hier sehen, sind einfach nur Würfel, also hier z. B. ein lang gestreckter Würfel, der im Inneren durch eine Brückefunktion ausgehöhlt wurde und dem dann durch Extrudieren mit Deckflächen-Funktionen so eine Dicke gegeben wurde. Und da drin liegen praktisch die Gegengewichte des Aufzugs, auch wieder einfache Würfel, sehen Sie hier, die mit einem MoGraph-Cloner übereinander gestapelt wurden. Und hier sehen Sie noch die Anzahl, 15 sind es in der Höhe und haben einen Abstand von gut 5 cm. Die hatte ich jetzt hier noch ein bisschen extrudiert, damit sich hier in der Mitte so eine Riefe ergibt, wo das Ganze geführt werden kann, dieser Gewichtsstapel. Aber das ist auch wieder ein bisschen persönlicher Ehrgeiz gewesen. Ich denke, auf die Distanz wird man davon nicht viel sehen. Hier ein Querriegel, auch wieder unsere Öltanks, so als Nietenersatz einfach da reingesetzt. Schlussendlich zwei Splines gezeichnet, die hier die Kabel praktisch darstellen sollen, an denen sich die Kabine befindet. Und die Kabine selbst ist einfach nur ein Würfel. Kann ich Ihnen nochmal kurz zeigen, wie das Ganze entstanden ist. Den Würfel natürlich in Anbetracht des Kabinenschachtes auf ein passendes Maß gebracht, anschließend das Ganze geschnitten für diese seitliche Führungsnut, die da dran enthalten ist. Wahrscheinlich wird man es nicht sehen, aber ich habe jetzt hier einfach ein Segment mehr genommen in Z-Richtung, also in der Tiefe, das Ganze konvertiert und genau diesen Kantenzug mit einer Loopselektion ausgewählt, mit dem Bevel-Werkzeug hier ein bisschen breiter gemacht, dann zwei Ringselektionen der Kanten, die angrenzend sind, über "Kanten schneiden" das Ganze hier zugewiesen, sodass wir hier zusätzliche Schnitte bekommen, die, bei 50% natürlich gelassen, aber hier über den Wert, mag er jetzt gerade nicht, da muss man es einzeln machen, hier praktisch herangezogen. Mache ich es mal hier händisch, sodass sich hier praktisch so ein Blech bildet. Das Prinzip ist folgendes: dass wenn ich jetzt hier an der Seite, ich nehme jetzt mal diese Seite beispielhaft, das Ganze normal extrudiere und dann hier in der Mitte nochmal extrudiere. Dann haben wir hier direkt so eine Art L-förmiges Blech oder T-förmiges Blech angebracht. Und das passt ganz hervorragend in diese Nut, die ich hier an der Seite durch die beiden Bleche schon modelliert hatte. Sie sehen, dann wird das hier an der Stelle praktisch geführt, sodass der Aufzug nicht hin- und herpendeln kann, rein technische Geschichte. Na ja, das Dach ist ein bisschen entsprechend der Bildvorlage entstanden, auch eigentlich sehr simpel, in zwei Arbeitsschritten. Vorne erst einmal natürlich hier das Ganze geöffnet, damit man reingucken kann, dann den oberen Teil, diese Flächen ausgewählt. Mit dem Bevel-Werkzeug, damit kann man nämlich gleichzeitig extrudieren und innen extrudieren, hier das Ganze etwas in die Höhe entwickelt, mehr Unterteilung reingenommen. Und dann sehen Sie schon, ergibt sich hier automatisch diese Kuppel. Und wir können das jetzt in zwei Richtungen separat steuern, einmal bezüglich des innen Extrudierens und einmal bezüglich der Extrudierung senkrecht dazu. Und wenn man das jetzt zweimal hintereinander macht, sehen Sie, ergibt sich automatisch diese Doppelkuppel. Und das ist genau das, was wir in der Bildvorlage auch auf dem Fahrstuhl gesehen haben. Wenn ich hier jetzt noch mal in die Ansicht von vorne gehe und den Aufzug hier noch mal wegnehme, dann sieht man hier noch so gerade andeutungsweise diese zwei Kuppeln oder vielleicht ist hier oben auch noch ein Kasten drauf, ich habe es jetzt einfach mal als zwei Kuppeln angelegt, praktisch so als nach oben ausgewölbtes Dach der Kabine. Der Aufzug selber, ich habe das noch mal getrennt, weil ich mutmaße, dass es dann einfacher ist mit der Modellierung, je nachdem, was wir jetzt an gestalterischen Optionen für den Innenraum noch vorhaben, indem man das erst mal trennt. Ich habe also einmal, genau wie gerade beschrieben, die Außenhülle modelliert, auch hier noch ein bisschen öfter horizontal jeweils getrennt, also geteilt, und dann diese Flächen hier auch wieder mit dem Bevel bearbeitet, ich gehe mal kurz in den Solomodus rein, dann sehen Sie das besser, damit das Ganze wirkt, als wäre das so aus Metallplatten vielleicht zusammengesetzt, damit die Fassade hier außen nicht ganz so langweilig glatt ist. Hier sieht man es dann auch an der Schattierung, sind einfach wie so Bretter oder eben Metallplatten, was auch immer man nachher für die Texturierung dann vorhat. Im Innenraum, der eben dazu separat ist, so noch mal eben den Solomodus hier umschalten, sehen Sie das gleiche Prinzip, nur hier senkrecht umgesetzt, als wenn hier senkrecht schmale Holzbretter z. B. angebracht werden hier im oberen Teil, dann nochmal ein rundum laufender Abschluss, der das Ganze horizontal schließt und dann kann man sich ja immer noch überlegen, was man hier im oberen Teil macht. Ich wollte es jetzt nicht komplett aus Brettern oder Holz darstellen, sondern hier vielleicht im oberen Teil eine Tapete oder Ähnliches anbringen als Textur, was dann ein bisschen von den Farben her vielleicht einen netten Kontrast bildet. Aber ansonsten sehen Sie, ist das einfach nur ein Würfel, der ein paarmal zerschnitten wurde. Also, da ist von der Modellierungsseite nicht viel passiert. Nur so, um kurz den Zwischenstand zu markieren, also, hier das war sicherlich der Löwenanteil der Arbeit mit dem Anlegen der Kabel, die hier einmal herumgehen und dann im Dach der Fahrstuhlkabine hier einfach verschwinden. Die Kabine ist insofern wichtig, als dass wir uns daran mit der Perspektive der Kamera orientieren müssen, da unser Modell bzw. das Foto des Modells ja dort drinnen stehen soll, d. h., diese Aufnahme ist für uns verpflichtend oder vorgebend für den Kamerablickwinkel. Deswegen ist es wichtig, dass wir jetzt erst einmal definieren, wo die Person jetzt überhaupt stehen soll, damit wir die im nächsten Schritt an dieser Stelle entsprechend platzieren können und danach dann mit der Kamera arbeiten können. So wie es hier momentan modelliert wurde mit dem Gewicht oben, ist es verkehrt, es war jetzt nur für die Modellierung einfacher, das hier nah beieinander zu haben. Wenn die Kabine oben ist, ist das Gewicht natürlich unten. Aus dem Grund macht es vielleicht Sinn, hier im Prinzip diese gesamte Baugruppe, ich habe jetzt hier aus Versehen die beiden Kabel da mit hineingelegt, die sollten mehr zu dem oberen Teil vielleicht hier gehören, zu dem Aufbau. Das wäre hier bei mir "Rahmen oben", schmeiße ich da mal eben rein, d. h., diese ganze Baugruppe mit Gewicht und Umlenkrolle ist praktisch eine separate Gruppe, die ich sehr einfach rauf und runter verschieben kann. Wie gesagt, aus diesem Grund, weil die Kabine oben ist, sollte das Gewicht unten sein. Entsprechend müssten wir dann hier, wenn ich nochmal schaue, "Rahmen oben", diese beiden Kabel selektieren. Und diese jeweils drei Punkte, die ich hier gesetzt habe, die müssten wir entsprechend einfach nach unten schieben, d. h., der Rest kann natürlich genau so bleiben, also die Befestigung hier, und das Laufen über die obere Umlenkrolle und dieses andere Ende des Kabels ziehen wir entsprechend hier nach unten. Könnte man natürlich auch über eine Schaltung automatisieren, aber ich denke, das ist so fix gemacht, das kann man mal eben von Hand hier nach unten schieben aus dem Blickfeld heraus. So weit der Stand der Modellierung. Sie sehen, wir sind schon richtig weit gekommen. Ja, der nächste Arbeitsschritt wird jetzt ein bisschen spannender, weil es jetzt mit der Bildvorlage weitergeht, die uns eben den Kamerablickwinkel vorgeben soll.

Bradbury Building visualisieren mit Cinema 4D: Aufzug modellieren

Lernen Sie, geeignete Bildvorlagen auszuwählen und mit unterschiedlichen Modeling-Techniken sowohl technische Baugruppen, als auch verspielte Ornamente zu konstruieren.

9 Std. 59 min (64 Videos)
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Erscheinungsdatum:22.02.2017

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