Unsere Datenschutzrichtlinie wird in Kürze aktualisiert. Bitte sehen Sie sich die Vorschau an.

Composing mit Photoshop: Lady in Black

Der finale Look fürs Composing

Testen Sie unsere 2016 Kurse

10 Tage kostenlos!

Jetzt testen Alle Abonnements anzeigen
Eine neue Ebene für den Look, die alles bisherige aufnimmt, dient als Smart-Objekt für die Teiltonung, die Lichter und Schatten differenziert bearbeiten lässt.
05:03

Transkript

Ich finde, immer dann, wenn man aus verschiedenen Quellen Bilder zusammenträgt, wie wir zum Beispiel hier mit dem Model, was wir im Studio fotografiert haben, dieser Brücke, die ich schon vor ein paar Jahren mal fotografiert habe, und diesen Hintergründen, die nicht so lange her sind, das zusammen mit einem Himmel, der das Licht nicht so ganz aus der richtigen Richtung bekommt, dann ist es dringend notwendig, dass wir diese gesamte Geschichte hier noch zusammenführen mit einer Farb- und Kontrastebene. Und da gibt es ja jede Menge Werkzeuge dafür. Eines von denen, die mir sehr gut gefallen und die man gar nicht so häufig antrifft, möchte ich Ihnen hier mal zeigen. Erst mal müssen wir natürlich alles auswählen, und müssen dann über Bearbeiten alles Auf eine Ebene reduziert kopieren, jetzt sind sämtliche Ebenen in der Zwischenablage, ich kann die Auswahl aufheben und über Bearbeiten, Einfügen alles einfügen, das ist jetzt hier in dieser Ebene zwei drin und die nenne ich jetzt Look-Ebene, oder einfach nur Look, so. Wunderbar! Über Shift+Alt+Command+E geht das übrigens mit einem Mal, aber das wissen Sie wahrscheinlich. So! Jetzt haben wir hier diesen Look drin, und - den Look noch nicht, sondern die Ebene dafür und - verwandeln sie erst mal in ein Smartobjekt, das hat den großen Vorteil, wissen Sie, wenn wir jetzt einen Filter verwenden, können wir da jederzeit wieder rein und kleinere Änderungen, auch größere, vornehmen. Den Filter gibt es noch nicht mal so sehr lange, es ist der Camera Raw-Filter, und da werden Sie vielleicht sagen, ist ja nun nichts Neues, das kenne ich, aber passen Sie auf, da gibt es eine Geschichte drin, die Sie vielleicht noch nicht so häufig benutzt haben, und das ist die sogenannte Teiltonung. Die Teiltonung ist einfach nur großartig, und genau die brauche ich hierfür. Ich gehe mal ein bisschen dichter ran, da können wir das ein bisschen besser sehen, und hier finden Sie die sogenannte Teiltonung, da kann man nämlich die Lichter und die Schatten unterschiedlich mit getrennten Farben einfärben. Und wenn ich mir diese Szene mal anschaue, dann haben wir ja sowieso schon hier hinten für die Lichter einen eher warmen Farbton verwendet, während Schatten üblicherweise, gerade auch im Gegenlicht natürlich, besonders Blau sind, wenn wir ein Stück blauen Himmel haben. Was machen wir also? Wir übertreiben das ein bisschen, um einen wirklich coolen Look hinzukriegen, und ich gebe den Lichtern mal, na ja, so was ungefähr, einen warmen Gelbton, während die Tiefen hier unten einen, na ja, eher kühlen Blauton bekommen. Jetzt sehen Sie natürlich noch nichts, weil die Sättigung für beide Tonungen noch bei Null liegt, aber jetzt fahre ich mal die Sättigung für die Lichter nach oben, dann bekommt das diesen warmen "Tatsch", und wenn Sie denken, jetzt reicht es eigentlich, dann geben Sie noch ein bisschen was drauf. denn sobald wir jetzt die Tiefen dazu holen, werden die gesamten Tiefen wieder neutralisiert, und wir bekommen dieses, wie ich wirklich finde, total ultracoole Licht hier rein. Ich gebe allerdings zu, dass ich die Lichter doch ein bisschen zu heftig drangenommen habe, also das würde mir so, glaube ich dann doch besser gefallen, auch bei den Tiefen kann man noch mal ein bisschen rausgehen, wir wollen es ja nicht übertreiben. So, das ist das Eine, das Nächste ist, wir haben hier so entsetzlich viel leeren Raum, der mehr oder weniger wichtig ist, den möchte ich eigentlich nicht so stehen lassen, sondern im Gegenteil dem würde ich ganz gerne über die Effekte eine Vignette verpassen. Das bedeutet, ich würde bei den Effekten einfach die Stärke mal anfangen hier draufzusetzen, und, jetzt sieht man was da passiert, so doll muss es natürlich nicht sein, aber schon mehr als wahrnehmbar, dann würde ich gerne die Rundheit noch, nö, die können wir eigentlich lassen, die Weiche Kante meinte ich, die noch ein bisschen weicher gestalten, dass das nicht ganz so nach Vignette aussieht, so ungefähr, und damit hätten wir, diesen leeren Raum natürlich ein bisschen begrenzt, weil wir den Blick damit auf das Zentrum unseres Bildes lenken. Was mir jetzt noch fehlt, ist ein klein wenig, hier vorne im allgemeinen Bereich, ein klein wenig mehr Klarheit, das sorgt dafür, dass auch die Kontraste, die naturgemäß auch ein bisschen unterschiedlich sind, nicht nur die Farben, dass auch die Kontraste besser aneinander angepasst werden. Was ist das hier? Übertreiben Sie es nicht, das wäre übertrieben, aber so was ungefähr um einen Wert um 30 rum, würde ich mir das gefallen lassen, und immer dann, wenn Sie die Klarheit verwenden, überprüfen Sie bitte auch die Tiefen, denn die Klarheit hat die Eigenschaft, dass Sie die Tiefen eventuell schnell mal so ein bisschen schnell zulaufen lässt. Also, sollte man hier gucken, dass die Tiefen wieder ein kleines bisschen mehr Zeichnung bekommen. Aber vorsichtig, Sie wollen es nicht verwässern, nicht so was, sondern das hier ungefähr zehn, fünfzehn maximal, würde, glaube ich, komplett ausreichen. So, wenn ich mir das jetzt noch mal anschaue, dann ist das, glaube ich, ein ziemlich großer Unterschied zu dem, was wir gerade eben noch hatten, weil das alles deutlich besser zusammenpasst, besser aufeinander abgestimmt ist, und ich hoffe, dass Ihr Ergebnis ähnlich aussieht wie meines.

Composing mit Photoshop: Lady in Black

Sehen Sie, wie ein Compositing entsteht - von der Fotoaufnahme des Models über das Bearbeiten der einzelnen Bilder in Photoshop bis hin zum kombinierten Ergbnis mit Texteffekt.

2 Std. 42 min (31 Videos)
Derzeit sind keine Feedbacks vorhanden...
 

Dieser Online-Kurs ist als Download und als Streaming-Video verfügbar. Die gute Nachricht: Sie müssen sich nicht entscheiden - sobald Sie das Training erwerben, erhalten Sie Zugang zu beiden Optionen!

Der Download ermöglicht Ihnen die Offline-Nutzung des Trainings und bietet die Vorteile einer benutzerfreundlichen Abspielumgebung. Wenn Sie an verschiedenen Computern arbeiten, oder nicht den ganzen Kurs auf einmal herunterladen möchten, loggen Sie sich auf dieser Seite ein, um alle Videos des Trainings als Streaming-Video anzusehen.

Wir hoffen, dass Sie viel Freude und Erfolg mit diesem Video-Training haben werden. Falls Sie irgendwelche Fragen haben, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren!