Mitarbeitern Feedback geben

Der Feedback-Kreislauf

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Im Idealfall ist Feedback ein Kreislauf aus Beobachtung, Vorbereitung des Feedbacks, Feedback geben, Reaktionen zum Feedback einholen, Aktivitäten vereinbaren und nachverfolgen. Was zu diesem Kreislauf gehört, wird hier geschildert.

Transkript

Feedback ist für Sie keine isolierte Technik, sondern als Entwicklungstool fest in Ihren Managementstil integriert? Wenn das so ist, dann wird es Sie nicht überraschen, dass Feedback einen Kreislauf bildet, oder besser noch, initiiert. Dieser Kreislauf besteht aus den folgenden Schritten: Beobachten, Feedback vorbereiten, Feedback geben, Reaktion einholen, Aktivitäten vereinbaren und nachverfolgen. Und dann geht es wieder los mit dem Beobachten, diesmal auf einem neuen Entwicklungsstand. Ich finde es wichtig, sich das zu verdeutlichen. Warum? Nun, zunächst gilt der Kreislauf für alle Arten von Feedback, von einer spontanen Rückmeldung zu einer bestimmten Handlung bis hin zum geplanten formellen Feedback. Viel wichtiger aber: Erst dann, wenn ich diesen Kreislauf ernst nehme und verinnerliche, kann ich Feedback als Teil der Unternehmenskultur etablieren. Dann nämlich ist Feedback nichts Außergewöhnliches mehr. Dann ist es keine unbequeme Aufgabe mehr, der beide Seiten lieber aus dem Weg gehen würden. Im Gegenteil: Ich gehe regelmäßig davon aus, dass ich auf einem bestimmten Stand eine Beobachtung mache und dass diese Beobachtung einen neuen Entwicklungsprozess anstoßen könnte. Auf der nächsten Stufe angekommen, beginnt der Kreislauf von Neuem. Schauen wir uns die einzelnen Phasen ein bisschen genauer an. Ihre Beobachtung, Phase eins, ist die Basis des Feedbacks. Ihnen ist an Ihrem Mitarbeiter etwas aufgefallen, das Sie ihm sagen möchten. Dann kommt der nächste Schritt, die Vorbereitung des Feedbacks. Ich habe diesen Schritt bewusst hier eingefügt. Denn Sie sollten auf jeden Fall darüber nachdenken, wie Sie das Feedback übermitteln. Bei komplexeren Feedbacks dauert dieser Schritt länger. Aber auch bei einfachen Rückmeldungen sollten Sie vorher kurz darüber nachdenken, wie Sie vorgehen und was Sie mit Ihrem Feedback erreichen möchten. Im vierten Schritt, nachdem Sie Ihr Feedback gegeben haben, nehmen Sie die Reaktion Ihres Mitarbeiters auf. Damit sichern Sie zunächst das Verständnis ab. Hat Ihr Mitarbeiter das Feedback so verstanden, wie Sie es beabsichtigt haben? Danach geht es natürlich darum, dass er Ihrer Wahrnehmung zustimmt und bereit und in der Lage ist, Ihre Erwartungen zu erfüllen. Stimmt Ihr Mitarbeiter Ihnen nicht zu, dann haben Sie eine Gelegenheit, das gegenseitig zu überprüfen und möglicherweise eine falsche Wahrnehmung von Ihrer Seite zu korrigieren. Die nächsten Schritte sind dann, passende Maßnahmen zu vereinbaren und späterhin zu prüfen, ob die gewünschte Veränderung eingetreten ist. Wenn ja, dann haben Sie die nächste Stufe erreicht und werden sicherlich mit neuen Beobachtungen starten. Wenn nein, dann müssen Sie möglicherweise noch einmal einen Schritt zurück gehen, eine neue Vereinbarung treffen und dann erneut prüfen, ob alles so gekommen ist, wie gewünscht. Das Kreislaufmodell unterstützt Veränderungsprozesse, die Sie anstoßen und begleiten wollen. Verbesserungen, Leistungssteigerungen und die persönliche Weiterentwicklung werden zum Bestandteil des Alltags. Deshalb werden die Anläufe dazu nicht mehr als zusätzlicher Aufwand wahrgenommen. Ich finde, das ist eine wunderbare Perspektive.

Mitarbeitern Feedback geben

Lernen Sie, als Führungskraft wirkungsvoll Rückmeldungen an Ihre Mitarbeiter zu geben.

58 min (16 Videos)
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Erscheinungsdatum:29.08.2017

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