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Canon EOS 700D Grundkurs

Der eingebaute Blitz

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Ein Blitz ist ständig an Bord: Was Sie mit dem eingebauten Blitzgerät anstellen können und wie Sie die dafür nötigen Einstellungen setzen, das ist der Inhalt dieses Videos.
07:44

Transkript

Auf der Gehäuseoberseite in der Mitte befindet sich der eingebaute Blitz. Wenn Sie im Programm "Automatische Motiverkennung" beispielsweise bei sehr wenig Licht eine Aufnahme machen möchten, dann springt der Blitz automatisch heraus und Sie können eine Aufnahme mit Blitz machen. Hier im Studio ist es viel zu hell, als dass der Blitz jetzt automatisch herausspringen würde und ich simuliere das einfach einmal, indem ich eine Hand vor das Objektiv halte und Sie sehen, der Blitz kommt aus dem Gehäuse heraus. Jetzt werden die nächsten Aufnahmen mit Blitz gemacht werden können. Und wenn Sie den Blitz nicht mehr benötigen, dann drücken Sie ihn einfach wieder zurück. Mit einem Klicken rastet er ein und bleibt im Gehäuse. Im ersten Aufnahme-Menü haben Sie unter der Option "Blitzsteuerung" zahllose Einstellmöglichkeiten, mit dem Blitz — auch mit dem internen Blitz — umzugehen. Darüber hinaus gibt es natürlich auch noch externe Blitzgeräte. Das Tolle ist, dass dieser interne Blitz externe Blitzgeräte der aktuellen EX-Serie von Canon auch ansteuern kann. Also er funktioniert als Sender und der andere als Empfänger über ein Infrarotsignal. Das heißt, Sie brauchen keine Kabelverbindung oder Funkverbindung mit einem anderen Gerät zwischen den Blitzen aufzubauen, damit die miteinander kommunizieren. Und das können Sie über das Menü hier hinten steuern. Sie können also in der ersten Position "Blitzzündung aktiv" oder "unterdrückt" wählen, ob dieser Blitz auch bildwirksam sein soll, oder ob nur die Infrarotansteuerungsfunktion für den externen Blitz verwendet werden soll. Grundsätzlich ist es natürlich so: Mit einem Blitz wählt man "aktiv", ansonsten macht das keinen Sinn. Sie können wählen, ob die Messmethode die Mehrfeldmessung, also die ausgefeilte Canon-Messmethode, die auch ohne Blitz supergut funktioniert ob Sie die anwenden möchten, oder lieber eine über das ganze Feld verteilte Integralmessung. Hier ist meine Empfehlung: Nehmen Sie die erste Einstellung, die als Grundeinstellung schon empfohlen wird. Interessante Sache ist diese Option: Wenn Sie mit Zeitautomatik fotografieren. Das heißt, Sie wählen die Blende vor, die Kamera bildet automatisch die Belichtungszeit, dann können Sie wählen, wann und wie der Blitz gesteuert wird. Im Zusammenhang mit der Belichtungszeit soll also die Blitzsynchronzeit bei AV, bei Zeitautomatik, automatisch gewählt werden? Oder möchten Sie nur, dass sich die Zeit zwischen einer zwei Hundertstel und einer Sechzigstel automatisch bildet? Oder möchten Sie, dass Sie mit einer zwei hundertstel Sekunde festeingestellt wird? Was bedeutet das jetzt in der Praxis? Wenn Sie Motive fotografieren möchten, die sich relativ schnell bewegen, dann brauchen Sie ja eher eine kurze Belichtungszeit. Insofern sollten Sie dann die letzte Option wählen, das heißt, Sie haben mit der zwei hundertstel Sekunde die kurzmöglichste Blitzsynchronzeit gewählt, wo Sie mit dem Blitz arbeiten können. Blitzsynchronzeit kann ich vielleicht noch ganz kurz erklären. Sie wissen sicherlich, dass es in der Kamera zwei Verschlussvorhänge gibt und bei der Belichtung öffnet sich erst der eine Vorhang, dann ist das Bildfeld frei, es wird belichtet. Dann schließt sich der zweite Vorhang von der anderen Seite wieder, sodass das Bildfeld wieder geschlossen ist. Und da bei kurzen Verschlusszeiten der eine Vorhang wegläuft und der Zweite schon hinterher, ist das Bild nicht immer ganz freigegeben, sondern nur partiell. Und die Blitzsynchronzeit ist diejenige Belichtungszeit, bei der das ganze Bildfeld einen Moment lang frei ist, weil der zweite Verschlussvorhang noch nicht angefangen hat, dem ersten hinterher zu laufen. Insofern ist es wichtig, zu wissen, dass es so eine Blitzsynchronzeit gibt. Wenn man beispielsweise im manuellen Modus mit einer kürzeren Zeit fotografieren möchte als mit der Blitzsynchronzeit, dann haben Sie nur so einen hellen Balken, und der Rest vom Bild ist schwarz. Wenn Ihnen das mal passiert, dann wissen Sie jetzt, das liegt an der falsch gewählten Synchronzeit. Wenn Sie die Bewegung des Motivs ein bisschen mehr mit einfangen möchten und das ist nicht ganz so bewegungskritisch, vielleicht Personen einfach in einem Gespräch, also jetzt nichts, was sich besonders schnell bewegt dann wählen Sie hier diese Zeit ein Zweihundertstel bis ein Sechzigstel, ein Sechzigstel ist immer noch eine Zeit, wo Sie die Kamera in der Hand gut und stabil halten können, ohne zu verwackeln. Wenn Sie die Kamera auf einem Stativ halten und möchten vielleicht das Umgebungslicht miteinfließen lassen, zusätzlich zu Blitz-Belichtungszeit, dann wählen Sie die erste Einstellung "Automatisch". Dabei kann es natürlich, auch bei wenig Licht, zu vergleichsweise langen Belichtungszeiten kommen. Ein Fünftel oder eine Sekunde, was auch immer. Also solche Zeiten, die Sie mit Sicherheit aus der Hand verwackeln würden. Insofern, wenn Sie immer gut scharf und richtig belichtete Bilder haben wollen mit dem Blitz, dann sollten Sie die mittlere Option wählen. Dann haben Sie so ein bisschen was von allem dabei. In der nächsten Einstelloption, können Sie den internen Blitz regulieren, und zwar haben Sie hier vier Optionen. Ein Blitzmodus ist jetzt im Moment ausgegraut, der funktioniert nur dann, wenn Sie da auch einen externen Blitz noch mit verwenden. Sie können hier wählen, ob der interne Blitz nur normal blitzt oder ob er eben drahtlos mit anderen Blitzen kommuniziert. Dann können Sie ferner wählen, ob die Verschlussynchronisation auf den ersten oder zweiten Verschlussvorhang gesetzt wird. Ich hatte gerade bei der Blitzsynchronzeit von den beiden Verschlussvorhängen gesprochen. Je nachdem, ob die Belichtung, wenn der Verschluss länger geöffnet ist, erfolgt, wenn der Erste gerade auf ist, oder bevor sich der Zweite gerade schließt, dann ist ja, je nachdem, wenn es eine längere Belichtungszeit ist, auch eine Bewegungsphase dazwischen. Um Bewegung darzustellen, ist es besser, auf den zweiten Verschlussvorhang zu blitzen. Man sagt: "Auf den zweiten Vorhang" Es ist natürlich vor dem zweiten Vorhang. Oder wenn Sie statische Motive fotografieren, dann können Sie auch die erste Einstellung wählen. Aber bei bewegten Motiven, wenn Sie auf den zweiten Vorhang blitzen, dann gibt es so eine schöne Wischspur und die sieht dann aus, als ob sie hinter der Bewegungsrichtung ist. Gehen wir zurück zum letzten Menüpunkt. Sie können hier die Belichtung, die Blitzbelichtung, natürlich auch noch korrigieren, so wie Sie die Normalbelichtung auch korrigieren können. Wenn Sie also feststellen, das ist zu stark belichtet, das Bild ist zu hell, dann machen Sie den Blitz eben stärker, bewegen das Ganze in Plus-Richtung. Und wenn es zu dunkel ist, dann machen Sie es schwächer. Gehen wir jetzt nochmal zurück ins Menü. Funktionseinstellung "Externer Blitz". Das funktioniert natürlich nur dann, wenn Sie auch einen externen Blitz verwenden. Ebenso die "Custom Function", also die benutzerdefinierten Einstellungen für den externen Blitz. Und selbstverständlich können Sie auch Ihre Einstellungen, die Sie gemacht haben, löschen. Sie sehen also, Sie haben hier in diesem vergleichsweise scheinbar kleinen Menü, zahllose Einstellmöglichkeiten für diesen internen, wirklich kleinen Blitz, der mit Leitzahl 13 bei 100 ISO natürlich nicht so superstark ist. Das heißt, wenn Sie jetzt Leitzahl 13 — kann ich abschließend vielleicht noch sagen, wenn Sie bei Leitzahl 13 mit Blende 2 fotografieren, dann kommen Sie ungefähr 6 Meter weit. Das ist jetzt keine Riesenentfernung. Und wenn Sie stärker abblenden, beispielsweise, auf Blende 4, dann kommen Sie nur noch 3 Meter weit. Es ist kein Wunderding, aber es gab für mich auch schon viele Situationen, wo ich froh war, eine Kamera mit so einem kleinen Blitz zu haben, um tatsächlich ein Bild, was im Vordergrund ein bisschen aufgehellt ist, noch machen zu können, was mir ohne so einen Blitz nicht gelungen wäre.

Canon EOS 700D Grundkurs

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3 Std. 33 min (37 Videos)
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Erscheinungsdatum:07.11.2013

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