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Der Bildprozessor in Photoshop und Bridge

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Der Name ist Programm: Mr. Photoshop alias Olaf Giermann greift tief in die Photoshop-Trickkiste und zeigt Ihnen seine liebsten Techniken und Effekte. In interessanten Lektionen und Mini-Tutorials erklärt er besondere Photoshop-Funktionen im Einsatz, zeigt spannende und außergewöhnliche Techniken und hilft Ihnen, gängige Probleme zu verstehen, zu lösen und zu vermeiden.
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Transkript

Für das schnelle Verkleinern von Bildern und für das schnelle Bearbeiten gibt es sowohl in Photoshop, als auch in Adobe Bridge den sogenannten Bildprozessor. Und ich zeige Ihnen in diesem Video, wie Sie diesen die ganze Arbeit erledigen lassen. Viel Spaß! Wenn Sie eine große Menge an Bildern verkleinern möchten, oder Aktionen auf diese Bilder anwenden wollen, dann ist es ratsam das nicht manuell Bild für Bild zu machen mit Photoshop, sondern lassen Sie sich einfach helfen, und zwar von dem Bildprozessor. Und den finden Sie in Photoshop unter Datei Skripten Bildprozessor. So sieht der dann aus. Und dann können Sie hier im Prinzip zu dem Ordner surfen, in dem die Bilder liegen. Dann stellen Sie fest, wo die bearbeiteten Bilder gespeichert werden sollen. Dann wählen Sie hier, in welchem Dateityp und in welcher Qualität die Bilder gespeichert werden sollen. Sie können dann hier auch einstellen, dass das Format verkleinert wird. Also, beispielsweise fürs Internet brauchen Sie dann nur Bilder in der Größe von maximal 1000 Pixeln in der Breite und 1000 Pixeln in der Höhe. Sie können dann gleichzeitig auch in PSD konvertieren, wenn Sie das möchten, und gleichzeitig auch als TIFF-Datei speichern. Und Sie können hier auch eine Aktion ausführen. Also, beispielsweise hier aus den Standardaktionen noch eine Vignette hinzufügen lassen, einen wunderschönen Holzrahmen und was Sie hier alles finden, oder eben die eigenen Aktionen, die Sie hier angelegt haben in Photoshop. Die finden Sie dann ebenfalls hier vor und können die ausführen lassen. Sie können auch in die Metadaten Ihre Copyright-Information eintragen lassen, die Sie hier reinschreiben müssen. Also hier in diesem Fall nehme ich einfach mal Olaf Giermann. Das wird dann eingetragen und Sie wählen hier unten, dass das Farbprofil eingeschlossen werden soll. Also, das wird dann mitgespeichert mit der Datei. Ist immer eine gute Idee sich um das Farb-Management zu kümmern, also den Haken lassen Sie am besten gesetzt. Ja, der große Nachteil hier an der ganzen Geschichte ist, dass Sie hier zum Ordner erstmal hinsurfen müssen und dann dort die Bilder auswählen und so weiter. Und ja, also, meine Sache ist das nicht, auch wenn es ganz schön ist, dass Sie hier alle Unterordner einbeziehen können. Ich finde es dann doch sehr viel bequemer, wenn ich bereits die Bilder sehe und dann den Bildprozessor erst starte. Und das geht wunderbarer Weise aus Adobe Bridge. Und ich wechsele mal in die Bridge hinein und die können Sie sich installieren, die ist bei jeder Photoshop-Installation dabei. Also, in den früheren Photoshop Versionen, die noch mit CS tituliert waren, da wird Bridge dann automatisch mitinstalliert. Bei der Creative Cloud, da machen Sie das hier oben über diese App, installieren sich dann die Bridge, das ist dann diese hier. Also, klicken Sie dann hier auf Installieren und dann wird die installiert. Ich habe jetzt hier eine neuere Version installiert, als die, die hier noch in der Creative Cloud App angegeben war. Also, deshalb ist das hier noch aktiv, dieser Punkt, weil sonst würde das hier so aussehen, wie bei Portfolio, dass Sie dann direkt hier aus der Adobe Creative Cloud App die Bridge starten könnten. Also, dann wäre hier kein blauer Knopf, sondern ein umrandeter mit der Bezeichnung Starten. Aber lange Rede, kurzer Sinn. Ich bin jetzt hier in der Bridge und habe vielleicht einige Änderungen durchgeführt, zum Beispiel in Camera Raw, das kann ich Ihnen mal zeigen. Ich markiere hier diese beiden Bilder, drücke Command + R, um die beiden Bilder hier in Camera Raw zu öffnen. Nehmen wir einige Änderungen vor, zum Beispiel erhöhe ich die Klarheit mal ein wenig und mache den Weißabgleich ein wenig wärmer. So, das gefällt mir ganz gut. Klicke dann hier auf Fertig und dann werden diese Änderungen als Metadaten in die Datei abgelegt. Ich könnte jetzt natürlich auch hier Bilder speichern wählen und dann diese Bilder direkt in das gewünschte Format exportieren. Aber das macht man ja nicht immer sofort. Und stellen Sie sich vor, Sie haben dann Tausende Bilder, die Sie entsprechend exportieren möchten später einmal, dann müssten Sie diese zunächst einmal alle hier in Camera Raw öffnen und dann hier über Bilder speichern die Bilder in das gewünschte Format hier exportieren. Ja, aber das geht deutlich einfacher mit dem Bildprozessor. Und ich klicke hier mal auf Fertig und Sie sehen, ja, wir haben jetzt hier die Vorschau. Das Problem ist, dass Sie diese Vorschau jetzt in der richtigen Entwicklungseinstellung nur innerhalb von Bridge sehen, oder wenn Sie die Dateien in Photoshop beziehungsweise Camera Raw öffnen. Das heißt, wenn Sie diese DNG-Datei an jemand anders weiterschicken, der selbst nicht über Adobe Produkte verfügt, also weder Lightroom noch die Bridge oder Camera Raw, der wird dann nur die unentwickelte Version sehen, weil andere Programme diese Entwicklungseinstellungen nicht sehen können beziehungsweise nicht lesen können, oder richtig interpretieren zumindest. Und deshalb müssen Sie hier in ein anderes Format konvertieren. Und wie gesagt, das geht am einfachsten über den Bildprozessor. Nehmen wir mal an, ich möchte jetzt von diesem Bild bis zu diesem Bild, diese Bilder möchte ich alle in JPEG konvertieren. Dann ist das gar kein Problem. Dann gehen Sie über Werkzeuge Photoshop und hier finden Sie ebenfalls den Bildprozessor. Die Einstellungen sind genau die gleichen wie die, die Sie eben gesehen haben beim Bildprozessor, den ich aus Photoshop gestartet habe. Dann wähle ich hier einfach Gleicher Speicherort, wähle Als JPEG speichern, nehme hier mal eine etwas höhere Qualität, sagen wir mal 8 und verkleinere die Bilder hier auf eine Kantenlänge von 1000 Pixeln auf der langen Kante. Ja, und ich speichere mal einfach auch als PSD und als TIFF, einfach mal nur so, damit Sie sehen, was dann passiert, und zwar in voller Größe. Eine Aktion möchte ich jetzt nicht ausführen. Ich möchte aber vielleicht hier die Metadaten reinschreiben. Schreibe ich einfach mal rein Olaf, das sind Olafs, seine Bilder. Also, schreibe ich das da rein und klicke auf Ausführen. Und dann rattert das Ganze schnell durch. Das war es auch schon. Und ich finde jetzt meine Bilder hier säuberlich sortiert in die einzelnen Ordner. Das sind die JPEG-Dateien. Und wenn ich hier mal in die IPTC Daten gehe, dann müsste dort jetzt auch mein Name irgendwo auftauchen. Schauen wir mal, das sollte ja mitgeschrieben werden. Na, da ist auch schon der Copyright vermerkt. Durch Copyright geschützt, mein Name steht drin. Natürlich der Vorname nützte jetzt nicht so viel, aber Sie sehen, auch die Entwicklungseinstellungen, die wurden jetzt hier übernommen entsprechend und die Datei wurde auf der langen Kante auf 1000 Pixel verkleinert. Das sind die JPEGs, alle in der gewünschten Größe, auf langer Kante mit 1000 Pixeln. Dann haben wir hier die PSD-Dateien in der vollen Größe. In diesem Fall, ja, sind sie ein bisschen größer, 2121 Pixel in der längsten Kante. Ja, dann haben wir hier noch die TIFF-Dateien. Und so können Sie für verschiedene Anwendungen sehr schnell diese Bilder entsprechend konvertieren lassen, und vor allem bewahren Sie dabei auch die vorgenommenen Einstellungen in Camera Raw, wie Sie hier an diesem Beispiel sehen. Also, nutzen Sie den Bildprozessor, wenn Sie Ihre Dateien weitergeben möchten. Und aus der Bridge ist das am allereinfachsten, denn hie können Sie direkt die Bilder wählen, die Sie exportieren möchten. Und dann brauchen Sie nur noch Werkzeuge Photoshop und Bildprozessor aufzurufen und alles andere erklärt sich mehr oder weniger von allein. Viel Spaß mit dem Bildprozessor.