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Hochzeitsfotografie – Grundlagen

Der Abend vorher

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Die richtige Planung zur rechten Zeit: Während Ausweich-Locations schon frühzeitig angedacht werden können, sollte die Wetterkarte noch tags zuvor geprüft werden. Moderne Internet-Dienste können eine günstige Hilfe nicht nur bei der Routenplanung sein. Gehen Sie auch nochmal die Ausrüstung durch und fragen Sie bei der Hochzeitsorganisation wegen kurzfristiger Änderungen nach!

Transkript

So und nun noch ein ganz, ganz wichtiger Part für euch: das ist der besagte Abend vorher. Was tun wir da, wenn wir einen Tag vor unserer eigentlichen Hochzeit ins Programm einsteigen? Was wir im Vorfeld schon gemacht haben, ist letztendlich zu gucken, wenn die Location nicht bei uns in der Region ist, was bei uns in der Regel eben der Fall ist, dann haben wir uns schon im Vorfeld darüber informiert, wo können wir eventuell Bilder machen? Das heißt also, wenn es weit entfernt ist, wenn wir irgendwo hinfliegen müssen, ist natürlich Google Maps und Street View unser Freund. Da schauen wir schon mal, was kann da gemacht werden. Es gibt auch ganz tolle Portale, wie die Foto Community, wie Flickr und man kann davon ausgehen, dass irgendein Fotograf dort schon mal gewesen ist. Es gab früher immer diesen Tipp, von wegen man solle dann vor Ort einmal auf Postkarten schauen, weil die Leute da immer was gucken. Aber wir sind meistens immer so knapp vorher da, dass wir auch keine Postkarten kaufen. Der Part aber für euch ganz wichtig: was mache ich am Abend vorher? Weil am Abend vorher ist es insofern ganz wichtig, für sich selber nochmal zu checken. Das heißt also, für uns bedeutet das natürlich gucken, ist das Equipment soweit fertig, sind die Akkus geladen, sind die Speicherkarten bereit, um fotografieren zu können. Aber auch andere Sachen, wie Hotelbuchung, die steht. Oder was immer sehr, sehr ratsam ist, vielleicht noch einmal die Organisation anzurufen. Das heißt also in dem Fall, entweder das Brautpaar nochmal nachzufragen, ob sich irgendwas am Zeitplan geändert hat. Wir haben teils mit Bräuten zu tun, die sind auch mal sehr nervös und die meisten sind sehr, sehr nervös. Das heißt also, wenn da anfangs Termine verschoben werden, speziell beim Friseur, und man eine Stunde später kommt und eigentlich die Braut schon wieder da durch ist, ist es eher ungünstig. Deswegen fragt nochmal die Brautleute, wenn es die Ansprechpartner sind. Bei uns sind es vielfach auch Weddingplaner, die die aktualisierten Listen haben, oder der "Zeremonienmeister", die Trauzeugen. Also wer gerade sozusagen derjenige ist, der noch einiges macht. Den vorher einmal anrufen, macht durchaus Sinn, gibt euch auch die eigene Sicherheit. Genau. Und mit dieser Sicherheit startet ihr eigentlich ganz gut in den Tag. Wenn es nicht der Abend vorher ist, sondern vielleicht zwei Tage vorher - weil ihr fliegt oder dergleichen - das Prozedere ist das gleiche. Es ist wichtig, dass all diese Sachen nachher zusammen sind, beieinander sind. Dass ihr das Brautpaar auch nochmal persönlich kontaktiert habt in irgendeiner Form, damit dort einfach auch diese Sicherheit ist, ihr seid auf dem Weg, ihr seid in Vorfreude auf diesen Tag. Damit ist das Ganze einfach sehr rund und ihr seid sicher. Ihr fangt an mit dem Equipment. Das wiederum macht bei uns ein Segen, der Ralph. Der kümmert sich darum, dass alles geladen ist, jeder Akku steht, dass die Kamera vorbereitet ist, dass dort ein Akku drin ist, dass die Karten drin sind, dass sie leer sind, dass alles genau so ist. Ich brauche sie nachher nur noch heraus nehmen. Für mich ist das ganz traumhaft. Viele von euch müssen das alleine machen, die haben keinen Ralph an ihrer Seite. Für mich persönlich ist das natürlich sehr schön. Ich nehme meine Tasche und den Schlüssel und kann gehen. Dafür habe ich andere Teile nicht, also Koffer packen ist wieder Nicoles Sache. Aber wie gesagt, so hat jeder letztendlich seine Einteilung. Ist auch keine Maßregelung an euch, von wegen ihr wisst es nicht besser oder dergleichen, sondern nehmt es einfach als kleinen Tipp mit, weil auch uns sind solche Fehler schon passiert, also wir sind auch schon mal zu spät gekommen. Das wussten wir aber leider nicht, wir waren nämlich nicht richtig informiert. Und das ist dann auch ein bisschen entspannter, wir haben diese Info nämlich bekommen, da saßen wir im Auto und das Telefon klingelte, wir wähnten uns super gut, eine Stunde vorher noch alles im grünen Bereich, aber der Bräutigam rief uns direkt schon vom Standesamt an und fragte, wo wir denn bleiben. Da konnten wir natürlich nicht mehr reagieren, aber es war letztendlich nicht unsere Schuld, insofern ist nachher alles auch noch ganz gut geworden; wir haben zwar keine Bilder von der-- aber egal. Nun ja, es ist gut geworden. Also, macht es für euch, ich denke mir, es ist eigentlich eine ganz gute Sache, vorher einmal kurz anrufen, noch dann dran zu denken. Vielleicht macht man sich auch eine kleine Liste fertig, wenn man so noch nicht ganz viel Erfahrung darin hat, ist das immer sehr hilfreich. Einmal kurz abhaken, habe ich all diese Dinge, und dann kann der Tag einfach auch nur wunderbar werden. Es hilft auf jeden Fall, alldieweil, wenn ich selber schon sehr gut organisiert bin, es ist so, der Tag hat seine Eigendynamik, es verändern sich immer wieder Sachen,  aber wenn ich selber schon den Ablauf relativ gut weiß, und mich auch im Vorfeld damit treffe, dann ist das für mich sozusagen wesentlich einfacher, darauf zu reagieren und es wird einfach toll. So, d.h., ihr für euch habt jetzt eure Routenplanung, dass ihr auch den Weg findet und pünktlich ankommt. Ihr habt eure Zeitplanung, ihr habt die ganzen Sonderwünsche dabei, ihr habt auf "Wettercheck" nochmal geguckt, wie das Wetter wird. Sollte es regnen, habt ihr den Plan B für euch dabei, entweder habt ihr den ganzen Kofferraum voll mit weißen Schirmen, oder ihr habt einfach schon überlegt, wo ihr intern fotografieren könnt. Ihr habt generell all diese Eventualitäten für euch so weit ausgeschöpft, wie es irgend möglich ist. Ihr habt den Janker dabei, wenn es eine Motto-Hochzeit ist und das Ganze in Dirndln und dergleichen stattfindet, dass ihr nicht die einzigen in Anzug seid, oder entsprechend der Kleidungsvorschriften seid ihr gut ausgestattet; ihr habt euer Equipment gecheckt und wenn ihr jemanden wie den Ralph habt, dann hat derjenige das alles vorbereitet, dass ihr es nur noch greifen müsst. Und schon könnt ihr los fahren zur Hochzeit, sehr entspannt und völlig gut vorbereitet.

Hochzeitsfotografie – Grundlagen

Machen Sie sich mit dem emotionalen, erlebnisorientierten Stil der Hochzeitsreportage vertraut und profitieren Sie von den Erfahrungen und Ideen zweier professionellen Fotografen.

5 Std. 51 min (52 Videos)
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