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Veränderung vorantreiben

Den Widerstand verstehen

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Widerstand gehört zu jeder Veränderung. Wir zeigen dabei ein vorhersehbares Gefühlsmuster, die Veränderungskurve. Deren Verlauf erläutert Ihnen dieser Film - mit diesem Wissen können Sie den Anstieg der Kurve durch effektive Führung mildern und verkürzen.
04:11

Transkript

Widerstand gehört zu jeder Veränderung. Selbst wenn es sich um etwas Positives und Aufregendes handelt, geben Ihnen die Leute jeden Grund, warum es keine gute Idee ist und gehen nur widerwillig darauf ein, nur um es später zu lieben. Das liegt an unserem Bestreben nach Beständigkeit und unserem Hang zur Gewohnheit. Alle Menschen haben eine psychische Reaktion auf Veränderung. Die Veränderung mag inhaltlich oder strukturell sein. Sie hat einen emotionalen Aspekt, den Übergang. Sie müssen also bei Veränderungen sowohl die strukturellen oder technischen Aspekte als auch die emotionalen oder Übergangskomponenten beachten. Veränderungen lösen eine Reihe von Gefühlen aus: von Hoffnung und Aufregung bis zur Angst und Wut, manchmal alles auf einmal. Menschen zeigen ein vorhersehbares Gefühlsmuster in Bezug auf Veränderung. Man nennt es die Veränderungskurve. Sie entwickelt sich im Laufe der Zeit und zeigt die Auswirkungen von Veränderungen, positive und negative, auf Produktivität und Stimmung. Sehen wir uns den Verlauf und seine Bedeutung an. Wenn eine Veränderung angekündigt wird, wackelt der Status quo. Die Menschen sind geschockt, haben Angst, sind aufgeregt. Sie stellen die Veränderung in Frage oder ignorieren sie. Typische Sätze sind: "Ich kann nicht glauben, dass sie das tun." oder "Was heißt das für mich?". Danach wird die nächste Phase erreicht, die des Wiederstands. Die Leute sind frustriert und wütend. Sie konzentrieren sich auf Details, stellen pingelige Fragen und fechten die Entscheidung an. Typische Kommentare sind: "Das brauchen wir nicht." oder "das ist unfair, das mache ich nicht mit". Hier gibt es auch einen Rückgang von Produktivität und Stimmung. Es gibt sechs-gängige Widerstandsgründe, die sich teilweise überlappen. Erstens: Die Leute verstehen die Veränderung nicht, weil sie nicht gut kommuniziert wird. Zweitens: Die Leute glauben etwas Wichtiges zu verlieren. Drittens: Sie stimmen den Voraussetzungen für die Veränderung nicht zu. Viertens: Sie haben kein Vertrauen in die Führungskraft und damit auch nicht in die Veränderung. Fünftens: Sie haben eine starke, persönliche Abneigung gegen Veränderung, vielleicht gibt es viele Bewahrer. Und sechstens: Sie haben nicht genügend Zeit, sich an die Veränderung anzupassen, das heißt, in der Veränderungskurve weiterzugehen. Zurück zum Verlauf. Wir nähern uns dem tiefsten Punkt der Kurve, ab der es wieder aufwärtsgeht. Die Leute sind zunächst verzweifelt, aber schließlich geben Sie nach und akzeptieren, dass die Veränderung unvermeidbar ist. Sie hören vielleicht zunächst Sätze, wie "Das klappt nie." oder "Ich kann das nicht.". Zu diesem Zeitpunkt ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass die Leute gehen. Aber dann kommen langsam Kommentare, wie "Es könnte klappen." oder "Ich bin dabei.". Und dann wissen Sie, dass es aufwärts geht und die Phase der Anpassung beginnt. Die Leute wollen mehr erfahren und sind neugierig. Vielleicht werden Sie einiges von dem wiederholen, was Sie bereits gesagt haben, aber jetzt gibt es keinen Widerstand mehr. Sätze wie: "Um was geht es denn genau?" oder "Das scheint ja wirklich zu klappen." sind zu hören. Alles nimmt Fahrt auf und die Phase der Erkenntnis beginnt. Die Leute haben die Veränderung akzeptiert und wollen sie implementieren. Produktivität und Moral steigen wieder und Sie hören Bemerkungen, wie "Das wird." oder "Das ist eine positive Veränderung.". Schließlich ist die Veränderung vollzogen und die Leute sehen das Ergebnis. Sie freuen sich über das Erreichen des Ziels und Sie hören Sätze, wie "Wir haben es geschafft." oder "Anders ginge es gar nicht mehr.". Und dann legt sich die Aufregung und Sie sind zurück auf dem Status quo. In der Veränderungskurve geht es rauf und runter, wie in einer Achterbahn. Sie zu ignorieren, ist der größte Fehler, den Führungskräfte machen. Sie wollen sich nicht mit den Gefühlen auseinandersetzen, die Veränderung verursacht, Sie versuchen sie zu ignorieren. Das geht nie gut. Aber die gute Nachricht ist, Sie können durch effektive Führung den Anstieg der Kurve mildern und verkürzen. Wenn Sie sich mit dem unvermeidbaren Widerstand befassen, nehmen Sie sich kurz Zeit und zeichnen Sie in den Übungsaufgaben eine Veränderung auf, die Sie vor Kurzem durchlaufen haben, ermitteln Sie die Phasen der Kurve und beschreiben Sie die Auswirkungen in der Gruppe.

Veränderung vorantreiben

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1 Std. 43 min (24 Videos)
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Erscheinungsdatum:23.05.2017

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