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Bradbury Building visualisieren mit Cinema 4D: Aufzug modellieren

Den Riegel symmetrisch gestalten

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Der Riegel enthält auch dreidimensionale Elemente, kann also nicht ausschließlich aus einem Extrudieren-Objekt entstehen. Nutzen Sie daher eine konvertierte Version des Riegels zum Verfeinern des Modells.

Transkript

Ja wir haben jetzt diese Riegel-Grundform, die sich ja immer wieder wiederholt, einmal mit einem Spline umrissen, und probieren jetzt einfach mal aus, was wir da an dreidimensionalen Formen daraus gewinnen können, wenn wir das Ganze hier mal extrudieren. Und das muss ja wirklich nur ein hauchdünnes Plättchen sein. Ja schauen wir uns das hier mal dreidimensional an. Ja, das ist schon völlig in Ordnung, das ist ja nur so ein Blech-Riegel, der dann höchstwahrscheinlich genietet wird. Wäre natürlich schön, wenn wir da noch so eine kleine Abfasung nachher draufkriegen, so mal schauen. Aber was ich mir jetzt zwischenzeitlich überlegt habe, hier haben wir ja so eine Struktur, die sich scheinbar so ein bisschen dreidimensional nach oben wickelt, wie so ein Blatt und es scheint hier anzuschließen an dieses Element, was wir hier ja schon gebaut haben. Von daher probiere ich jetzt einfach mal dieses extrudierte Element hier, da kann man sich natürlich jetzt überlegen, ob wir die eine Deckfläche hier nicht mal weglassen. Okay, das wird nach hinten extrudiert logischerweise, dann lassen wir da die Deckfläche drin und nehmen die hier weg, das wir die hier hinten einsparen. Und lassen das aber trotzdem als einziges Objekt verschweißen, damit das ein zusammenhängendes Objekt wird und wir Punkte sparen, und konvertieren das Ganze mal. Ja wir haben jetzt wieder sehr viele Punkte, das schauen wir noch mal, ob wir das nicht noch ein bisschen optimiert bekommen. Macht wahrscheinlich jetzt hier in den Fall mit "Gleichmäßig" keinen Sinn, aber vielleicht erhöhen wir einfach mal den Winkel, nehmen wir mal 20 Grad, sodass es hier noch in der Kurve ausreichend definiert ist. Schauen wir es uns mal in der Drahtgitter-Liniendarstellung an. Sehen wir jetzt hier, das ist eine Polygonanzahl, mit der können wir auf jeden Fall weiterarbeiten. Das ist ja ein relativ kleines Element, und so haben wir noch eine Chance hier polygonal was zu machen, können ja auch noch manuell hier durchaus, falls nötig, unterteilen, aber ich denke mal, das ist auch so völlig in Ordnung. Bin also bei 20 Grad gelandet, konvertiere das Ganze und bin jetzt hier bei unserem umgewandelten Polygon-Objekt. So und da schauen wir mal, wenn wir jetzt diese Flächen hier nehmen, die so ein bisschen nach innen liegen und vielleicht nehmen wir die noch mit dazu, und hier heraus dann einfach mal versuchen diese Struktur hier heraus zu extrudieren. Die Flächen liegen völlig Plan, wir können also mit dem normalen extrudieren mit Offset arbeiten, ohne dass das dreidimensional auseinanderwandert, aber natürlich die Deckflächen-Option muss aus, die noch von vorherigen Schritten an war, sondern sortieren das hier ein bisschen, und ich ziehe das jetzt einfach mal in einigen Schritten, flache das hier mal ein bisschen ab, ist immer ein bisschen einfacher zu handhaben, wenn das komplett flach ist. Ja hier das auch nochmal jetzt eingeben und etwas zusammenstauchen und dafür, Sie sehen immer diesen Effekt, wenn etwas abgeschnitten wird, wenn wir näher ranfahren, hat das mit dem Sicht-Clipping zu tun, das heißt, Sie können hier mit Command+D in die Projekt-Voreinstellung gehen und haben dann hier das Sicht-Clipping und müssen dann in solchen Fällen einfach mal auf eine kleinere Distanz umschalten, wir arbeiten ja hier in einem Originalmaßstab, das heißt, wir sind jetzt hier vielleicht schon im Millimeter oder Submillimeter-Bereich. Ich habe jetzt hier das Ganze aus Versehen auch in der Tiefe zusammenskaliert, das wollte ich natürlich nicht und ich wollte es hier nur in der Breite, so. Und genau das ist der falsche Wert gewesen, natürlich in Y, deswegen ist das da kollabiert. Und hier ziehen wir das noch ein bisschen weg, so, dann haben wir jetzt hier Flächen, mit denen wir, denke ich mal, ganz gut arbeiten können, um jetzt so ein bisschen diese Drehung hier reinzubekommen, also immer wieder ein kleines Stückchen extrudieren, wegziehen, rotieren. Und das Ganze wieder von vorne: Extrudieren, verschieben, drehen, und jetzt können wir schon mal ein bisschen anfangen zu skalieren, so ein bisschen enger werden zu lassen. Eigentlich eine ganz simple Geschichte. Ein bisschen kleiner werden lassen und vielleicht noch ein letzter Schritt, so soll es genügen, so sieht doch ganz nett aus. So, und diese Elemente müssen jetzt etwas nach vorne kommen. Und das kennen wir ja schon das Prinzip, da nehmen wir einfach unsere "Weiche Selektion". 6 Zentimeter sind jetzt hier aktiv, ist ein bisschen zu viel, wie ich das sehe, nehmen wir mal 3, ja sieht schon besser aus, so dass ich das hier etwas spiralig nach außen bewegt und ein bisschen über dem übrigen Blech steht. Und wer mag, kann jetzt die Rückseite, die jetzt hier entstanden ist, die soll ja nicht in der Luft schweben, mache die weiche Selektion mal wieder aus, sondern diese Flächen sollten ja abschließen auch mit diesen offenen Rand, den wir da haben, das heißt, die werden wir jetzt hier nochmal auswählen. So, dann klicken wir uns das hier zusammen und können das jetzt ganz gemütlich nach hinten ziehen und ja zu wissen, auf welcher Höhe, erstmal setzen wir das auf 0 von der Abmessung her und können jetzt zum Beispiel im Punkt-Modus mal schauen, wo diese Punkt von der Z-Koordinate ist, ist 0.1, das heißt, da setzen wir diese Rückwand jetzt einfach auch hin und danach können wir die löschen. Das heißt, wir haben jetzt eine Struktur, die hinten offen ist, aber abschließt mit dem Übrigen und sich hier so ein bisschen schnörkelig nach oben bewegt, das ist ganz okay. So, damit wir das unten jetzt nicht nochmal machen müssen, nehmen wir uns diese N-Gon-Fläche jetzt hier weg und teilen das Teil jetzt nochmal in der Mitte. Das ist ja sowieso symmetrisch, das heißt, wir nehmen jetzt hier einfach hier ein paar Punkte weg und hier haben dann automatisch einen losgelösten Bereich, können hier im Polygon-Modus einen Doppelklick ausführen, dann wird automatisch der Zusammenhang selektiert, ein Control-Klick auf den Punkt-Modus selektiert die ganzen Punkte. Einmal löschen, dann sind wir die los und brauchen nicht den Umweg über die "Optimieren"-Funktion zu gehen. So, und brauchen jetzt eigentlich nur ein paar Verbindungen. Jetzt hätten wir zum Beispiel auch die Möglichkeit hier nochmal mit einem Loop-Schnitt in die Mitte zu gehen, zum Beispiel um diese Krümmung jetzt nochmal ein bisschen netter zu gestalten, dass so ein bisschen hier raus geht, und können jetzt hier so ein paar Querverbindungen vielleicht anlegen, um einfach Bereiche zu schaffen, die wir gleich per N-Gon schließen können, das heißt, Loop-Schnitt, vielleicht hier zum Beispiel. Auch da könnte man jetzt nochmal nutzen zur Krümmung, aber das ist ja ein linearer Bereich, das heißt, ich würde in den Kanten-Modus wechseln, Taste B für "Brücke", und würde jetzt diese Bereiche hier einfach mal schließen, dann haben wir hier auf jeden Fall einen großen Bereich schon abgetrennt, und das Gleiche vielleicht, mal sehen, ob das funktioniert, auch hier, dann hätten wir genau die Mitte schon getroffen, können jetzt hier noch ein paar Schnitte machen, das ist meistens sinnvoll, wenn sich das hier so verzweigt, dass man Cinema da ein bisschen hilft mit dem Anlegen der Querverbindungen, Taste B für "Brücke", und könnten jetzt zum Beispiel hier da eine Querverbindung anlegen, mache jetzt hier nochmal einen Schnitt, Brücke, Taste B, ziehe auch noch eine Querverbindung, und na ja man kann die Wege ein bisschen klein machen, indem man hier noch mal hier und da manuell einfach eine Brücke zieht. Mache jetzt einfach mal prophylaktisch, es kann sein, dass es Cinema auch ohne diese Maßnahme hinbekommt, aber so sind wir, denke ich mal, auf der sicheren Seite, hier oben können wir das auch noch machen, ist ja schnell gemacht. So, und dann würde man jetzt die jetzt noch offenen Bereiche über "Mesh" "Erstellen" Sie sehen schon, mal kriegt das hier angeboten, einmal einfach auf den entsprechenden offenen Rand klicken, immer die Vordere natürlich. Und dann werden da N-Gone reingesetzt, das klappt ganz wunderbar. So, das heißt, im Prinzip könnte man sogar, weil wir ja hier eine relativ hohe Unterteilungsdichte haben, könnte das sogar noch so ein bisschen abrunden an der Stelle, entweder indem man das jetzt einen Subdivision-Surface-Objekte anvertraut oder zum Beispiel mit dem Glätten-Pinsel oder ähnlich, aber schauen wir uns erstmal an, wie das Ganze in der Symmetrie aussieht, um den Arbeitsschritt einmal abzuschließen. Ich setze das Achsensystem einfach mal hier vorne hin, genau an die gleiche Stelle hätte ich gerne die Symmetrie. und dann können wir hier das Ganze jetzt an der XZ-Ebene spiegeln und verschweißen lassen. Wunderbar, und hätten dann hier schon mal eine erste Version des dreidimensionalen Riegels.

Bradbury Building visualisieren mit Cinema 4D: Aufzug modellieren

Lernen Sie, geeignete Bildvorlagen auszuwählen und mit unterschiedlichen Modeling-Techniken sowohl technische Baugruppen, als auch verspielte Ornamente zu konstruieren.

9 Std. 59 min (64 Videos)
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Erscheinungsdatum:22.02.2017

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