Bradbury Building visualisieren mit Cinema 4D: Aufzug modellieren

Den Rand auffalten

LinkedIn Learning kostenlos und unverbindlich testen!

Jetzt testen Alle Abonnements anzeigen
Damit der Riegel nicht zu flach wirkt, krempeln Sie seinen Rand an einigen ausgesuchten Stellen hoch. Das sorgt für mehr Dynamik in der Form und für realistische Schattierungen.

Transkript

Ja, unser Riegel nimmt so langsam Struktur an, aber es fehlen hier am Randbereich noch so ein bisschen diese Aufwölbungen, die hier doch dramatisch Licht zu fangen scheinen, also man sieht hier überall, das ist nicht nur perfekt glatt, sondern an den Rändern, vor allen Dingen an den Enden jeweils von diesen Blattstrukturen, wölbt es sich ein bisschen nach oben. Warum nicht auch das kurz mit aufgreifen? Denn wir haben ja durchaus schon eine Polygonstruktur, die uns das jetzt eigentlich ganz gut erlauben sollte, denn wir haben ja extra hier alles aufgeräumt und haben hier viereckige Polygone im Randbereich, um die es jetzt hauptsächlich geht, daher lassen sie uns das doch vielleicht einfach mal probieren. Ja, fangen wir mal an, mal sehen, ob wir da was spannendes hinbekommen, wenn wir jetzt hier vor dem Bereich, gehe ich mal am besten in die perspektivische Ansicht rein, einfach mal mit dem Extrudieren arbeiten, immer ein Auge hier auf die Deckflächen-Funktion haben, damit da nichts passiert, und man könnte jetzt hier reingehen, diese Kanten so ein bisschen wegziehen, und dann entsteht ja hier so ein Wulst. Wenn wir das Ganze jetzt hier noch glätten lassen, dann haben wir schon genauso ein Element, so wieder es mutmaßlich da im Original auch aussieht, relativ einfach umgesetzt. Ich kann das auch hier am Rand etwas zurückziehen, sodass es ein bisschen schräg übergeht. Wichtig ist halt, dass wir jetzt auch wieder, wo wir uns schon die Mühe gemacht haben, hier mit dem Aufräumen der Deckfläche möglichst es dabei belassen, dass wir hier also auch wieder nur viereckige Polygone haben. Einfach immer die außen liegenden Polygone ein bisschen wegziehen, dann ergibt sich automatisch so eine Wölbung, und die kann man jetzt auch wieder ein bisschen zurückziehen, das war ein bisschen zu viel, und vielleicht noch ein bisschen anschrägen. Auch hier wieder der große Vorteil der Symmetrie. Wir brauchen das nur in der oberen Hälfte zu machen. Wir machen das jetzt einfach an einigen Bereichen, wie gesagt, da immer, wo unser Zipfel hier vielleicht ist, einfach immer extrudieren und dann im Randbereich Kanten etwas wegziehen. Hier können wir auch gleichzeitig noch ein bisschen extrudieren oder skalieren, besser gesagt. Es ist relativ einfach, denke ich mir mal, das umzusetzen, das ist halt Handarbeit. Wir sollen ein bisschen aufpassen, da ist die Polygondichte schon derart stark, dass wir da nicht mehr viel Platz haben, eventuell ziehen wir uns hier einfach das untere Polygon etwas zur Seite. So, arbeitet man sich hier etwas der Form entlang, aber ich denke, das zahlt sich dann durchaus aus, weil der Riegel, als solcher, sonst einfach zu langweilig aussieht, zu flach, und hierdurch einfach nochmal eine zusätzliche Komponente da reinkommt, die ganz hübsch, so die Hoffnung, das Licht fangen wird. So, dann hier vorne noch, ganz willkürlich ausgewählt, da ist jetzt kein geheimer Plan von mir dahinter, sondern ich schaue mir einfach nur bestimmte Bereiche an und lasse immer ein paar Lücken dazwischen, dadurch wird das dann interessant, dass es so ein auf und ab gibt an den Stellen. Da haben wir eine falsch ausgewählt, wieder ein bisschen absenken. Ich gehe mal in die große Ansicht und das hier etwas wieder korrigieren, kann man natürlich mit den Punkten genauso machen, prima, ja. Hier im hinteren Bereich, hier vielleicht auch noch an dieser Stelle und dann soll das auch gut sein, weil wir hier sowieso diese Erhebung drin haben, dann bin ich schon gespannt, ob das den gewünschten Effekt bringt. Da mache ich mal eine Ansicht von vorne dass wir nicht zu sehr in der Tiefe arbeiten. So, schauen wir mal hier. Das sieht doch schon ganz nett aus, also man kann hier durchaus noch vielleicht an ein paar anderen Stellen hier das Gleiche auch nochmal machen und dadurch kriegt das so ein bisschen Dynamik, das ganze Teil, das sieht doch jetzt wirklich nach so einem Blech aus, was vielleicht mit so einer Zange am Rand nochmal ein bisschen geformt worden ist, also hier vielleicht an der Stelle würde sich es anbieten. Na ja, wir haben ja hier auch einige Bereiche, wo dann teilweise Nieten vielleicht noch eingesetzt werden, also in der Mitte sieht man ja diese Einschnürung, da ist noch ein Element, was raussteht, aber wir kommen da der Sache schon näher. Ja, soweit, wie gesagt, da kann man jetzt noch ein bisschen nach dem gleichen Prinzip fortfahren, aber das soll es dann hier erstmal gewesen sein.

Bradbury Building visualisieren mit Cinema 4D: Aufzug modellieren

Lernen Sie, geeignete Bildvorlagen auszuwählen und mit unterschiedlichen Modeling-Techniken sowohl technische Baugruppen, als auch verspielte Ornamente zu konstruieren.

9 Std. 59 min (64 Videos)
Derzeit sind keine Feedbacks vorhanden...
Hersteller:
Software:
Exklusiv für Abo-Kunden
Erscheinungsdatum:22.02.2017

Dieser Online-Kurs ist als Download und als Streaming-Video verfügbar. Die gute Nachricht: Sie müssen sich nicht entscheiden - sobald Sie das Training erwerben, erhalten Sie Zugang zu beiden Optionen!

Der Download ermöglicht Ihnen die Offline-Nutzung des Trainings und bietet die Vorteile einer benutzerfreundlichen Abspielumgebung. Wenn Sie an verschiedenen Computern arbeiten, oder nicht den ganzen Kurs auf einmal herunterladen möchten, loggen Sie sich auf dieser Seite ein, um alle Videos des Trainings als Streaming-Video anzusehen.

Wir hoffen, dass Sie viel Freude und Erfolg mit diesem Video-Training haben werden. Falls Sie irgendwelche Fragen haben, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren!