Landschaftsbilder optimieren mit Photoshop

Den Mond bauen

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Mit dem Pinselwerkzeug sorgt eine Beton-Textur für eine "echte" Eigenbau-Mondoberfläche und ein paar weitere Ebeneneffekte schaffen einen realistisch wirkenden Mond.
06:17

Transkript

Für die nächtliche Szene möchte ich gerne einen Mond einbauen. Ich denke, dass der Mond diese Szene noch ein ganzes Stück aufwerten kann und wir so auch die Schatten, die wir auf der Landschaft sehen, so ein bisschen begründen können. Ich hatte in meiner Datenbank, als ich das Training vorbereitet habe, keinen einzigen Mond gefunden, zumindest keinen der für dieses Training in Frage gekommen wäre, keinen auf den man irgendwelche Strukturen oder Krater auf dem Mond erkennen könnte. Deswegen habe ich versucht, mir einfach selbst einen Mond zu bauen und das hat auch ganz gut geklappt und ich werde euch jetzt zeigen, wie ich das gemacht habe. Ich starte mit einer neuen Ebene, die erstelle ich mir über das Ebenen-Symbol, nehme jetzt den Pinsel und werde mir einfach hier irgendwo oben einen Punkt ins Bild setzen. Ich habe meine Härte, die habe ich dann gleich, wenn ich so weit bin, auf 100 Prozent gesetzt, die Größe, 417 Pixel, vielleicht noch ein bisschen größer, 448 Pixel, ist erst mal eine gute Ausgangsgröße für unseren Mond. Und jetzt klicke ich bei voller Deckkraft, vollem Fluss, mit weißer Farbe einfach einmal hier oben hin und das ist jetzt hier schon mal unsere Mondform. Ich nenne diese Ebene Mond und werde jetzt eine Textur ins Bild laden, die nachher eben so aussehen wird, wie diese Krater, die eben auf dem Mond zu finden sind. Ich gehe auf Datei und wähle mir jetzt hier diese Textur aus, klicke auf Platzieren und werde sie nun im Bild skalieren, bei gedrückter Shift-Taste. Soll ein ganzes Stück kleiner werden, denn hier in diesem Bereich gibt es auf dieser Beton-Mauer, die ich irgendwann mal fotografiert habe, ja, diese Flecken, vielleicht Wasserflecken oder irgendetwas in der Richtung. Jedenfalls fand ich, dass die so ein bisschen aussahen wie diese Krater, die man eben häufig auf den Mondbildern sieht. Ich gehe hier noch etwas weiter runter mit meiner Skalierung, platziere jetzt diese Ebene hier über den Mond, werde mit der Deckkraft noch ein bisschen runtergehen, damit ich so ein bisschen sehen kann, wo der Mond auch ist und werde jetzt diese Ebene ein bisschen drehen, vielleicht ungefähr so, vielleicht mache ich sie noch ein bisschen größer wieder. Irgendwo hier unten ist nämlich auch so eine leichte Rundung in diesem Wasserfleck hier unten, geht so ein bisschen dunkel weiter. Das möchte ich gerne auf dem Mond sehen, so ein bisschen größer. Man kann das Ganze natürlich auch ein bisschen stauchen, macht durchaus Sinn. Müssen ja nicht die ganze Zeit mit der Shift-Taste arbeiten. Vielleicht das hier als Ausgangsbasis für unser Bild. Ich bestätige das Ganze jetzt hier über den Haken und werde jetzt diese Ebene noch etwas zurechtschneiden. Und dafür nehme ich einfach das Lassowerkzeug und male hier einmal ganz grob um den Mond herum, ungefähr so und diesen Bereich möchte ich jetzt ausschneiden, den Rest brauche ich nicht mehr. Rechtsklick im Bild und dann Ebene durch Kopieren und diese untere Ebene schmeißen wir einfach weg. Jetzt möchte ich, dass diese Ebene hier nur auf dem Mond zu sehen ist. Das können wir mit einer Schnittmaske regeln, Rechtsklick auf die Ebene und dann Schnittmaske erstellen und das hier ist jetzt die Mondstruktur. Jetzt möchte ich natürlich, dass die Struktur auch so ein bisschen rund aussieht, damit wir wirklich diese Planetenform erahnen können. Im Moment sieht es eher aus wie eine platte Scheibe und der Mond ist ja nicht flach, zumindest gehe ich davon aus. Ich werde jetzt einmal den Mond markieren, also mir eine Auswahl erstellen, aus dem Kreis des Mondes, den wir hier auf dieser Ebene gemacht haben. Ich halte die Steuerungstaste gedrückt und klicke jetzt einmal auf die Ebene, dadurch wird einmal dieser Kreis ausgewählt. Jetzt gehe ich zurück auf die Mondstruktur und jetzt gehe ich in die Filter und dann auf die Verzerrungsfilter und dann gibt es hier ganz unten Wölben. Damit kann man eben diese runde Form erstellen und dann sollte das Ganze hier, bei einer Stärke von 100 Prozent und ich klicke jetzt OK und dann sollte das Ganze gleich etwas gerundet aussehen. Das sieht auf jeden Fall besser aus als vorher und ich denke, das ist doch schon ein ganz ordentlicher Mond. Natürlich soll der Mond aber auch ein wenig leuchten. Dafür brauche ich eine nächste Ebene, die erstelle ich mir hier. Ich nenne die jetzt einfach mal Leuchten Mitte Mond und werde damit jetzt einen weichen Punkt auf die Mitte des Mondes setzen. Der soll ein bisschen kleiner sein und die Härte soll bei null Prozent liegen. Meine Pinselgröße ist jetzt bei 338 Pixel. Ich klicke jetzt mit diesem Pinsel hier einmal in die Mitte des Mondes, dadurch fängt er so ein bisschen an zu leuchten. Das ist ein bisschen zu stark. Ich gehe mit der Deckkraft noch ein bisschen runter, vielleicht so auf 70 Prozent und jetzt leuchtet der so ein bisschen von innen heraus. Finde ich schon ganz gut. Ich werde jetzt alle drei Mondebenen in eine Gruppe stecken. Ich markiere sie einmal und drücke auf der Tastatur Strg+G und nenne diese Gruppe Mond. Jetzt können wir auf die ganze Gruppe auch noch Ebenen-Effekte anwenden und damit gleich den Mond dann so aussehen lassen, als wenn er auch ein wenig nach außen leuchtet. Hier unten auf das kleine fx und dann auf Schein nach außen. Mein Dialog hier ist jetzt etwas groß, ich schaue mal, ob ich den ein bisschen rausschieben kann, so sieht man das ganz gut, was hier um den Mond herum passiert. Deckkraft vielleicht ein bisschen höher, hier unten können wir die Größe regeln, wie weit der Mond nach außen scheint. Ich gehe hier mal auf die vollen 250 Pixel und klicke erst mal OK. Jetzt haben wir hier die Effekte unter der Gruppe, die können wir aus- und einblenden und unser Mond leuchtet jetzt auch schön nach außen. Ich werde jetzt die Deckkraft noch ein wenig heruntersetzen, damit der Mond so ein bisschen mehr im Himmel verschwindet beziehungsweise sich so ein bisschen mit dem Himmel verbindet, vielleicht auf 80 und dann werde ich jetzt noch mal versuchen, ob ein anderer Ebenen-Modus vielleicht besser aussieht. Ich werde es mal mit Negativ multiplizieren versuchen. Das gefällt mir eigentlich schon perfekt, also gefällt mir sehr gut. Ich finde es perfekt und gehe jetzt noch mal zurück, um mir das Gesamtbild anzuschauen und wir haben noch jetzt hier wirklich einen super Mond erstellt und ich denke, wenn man nicht gerade ein Astronom ist, dann erkennt man auch nicht direkt, dass das nicht der echte Mond ist und dass die Krater hier wahrscheinlich nicht ganz genau so aussehen wie auf dem echten Mond. Ich werde ihn noch ein bisschen verkleinern. Ich drücke Strg+T auf der Tastatur und schiebe ihn dann noch ein bisschen weiter nach rechts. Die Sonne im Bild war ja noch weiter rechts, aber so haben wir die ungefähre Lichtrichtung wiederhergestellt.

Landschaftsbilder optimieren mit Photoshop

Lernen Sie, wie aus langweiligen Bildern mit Hilfe von Photoshop echte Hingucker werden – mit der richtigen Raw-Entwicklung, einem ausgetuschten Himmel oder passenden Farblooks.

3 Std. 7 min (40 Videos)
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Erscheinungsdatum:13.06.2018

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