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Microsoft Azure: Bereitstellen und Konfigurieren von virtuellen Maschinen

Den lokalen Server für den Upload ins Azure-Portal vorbereiten

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In diesem Video zeigt Ihnen Tom Wechsler, wie Sie einen bereits vorhandenen lokalen Server so vorbereiten, dass Sie ihn anschließend in das Azure-Portal hochladen und so über Microsoft Azure bereitstellen können.
08:20

Transkript

Haben Sie einen Server in Ihrem lokalen Netzwerk, der absolut perfekt vorbereitet ist für die weiteren Konfigurationen, dient sozusagen als Grundlage für die weiteren Server, die Sie erstellen möchten in Ihrer Umgebung, genau so einen Server habe ich auch. In diesem Video zeige ich Ihnen, welche Vorbereitungen zu treffen sind, damit Sie Ihren lokalen Server ins Azure-Portal uploaden können. Ja, das geht. Sie haben die Möglichkeit, einen virtuellen Server aus Ihrem lokalen Netzwerk ins Azure-Portal hochzuladen, damit der dort eingesetzt werden kann. Ich zeige Ihnen, wie mein Server aussieht. Dazu habe ich eine Remotedesktopverbindung vorbereitet. Dieser Server heißt "filesrv01". Dieser Server ist in einer Arbeitsgruppe, in der WORKGROUP, hat keine fixe IP-Adresse zugewiesen. Er ist eigentlich vorbereitet. Als Grundlage es ist noch keine zusätzlichen Konfigurationen getätigt worden. Aber genau auf dieser Basis möchte ich zum Beispiel weitere Server erstellen oder auf dieser Basis möchte ich eben den Server ins Azure-Portal hochladen, damit ich dann mit diesem System weiterarbeiten kann. Es gibt allerdings einige Einschränkungen beziehungsweise einige Vorbereitungen, die zu treffen sind. Dazu habe ich Ihnen einen Artikel vorbereitet, der genau das beschreibt, auf was es zu achten gilt. Sie sehen hier in diesem Artikel "Prepare a Windows VHD to upload to Azure". Da ist vor allem eine Information sehr wichtig, die Vorbereitungen der virtuellen Disc. Im ersten Schritt ist es wichtig, dass Ihre Maschine eine Generation 1 HyperV Maschine ist, keine Generation 2. Das wird im Moment noch nicht unterstützt. Das neue VHDX-Format ist ebenfalls noch nicht unterstützt in Azure. Dann die VHD muss eine fixe Größe haben. Sie darf nicht dynamisch zugewiesen sein. Und Sie sehen auch hier, die VHD, welche Daten beinhaltet, darf nicht größer als 1 GB sein. Und noch eine wichtige Information, die steht hier nicht: Die Disk, welche das Betriebssystem installiert hat, darf nicht größer als 127 GB sein. Das sind die Einschränkungen, die es zu beachten gilt. Ansonsten funktioniert der Upload ins Azure-Portal nicht. Und ein weiterer Hinweis: Wir müssen die virtuelle Maschine mit Sysprep vorbereiten, damit das funktioniert. Also die nächsten Schritte sind wie folgt: Ich gehe zurück in diese Remote Desktop Section. Ich starte Sysprep, um das System zu neutralisieren, zu generalisieren, wird dann heruntergefahren. Anschließend bearbeite ich die virtuellen Discs, damit diese später ins Azure-Portal hochgeladen werden können. Ich navigiere also zurück in diese Remote Desktop Section. Ich starte nun Sysprep. Bei "Start" "Ausführen" gebe ein Sysprep. Es öffnet sich dann der Windows Explorer und hier ist das Tool "Sysprep". Ich wähle "Out-of-Box-Experience", dann "Verallgemeinern" und ich möchte das System herunterfahren. Ich wähle "OK". Sysprep wird ausgeführt. Die Remote Desktop Section wird dann beendet, wenn die Generalisierungsphase abgeschlossen ist. Anschließend habe ich die Möglichkeit, im HyperV-Manager die virtuellen Discs so vorzubereiten, damit diese später ins Azure-Portal hochgeladen werden können. Die Sysprep-Konfiguration ist abgeschlossen. Der Server ist nun generalisiert, neutralisiert. Sämtliche Eindeutigkeiten zu diesem System sind entfernt worden, wie zum Beispiel die Security ID (SID) oder der Computername. Dieser wurden nun entfernt. Jetzt muss ich die virtuellen Discs vorbereiten. Eine Information vorneweg. Sie sehen hier Generation 1. Es ist eine Generation1-Maschine, keine Generation 2. Mit einem Rechtsklick wähle ich nun Einstellungen, damit ich Informationen über dieses virtuelle System einsehen kann. Die Festplatte, welche das Betriebssystem innen hat, ist eine VHDX-Datei. Diese müssen wir bearbeiten, weil dieses Format wird von Azure nicht unterstützt. Diese Festplatte ist markiert, und ich wähle nun "Bearbeiten". Nun kann ich mit dem Assistenten für virtuelle Festplatte bearbeiten, genau diese Festplatte für meine Anwendung vorbereiten. Der Pfad ist bereits festgelegt, und ich wähle "Weiter". Ich möchte diese Festplatte konvertieren von VHDX zu einem VHD-Format, und ich wähle "Weiter". Da wähle ich nun "VHD" aus und "Weiter". Ganz wichtig, es muss eine feste Größe sein. Sie darf nicht dynamisch erweiterbar sein. Dynamisch erweiterbar wird vom Azure-Portal nicht unterstützt. Und ich wähle "Weiter". Ich gebe nun den Pfad an, wo ich diese neue Datei ablegen möchte. Die bestehende, diese wird nicht gelöscht oder direkt konvertiert. Nein, es wird eine Kopie erstellt, und diese Kopie kann ich nun von einem neuen Speicherort ablegen. Ich wähle "Durchsuchen". Ich navigiere da zum "D"-Laufwerk, in den Ordner "azure" und ich gebe dieser Disc einen neuen Namen. Das ist "os-disc" und das FORMAT.SCHLUSS ist ".vhd". Und ich wähle "Speichern". Nun gehe ich jetzt weiter. Eine Übersicht, was genau passiert, was konfiguriert wird, und ich wähle "Fertig stellen". Die Konvertierung für diese Disc wurde erfolgreich abgeschlossen. Kurz die Kontrolle im Ordner "azure" unter dem "D"-Laufwerk sehe ich diese Disc "os-disc.vhd". Die Disc mit dem Betriebssystem ist also vorbereitet. Nun geht es darum, die zweite Disc, die Datendisc ebenfalls vorzubereiten, damit sie ins Azure-Portal hochgeladen werden kann. Ich markiere diese Disc. Ich wähle "Bearbeiten". Jetzt startet der Assistent. Ich wähle "Weiter". Ich möchte diese Disc ebenfalls konvertieren in ein VHD-Format. Das ist sie bereit schon. Aber ich muss noch die dynamische Erweiterbarkeit enden in eine feste Größe. Ich wähle "Weiter". Ich gebe wiederum den neuen Speicherort an. Das ist das "D"-Laufwerk im Ordner "azure". Und ich gebe dieser Disc ebenfalls einen Namen. Das ist "data-disc" mit der Endung ".vhd". Ich wähle "Speichern", dann geht es weiter. Die Übersicht, was genau gemacht wird. Und ich wähle "Fertig stellen". Diese Disc braucht nicht so lange, um erstellt zu werden, weil die ist nicht groß. Das ist nur eine Beispieldisc, damit wir später, wenn wir den Server hochgeladen haben, eine zusätzliche Disc hinzufügen können, eben diese Datendisc, damit wir auch sehen, dass dies auch möglich ist, eine reine Datendisc ins Azure-Portal hochzuladen. Und Sie sehen bereits, diese Konvertierung ist erfolgreich abgeschlossen. Ich wähle "OK", navigiere zum Ordner. Nun habe ich beide Disc vorbereitet. Diese können nun ins Azure-Portal hochgeladen werden. Sie haben mir nun über die Schulter geschaut, wie ein Server vorbereitet werden muss, damit der ins Azure-Portal hochgeladen werden kann. Der erste Schritt ist Sysprep ausführen, anschließend die virtuellen Disc konvertieren in eine fixe Größe, und dass die Endung ".vhd" ist, damit Sie erfolgreich die Disc ins Azure-Portal hochladen können.

Microsoft Azure: Bereitstellen und Konfigurieren von virtuellen Maschinen

Lernen Sie alles was nötig ist, um virtuelle Maschinen und die dafür nötigen Ressourcen in Microsoft Azure zu erstellen, zu administrieren und zu überwachen.

3 Std. 44 min (30 Videos)
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Erscheinungsdatum:13.02.2017

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