Windows Server 2016 Grundkurs: Basiswissen, Installation und Konfiguration

Den Docker-Client installieren

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In diesem Video erfahren Sie, wie Sie mit dem Docker-Client auf einem Hyper-V-Host direkt auf einen Nano-Container-Host zugreifen können.
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Transkript

In diesem Video zeige ich Ihnen, welche Nacharbeiten Sie auf einem Nano Server durchführen müssen, damit Sie die Container-Technologie auf dem Nano Server effizient verwalten können. Zunächst müssen Sie auf dem Nano Server die notwendige Docker-Erweiterung installieren, das entsprechende Nano Server Docker-Image herunterladen und auf dem Server installieren und danach noch einige Konfigurationen vornehmen. Besonders wichtig sind hier unter anderem Einstellungen der Firewall auf dem Nano Server. Diese sind daher notwendig, damit Sie später auf dem Hyper-V-Host mit der PowerShell-Sitzung bequem auf dem Nano Server die Container verwalten können, ohne jedes Mal eine Remote PowerShell-Sitzung durchführen zu müssen. Denn in der Remote PowerShell-Sitzung können Sie nicht alle Einstellungen vornehmen, die notwendig sind, da Sie für die Verwaltung der Container-Technologie den Docker-Client benötigen, der auch die Windows Server-Container verwaltet. Um jetzt die Firewall-Einstellungen für Docker auf einem Nano Server vorzunehmen, können Sie z. B. das Tool "NetShell" verwenden. Dieses kann auch auf Nano Servern erweiterte Firewall-Einstellungen vornehmen und führt hier eine zusätzliche Regel aus. Diese Regel wird jetzt hier dem Nano Server hinzugefügt, erlaubt eine TCP/IP-Verbindung zum Nano Server über den Port 2375. Dieser Port wird von dem Docker-Client verwendet, damit Sie später Container nutzen können. Die Regel wurde jetzt erstellt, das sehen Sie jetzt hier an dieser Rückmeldung. Danach müssen Sie jetzt noch eine Systemdatei für Docker erstellen, auch auf dem Nano Server, dazu verwenden Sie wiederum diesen Befehl, "new-item", damit erstellen Sie in der PowerShell ein neues Objekt, nämlich eine neue Datei, festgelegt durch "Type File", im Verzeichnis "ProgramData/docker/config" und die Datei trägt die Bezeichnung "daemon.json". Die Datei wurde jetzt erstellt. Das Ganze wird jetzt hier auch entsprechend zurückgemeldet, auf dem Nano Server. Und im nächsten Schritt muss ich jetzt dieser Datei Inhalte hinzufügen, damit Docker funktioniert. Das Hinzufügen von Inhalten zu Dateien funktioniert über die PowerShell mit "Add-Content". hier gebe ich die Datei vor, in der ich etwas hinzufügen möchte und hier in den geschweiften Klammern lege ich fest, was ich denn gerne hinzufügen möchte und hier wird festgelegt, dass die Verbindung über Docker-Client über den Port 2375 funktioniert. Und anschließend muss ich noch den Docker-Client neu starten. Das mache ich mit "restart-service" und dann den Befehl "docker". Jetzt habe ich den Nano Server vorbereitet, damit ich mit dem Docker-Client, über das Netzwerk auf den Nano Server zugreifen kann, um die Container zu verwalten. Alle weiteren Einstellungen nehme ich jetzt direkt auf dem Hyper-V-Host vor, das heißt, ich verlasse jetzt hier die Einstellungen, die Sitzung auf dem Nano Server und bin jetzt hier, - ich gebe noch einmal "hostname" ein, - direkt mit dem Hyper-V-Host verbunden, auf dem ich hier diesen Nano Server als Windows Server Container Host betreibe. Um den Dockerclient zu installieren, kann ich auch die PowerShell-Sitzung verwenden, das hat den Vorteil, dass ich das Ganze skripten kann. Der Befehl zum Herunterladen des aktuellen Clients für Docker sieht folgendermaßen aus. Hier mit "Invoke-WebRequest" starte ich einen Download, hier gebe ich den Pfad an, was ich herunterladen möchte, also hier die ZIP-Datei und hier gebe ich dann ein, dass die Datei, die ich herunterlade, hier in dem Verzeichnis in "docker.zip" entsprechend abgelegt wird. Erhalten Sie eine Fehlermeldung, überprüfen Sie den Pfad, ob die Datei noch vorhanden ist beziehungsweise, ob eine neuere Version verfügbar ist und ändern dann eben entsprechend den Befehl so ab, dass das Ganze funktioniert. Wennn das Archiv der Docker-Client also heruntergeladen ist, auf dem Hyper-V-Host, besteht der nächste Schritt darin, dass ich das Archiv für die Installation extrahiere. Das könnte ich ebenfalls natürlich über die grafische Oberfläche machen, es bietet sich aber an, da die Container-Technologie ohnehin in der PowerShell bzw. in der Befehlszeile verwaltet wird, das Ganze ebenfalls in der PowerShell zu machen und hier nutze ich das Commandlet zum Extrahieren von ZIP-Archiven, nämlich "Expand-Archive". Hier gebe ich jetzt als Verzeichnis das "TEMP"-Verzeichnis an und die Datei "docker.zip", die ich hier erstellt habe und als Zielpfad gebe ich hier das Programmverzeichnis auf dem Server an. Jetzt wird das Ganze hier entsprechend ausgeführt und extrahiert. Und der nächste Schritt besteht jetzt darin, dass ich Docker auf dem Server entsprechend installiere, das heißt, ich muss auch den Umgebungspfad entsprechend anpassen, damit ich nicht jedes Mal in das Verzeichnis wechseln möchte, sondern Docker eben auch in die Umgebungsvariablen integriert wird. Das Ganze kann ich hier dadurch erledigen, in dem ich entsprechend diesen Befehl eingebe. Der nächste Befehl ist dann folgender, der das Ganze dann entsprechend hier so einträgt, in die Umgebungsvariablen, wie ich das gerne haben möchte. Wenn Sie alles richtig gemacht haben, können Sie jetzt über den Hyper-V-Host mit dem Docker-Client auf den Nano Server zugreifen. Dazu verwenden Sie den Docker-Client, verbinden sich mit der IP-Adresse oder eben den Namen des Nano Servers, ich verwende jetzt hier mal die IP-Adresse. Sie können aber auch, wenn die Namensauflösung bei Ihnen korrekt konfiguriert ist, natürlich auch den Namen verwenden. Hier wird der Port 2375 verwendet, den ich zuvor konfiguriert habe und jetzt wird hier eben getestet, ob die Verbindung zum Beispiel zu dem Nano Server-Image, das ich heruntergeladen habe, funktioniert. Die Verbindung zum Container wird jetzt hier aufgebaut, wenn ich jetzt hier "hostname" eingebe, sehen Sie den Namen des Containers, das heißt, der Container wurde jetzt auf dem Nano Server gestartet und ich kann jetzt von meinem Hyper-V-Host aus, über die Remote PowerShell-Sitzung, die ich hier zum Nano Server aufgebaut habe, mit dem Docker-Client den Container direkt verwalten. Das heißt, ich muss nicht erst kompliziert in die PowerShell-Sitzung des Nano Servers wechseln, sondern kann alles gezielt von einer PowerShell-Sitzung aus durchführen. Wenn ich das Ganze hier mit "exit" beende, sehen Sie, dass ich jetzt hier wieder mit meinem herkömmlichen Server verbunden bin. In diesem Video haben Sie gesehen, wie Sie den Docker-Client einrichten, damit Sie von einem Hyper-V-Host aus auf einen virtuellen Nano Server, der als Container Host betrieben wird, zugreifen können.

Windows Server 2016 Grundkurs: Basiswissen, Installation und Konfiguration

Lernen Sie die Installation und die erste Einrichtung des Windows Servers 2016 für einen reibungslosen Betrieb.

3 Std. 39 min (22 Videos)
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Erscheinungsdatum:28.02.2017

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