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After Effects CC Grundkurs

Den 3D-Raum verstehen

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Was ist der 3D-Raum und wo liegt der Unterschied zum 2D-Raum? Nach dieser kurzen Vorstellung ist eigentlich alles klar!

Transkript

Worin liegt der Unterschied zwischen 3D- und 2D-Raum? Anhand eines Beispiels möchte ich Ihnen zeigen, wie Sie in After Effects in 3D-Raum animieren können. Ich habe hier ein Netz eines Würfels vorbereitet und schalte mir mal 2 Parameter ein. Zum einen die Position, zum anderen die Skalierung. Bei beiden Parametern habe ich die Möglichkeit, X- und Y-Achse getrennt voneinander zu bewegen. Genauso die Skalierung, bei X oder Y. Wenn ich jetzt eine andere Ebene wähle, und daraus ebenfalls mit Position und Skalierung aus dieser Ebene eine 3D-Ebene mache, ich schieb das ein bisschen hoch. Eine 3D-Ebene erstelle ich, indem ich hier hinten diesen 3D-Würfel aktiviere. Sie sehen sofort, dass die Einstellung für Skalierung in drei Dimensionen ging. X, Y und Z. Genauso die Rotation. Ich drücke jetzt mit dem Shortcut R mir die Rotation ein. Ich bekomme hier nicht nur gleich 3 Werte, schauen wir auf die Drehung der oberen Ebene, diese kann ich nur um sich selber drehen. Die Rotation im 3D-Raum sieht dahingegen anders aus. Ich habe zum einen die X-Achse, die Y-Achse und die Z-Achse, die ich alle getrennt voneinander ansteuern kann. Jetzt wollen wir uns das Ganze mal zunutze machen. Ich mache hier das alles rückgängig. Die Skalierung und die Position auch. Wie gesagt, vorbereitet habe ich hier das Netz eines Würfels. Die Grundflächen liegen an- und nebeneinander. Und die Ankerpunkte sind auch schon an der richtigen Stelle. So wenn ich jetzt hier eine Animation mache, sich die Grundfläche um diesen Punkt, der direkt an der hellblauen Fläche angrenzt, dreht. Ich mache auch das rückgängig und wähle alle Ebenen an und mache daraus 3D-Ebenen. Jetzt sehen Sie, dass hier diese kleinen Koordinatensysteme auftauchen. Der grüne Pfeil ist die Y-Achse, das taucht auch direkt am Mauszeiger auf. Rot ist die X-Achse, und blau dementsprechend die Z-Achse. Ich kann diese auch getrennt voneinander anfassen und somit meine Position einstellen. So. Jetzt möchte ich aber meinen Würfel zusammenklappen. Also beginne ich mit einer einfachen Animation. Schaue noch mal, ob ich hier aus Versehen nicht ein Paar Key Frames gesetzt habe, das habe ich mir fast gedacht. Das mache ich mal rückgängig. So. Richte es aus und kümmere mich jetzt nur um die Rotation der einzelnen Elemente. Ich setze ein Key Frame für die Rotation, um welche Achse möchte ich denn drehen, muss ich kurz analysieren. Hier die grüne, das ist die Y-Achse. Ja. Um diese möchte ich drehen. Also setze ich erst diesen Wert auf 0, setze ein Key Frame hier und etwas später von 90 Grad. Kurz kontrollieren, ob es sich auch wirklich nach vorne dreht. Ja, wunderbar, passt perfekt. Die obere Fläche dementsprechend möchte ich jetzt nicht um 90 Grad drehen über die Y-Achse, sondern um die rote Achse, damit sich der Würfel auch zuklappt. Also schaue ich gerade mal hier rein, wo die Key Frames liegen, springe mit J nach vorne, setze ein Key Frame für die Rechtsdrehung und im zweiten Fall dann schau mal, in welche Richtung ich drehen muss, also auch positiv 90 Grad. Also habe ich hier schon zwei Ebenen, die sich zuklappen. Schiebe mal etwas höher. Schiebe auch auf dieser Ebene zu, da drück ich die Taste U, dass ich nur Key Frames einblende. Dementsprechend muss ich auch die untere graue Fläche um die Y-Achse drehen. Setze ein Key Frame für die Y-Drehung und drehe den jetzt hier, naja. Das war nämlich genau falsch. Nochmal zurück. X-Achse waren wir. Key Frame setzen für den Wert 0, zum nächsten Key Frame springen und hier die Rotation, jetzt sehen Sie 90 Grad, wäre die falsche Richtung. Deswegen Minus 90 Grad ist der Wert. Jetzt klappt der auch nach vorne. Da ist der Würfel schon fast zu. Jetzt fehlen noch ein Paar Ebenen. Jetzt klappe ich das hier zu und jetzt habe ich auch diese, nein diese nicht, die dreht sich nicht, die klappe ich nun mal zu. Die Ebene 5. Die tief königsblaue Farbfläche 1. Diese dreht sich auch um die Y-Achse. Ein Key Frame und minus 90 Grad. Wunderbar. Nun, wie mache ich jetzt, dass diese beiden Ebenen sich zusammen ran lehnen? Ganz einfach mit dem Parenting Tool. Das kann ich dann auch im nächsten Schritt machen und erstmals diese blaue Fläche animieren, auch Y-Achse animieren von 0 auf minus 90. Genau. Und jetzt braucht es Parenting Tool. Damit sich diese Farbfläche an diese Farbfläche ran hängt, ich gehe auf den Ursprung und connecte die beiden Flächen zusammen und verbinde diese Farbflächen über das Parenting Übergeordnet-Tool Gummiband. Jetzt habe ich einen Würfel. Dass dieser Würfel auch wirklich 3D ist, das möchte ich Ihnen noch jetzt zum Abschluss zeigen. Ich vergrößere die Ansicht und wähle alle Flächen aus, drücke Command-Shift-C für eine Unterkomposition oder Steuerung-Shift-C und mache auch hier draus eine grade Ebene. Mit der Rotation kann ich jetzt diese Ebene so einstellen, dass ich da reinschauen kann. Komischerweise ist sie trotzdem platt. Das liegt daran, dass das Optimieren, hier vorne diese kleine Sonne nicht eingestellt ist. Und jetzt habe ich hier schon eine richtige dreidimensionale Wirkung. Jetzt haben Sie gesehen, wo der Unterschied zwischen 3D- und 2D-Ebenen liegt. Gerade im Bereich der Rotation gibt es viel mehr Parameter. X, Y und Z sind getrennt voneinander ausgeführt, aber bei allen Transformationen werden drei Dimensionen angeboten. Lassen Sie uns zum Abschluss noch ganz kurz schauen, was passiert, wenn ich daraus eine 2D-Ebene mache. Wir gehen zurück in den Würfel, ticken an Animation, es funktioniert nicht mehr. Und die Key Frames werden gelöscht, wenn es bei einem Animationswert animiert wurde, der in 2D gar nicht vorhanden ist. Ich mach das noch rückgängig und sehe, wie sich dieser Würfel dreidimensional zusammenklappt.

After Effects CC Grundkurs

Lernen Sie das Funktionsprinzip und die Werkzeuge von After Effects CC von der Pike auf kennen, um anschließend eigene professionell anmutende Videoprojekte realisieren zu können.

10 Std. 7 min (115 Videos)
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Erscheinungsdatum:17.06.2013

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