Media Encoder CC Grundkurs

Deinterlacing

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Der Media Encoder besitzt ebenfalls die Fähigkeit, durch die Definition der korrekten Feldreihenfolge sowie des Seitenverhältnisses ein Deinterlacing durchzuführen.
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Transkript

Mit dem Media Encoder bin ich auch in der Lage ein sogenanntes Deinterlacing durchzuführen. Wenn wir mal diesen Clip "Halbbilder.mpg" öffnen, und hier jetzt mal in die Kodierungseinstellungen unter Quelle reingehen, dann zoome ich mal hier auf jeden Fall auf die 100-Prozent-Darstellung. Dann kann ich hier die Effekte von Halbbildern ganz gut sehen. Haben wir hier diese Streifen im Bild. Bei der Wiedergabe an einem Computermonitor möchte ich die natürlich nicht sehen. Und jetzt kann ich mir hier ein Format auswählen, zum Beispiel H.264, und ich möchte das Ganze hier ausgeben, auf beispielsweise einem iPad. Und wenn ich jetzt in die Ausgabeoptionen gehe und hier auch auf 100 Prozent ranzoome, dann können wir sehen, dass hier die Halbbilder entsprechend zusammengefügt werden. Das liegt daran, dass ich jetzt hier eine Feldreihenfolge finde. Und ursprünglich war die ja mal auf "Oberes Halbbild zuerst". Ich kann ja auch sagen, ich möchte diese Eigenschaften aus dem Quellvideo ableiten, dann sehen wir "Oberes Halbbild zuerst". Schalte ich das aus, kann ich natürlich sagen ich will die Feldreihenfolge umkehren. Und dann sehen wir hier einen ganz kurzen Versatz. Im Prinzip wird das gesamte Bild um jeweils eine Pixelreihe nach unten verschoben dabei. Oder ich kann sagen, ich möchte das Ganze doch lieber progressiv haben. Und dadurch, dass der Media Encoder erkennt, dass die Quelle Interlaced, also mit Halbbildern war, und dass ich die Ausgabe auf "progressiv" haben möchte, findet ein Deinterlacing statt, und er nimmt jetzt die beiden Halbbilder und rechnet sie zusammen. Das Gleiche kann ich auch mit den Pixel-Seitenverhältnissen machen. Dieses Quellvideo, was wir haben, ist ja 1440 mal 1080. Und ich kann die Seitenverhältniskorrektur hier auch mal abschalten im Menü. Dann können wir das auch sehen, dass das Video jetzt gestaucht wird. Mit Pixel-Seitenverhältniskorrektur wird es korrekt interpretiert. Das heißt, das Pixel-Seitenerhältnis von 1,333 wird auf die Breite angerechnet, und 1440 mal 1,333 sind 1920. Bei der Ausgabe möchte ich aber jetzt kein Pixel-Seitenverhältnis mehr. Das heißt, das Seitenverhältnis stelle ich hier auf "Quadratisch". Und gleichzeitig nehme ich jetzt hier die Breite von 1920. Natürlich kann ich auch hier wieder sagen: Hol dir das aus dem Originalformat. Aber dann muss ich auch sagen: Hol dir das Seitenverhältnis aus dem Originalformat. Weil sonst würde ich jetzt hier ein seltsames Ergebnis bekommen. Das heißt ich muss auch hier wieder sagen, nimm das ursprüngliche, HD-anamorphische 1,333. Von anamorphisch spricht man immer dann, wenn das Seitenverhältnis nicht 1:1, nicht quadratisch ist, dann ist es anamorph. Und nur wenn ich beides benutze, also hier die richtige Breite und Höhe aus dem Quellvideo, und auch das richtige Seitenverhältnis, dann stimmt Quelle und Ausgabe wieder überein. Da ich hier jetzt aber Schwierigkeit habe, auf bestimmten Geräten, die das nämlich nicht so abspielen können, sprich Geräte, die nicht wie der Media Encoder das Ganze simulieren, die würden das so darstellen. Das sieht natürlich wieder komisch aus. Also ist es wichtig, dass wenn ich es jetzt nicht gerade auf eine Blu-ray brenne, oder auf eine DVD, wenn ich es jetzt verkleinern würde, dass ich ihm hier sage, rechne mal einfach Pixel dazu. Das heißt ich sage hier: Nehmen wir Quadratpixel und hier nehmen wir wieder 1920 mal 1080, damit es dann entsprechend passt. Auf die Art und Weise kann ich also, wenn ich im Videomaterial Halbbilder habe, wie bei der Ausgabe für Computer mir den umwandeln, und wenn ich hier andere Pixel-Seitenverhältnisse habe, kann ich sie hier über das Seitenverhältnis in quadratisch umrechnen. Das findet man beides in der ein oder anderen Form in den meisten Formaten. Spielt also keine Rolle, ob ich jetzt hier auf H.264 oder MPEG2 gehe. Auch hier habe ich eine Feldreihenfolge und ein Seitenverhältnis. Hier eben mit etwas anderen Bezeichnungen, "Standard" und "Widescreen", weil ich jetzt hier vielleicht ein anderes Format benutzt habe. Aber im Grunde genommen find ich das in den meisten Formaten dann wieder. Da gibt es natürlich auch Ausnahmen, wie das FLV-Format. Ein Format, was es nur für den Computer gibt. Und da brauch ich ja kein Pixel-Seitenverhältnis, das heißt, hier rechne ich immer mit quadratischen Pixeln, 1920 mal 1080. Deswegen kann ich hier auch kein anderes Pixel-Seitenverhältnis angeben. Wir haben jetzt gesehen, wie man die Korrekturen entsprechend durchführt, bei Pixel-Seitenverhältnissen und Halbbildeffekt. Welche Möglichkeiten ich habe, hier zu deinterlacen.

Media Encoder CC Grundkurs

Verschaffen Sie sich einen Überblick über die Fülle an Möglichkeiten, um mit dem Adobe Media Encoder CC Ihre Videoclips in nahezu jedes Format zu konvertieren und zu exportieren.

3 Std. 59 min (39 Videos)
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Hersteller:
Software:
Media Encoder Media Encoder CC
Exklusiv für Abo-Kunden
Erscheinungsdatum:04.11.2013
Aktualisiert am:11.11.2016

Dieses Video-Training wurde mit Adobe Media Encoder CC in der Version vom Juni 2013 erstellt und mit Updates zur Version Media Encoder CC 2015 ergänzt

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