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Bradbury Building visualisieren mit Cinema 4D: Raum modellieren

Decke modellieren

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Das Dach wird aus einem einfachen Polygon modelliert, dessen Neigung und Größe an die vorhandenen Wandabschlüsse angepasst werden.

Transkript

Ja, so sieht das Ganze dann aus, wenn es fertig ist. Wir haben ja gemeinsam hier mit MoGraph einige Zylinder und Kugeln mal verteilt. Hier das Ganze auf den Säulenoberteilen, also immer schön drauf achten, dass das Muster sich entsprechend sinnvoll wiederholt. Das Ganze ist hier einfach rübergespiegelt und setzt sich dann entsprechend dort fort. Dieser Säulenteil ist natürlich identisch auf allen Säulenköpfen. Das heißt, das kann man wunderbar rüberkopieren und entsprechend die Abschnitte dazwischen. Ich habe mich jetzt beschränkt auf naja, die Teile, die wir später im Blick der Kamera haben werden. Also die rechts von uns liegende Seite habe ich jetzt erst mal unberücksichtigt gelassen. Könnten Sie natürlich auch gerne dort fortführen, aber was mir dann sinnvoller erschien, war diese Verzierung dann noch mal hier in eine Gruppe zu packen und die als Renderinstanz noch mal nach unten zu verschieben, praktisch in die darunterliegende Etage, denn das sind dann durchaus Elemente, wenn sich das hier wieder aufbaut, sehen Sie das, aus Sicht der Kamera, die wir kalibriert haben, dass man das teilweise hier unten dann noch erkennen wird. Und von daher sind da die Wiederholungen oder die Polygone sicherlich etwas besser investiert. Nun gut, der nächste Bauabschnitt, möchte ich es mal nennen, wäre das Dach. Und ja, das ist auch wieder ein Teil, das hauptsächlich hier in diesem hinteren Bereich des Raumes sinnvoll eingesetzt werden kann. Wir sollten es aber, ruhig auch wieder bis außerhalb des Bildes verlängert modellieren. Einfach aus dem Grund, weil das Sonnenlicht natürlich durch die Streben, die in diesem Dach verbaut sind, dann eventuell auch noch mal Schatten wirft auf die Wände und da wäre es dann doch etwas merkwürdig, wenn das Dach jetzt hier vielleicht an dieser Stelle schon aufhören würde und dadurch dann diese Wand das pralle Sonnenlicht abbekäme ohne Streben und hier auf dem Teil hätten wir eben durch den Dachaufbau gefilterte Sonnenstrahlen. Also ruhig etwas verlängern das Ganze, damit wir da auf der sicheren Seite sind. Was die Modellierung angeht, würde ich hier mit einem ganz simplen Polygon starten und ja, platziere das vielleicht erst einmal in der strikten Ansicht von oben. Derart, dass ich es erst mal grob auf Maß bringe, über die Anfasser, die an dieser Ebene oder an diesem Polygon vorhanden sind. Das kann hier seitlich ruhig etwas überlappen. Das ist nicht dramatisch. Die Höhe sollte natürlich stimmen, sodass wir oben auf den Säulen erst mal am Rand dieses Polygons aufliegen. Ich muss hier noch etwas höher gehen. Es ist natürlich so, dass das mit zunehmender Komplexität der Szene alles etwas träger sicherlich wird in den Ansichtsfenstern hier beim Navigieren. In solchen Fällen einfach alles erst mal wegblenden. Also selbst das Ausblenden im Ansichtsfenster hilft schon einiges, um die Grafikkarte zu entlasten. Man muss jetzt also nicht extra dieses Polygon und diese Wand in eine andere Szene rüberkopieren, damit das schneller geht. Sie sehen hier schon, dass das jetzt um einiges performanter abläuft. Ich ziehe das jetzt erst mal nur so grob hin, Das müssen wir dann in der Nahbetrachtung noch einmal anpassen sicherlich, aber damit wäre der Abschnitt schon mal fertig. Das heißt, wir können diese Fläche jetzt erst mal konvertieren. Das Dach ist sicherlich angekippt, damit das Wasser ablaufen kann. Das heißt, wir brauchen hier in der Mitte eine Kante. Zudem möchte ich gerne an der, ich nenne es mal Kopfseite dort, wo wir nur die drei Fenster haben, dass das Ganze hier auch noch mal abgeschrägt ist. Also wir müssen hier praktisch eine Dreiecksfläche einfügen. Relativ einfach zu machen. Das heißt, ich werde im Kantenmodus erst einmal diese beiden gegenüberliegenden Kanten auswählen. Mit M+F Kanten schneiden, Modus starten und einfach hier mittig dadurch eine Unterteilung hinzufügen lassen. Da kann man jetzt hier direkt in den Punktemodus wechseln. Diesen neu entstandenen Punkt auswählen und den einfach zurückziehen. Damit das jetzt ein bisschen sinnvoll von der Tiefe ist, orientiere ich mich ein wenig an der Kameraansicht, so dass wenn wir das gleich hochziehen, wir auf jeden Fall hier genügend Fläche haben, die eben auch von dieser Kopfseite dann im Bild zu sehen ist. Also das sieht auch als Verschiebung hier ganz vernünftig aus. Ja, schnell gemacht, die Kante in der Mitte ausgewählt und da ich jetzt die Neigung des Dachs nicht wirklich kenne, mache ich das einfach mal so nach Auge. Wir haben ja neben dem Achsensystem hier immer einen Wert, der uns anzeigt, wie steil wir hier gerade sind. Und da sieht man, dass man hier schon aus unserer Kameraperspektive rausläuft in meiner Szene, wenn ich jetzt hier über 1,20 liege. Aber naja, eine gewisse Schräge brauchen wir schon. Also ich würde schon gerne irgendwo bei 2 Metern landen. Können wir also hier direkt natürlich numerisch exakt eintragen, da unser Achsensystem die Basis oder die Außenkanten darstellt. Und naja, man könnte jetzt hier noch mal nachjustieren, aber ich finde diesen Winkel hier eigentlich so wie er hier von oben aussieht, durchaus glaubhaft. Von daher müssen wir damit leben, dass man das hier halt nur im Anschnitt wahrnimmt, die Front. Das ist dann eben so. Gut, das Dach an sich hat natürlich aufgrund seiner Größe und weil ich hier Glasfenster einsetzen möchte, eine gewisse Tragkonstruktion, nenne ich sie jetzt einfach mal. Also ein Metallgerüst, was eben die Last auffängt und was dann hier hauptsächlich in unsere Säulen das Ganze abführt oder ableitet vom Gewicht her. Das heißt, wir werden später hier sicherlich noch so eine Tragkonstruktion uns ausdenken, die dann das Dach etwas abstützt und dafür brauchen wir hier aber Streben in dem Dach. Und diese Streben sollten schon dort ansetzen, wo wir hier natürlich auch Säulen in unseren Wänden haben. Das heißt, es macht jetzt durchaus Sinn, hier schon mal zu schauen oder vielleicht auch in der perspektivischen Ansicht ist es noch etwas einfacher, dass wir mit diesem Rand möglichst exakt hier auf dieser ja, Wandoberseite aufliegen. Und deswegen nehme ich mir links und rechts mal die beiden Kanten. Das ist ja, ja nicht ganz symmetrisch sicherlich, aber vielleicht machen wir es auch tatsächlich, Seite für Seite alleine oder separat, weil wir nicht ganz davon ausgehen können, dass es wirklich symmetrisch ist. Wir werden sicherlich ein paar Zentimeter danebenliegen. So, dann ziehe ich das jetzt hier mal herüber. So, wir gucken jetzt praktisch von außen auf den Raum. Das heißt, da ist jetzt die Oberseite unserer Säulen. So, macht Sinn hier irgendwo über diesen Ziersteinen zu landen, von der Breite her. Das lege ich jetzt hier mal einfach an die Stelle fest. Wichtig ist, dass wir nicht so drunter weggucken können. Mal eben hier auf die andere Seite schwenken. Und das hier genauso ziehen. Es sind nur ein paar Zentimeter. Schon zu weit gezogen. Ja, also dass wir hier auf diesem Streifen irgendwo landen. Und wir sind jetzt noch ein bisschen tief. Wir schneiden also hier mit dem Dach etwas in die Wand rein. Ist nicht dramatisch, aber dass hebe ich jetzt noch mal an, indem ich die andere Kante noch mit dazu nehme. Und ich werde jetzt hier am besten numerisch das Ganze, um ein paar Millimeter anheben. Da scheinen wir den Punkt zu treffen. Das ist mir exakt genug. Ein bisschen in der Wand sollte es ruhig drin stecken. Und dadurch, dass wir das jetzt auf die richtige Höhe gebracht haben, können wir jetzt auch diese noch fehlende Dreiecksfläche hier bilden. Dazu ziehe ich die Punkte auch noch etwas rein. Die sind mir auch noch zu weit außerhalb, sodass die auch hier auf diesem Kreuzungspunkt liegen. Das sieht gut aus! Und da können wir jetzt hier reingehen mit Mesh, Erstellen, Polygon-Stift. Einmal kurz die beiden Punkte anklicken, dann erkennt er bereits, die dazwischen fehlende Fläche und ergänzt diese, sodass wir jetzt hier unser Dach als Form schon mal stehen haben. Und das nenne ich Dach. Und dann hätten wir hier schon einmal unsere Grundform, in die wir jetzt anschließend, durch ein paar Schnitte, die Struktur legen, in der die Fenster und die Tragelemente angeordnet sind.

Bradbury Building visualisieren mit Cinema 4D: Raum modellieren

Lernen Sie, die gängigen Modelliertechniken und Objekte von Cinema 4D kennen und sehen Sie, wie Sie den Innenhof des Bradbury Building modellieren.

5 Std. 27 min (30 Videos)
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Abonnement: ab € 19,95
Erscheinungsdatum:17.03.2017

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