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Panoramafotografie: HDR-Panoramen

De-Ghosting des Panoramas mit PTGui und Photoshop

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Auch wenn PTGui über keine eigene De-Ghosting-Funktion verfügt, so stellt es doch wahlweise sogenannte HDR-Blend-Planes zur Verfügung, die später das gezielte Entfernen von Geisterbildern in Photoshop erlaubt.

Transkript

Im Gegensatz zu den vollautomatischen De-Ghosting Funktionen, zum Beispiel bei Camera Raw und Photoshop oder eben wahlweise bei Photomatix und den selektiven Möglichkeiten, die uns bei Photomatix sowohl für Einzelbilder als auch für Panoramen geboren werden, gibt es noch eine weitere Möglichkeit, die das Ganze voll manuell und damit auch komplett gestaltbar macht. Und das ist eine Möglichkeit, die uns PTGui bietet. Ich mache mal kurz dieses File auf, was dieses Panorama zusammengebaut hat, relativ trivial. Kurze Bemerkung an dieser Stelle vielleicht noch. Das ist einfach mit einem gekippten Fischauge gemacht, das uns hier die Diagonale in die Senkrechte bringt Das ist also so ein Ringfischaugen- Stativkopf, den ich dafür verwendet habe. Damit kommt man mit vier Aufnahmen rundherum aus. Das ist sehr leichtes, transportables, equimpentes Gebirge, wie man hier sehen kann. Dies ist als kleine Randbemerkung, ist aber für unsere Thema-Ansicht nicht wirklich wichtig, aber es sei hier erwähnt. Diese Bilder habe ich jetzt hier zusammengesetzt, und das fertige Panorama, wenn man sich das jetzt noch kurz anschaut, das ist natürlich jetzt hier dadurch das die hellste Belichtung. Wenn man ganz oben ist, sieht man jetzt hier nicht zu wahnsinnig viel. Das kann man übrigens für HDR-Panorama. Bei den Kontroll-Points kann man das einfach hier runterdrehen, so dass dann das Ganze unterbelichtet wird. Was man auch noch machen kann, das sei hier auch noch erwähnt. Das ist bei "Create Panorama", dass man hier auswählt, welche Belichtungsstufe angezeigt wird. Hier kann man die mittlere, die hellere oder die dunklere anzeigen lassen. Ist jetzt für unseren Bereich nicht so interessant. Das wird dann interessant, wenn man hier einfach nicht mehr sieht, was man maskieren möchte. Dann kann man das ganz gut machen, und dann am Schluss einfach wieder alle Bilder anschalten, wenn man es braucht, einfach mit einem Doppelklick hier in die Kopfleiste bei "Include images". Das ist noch ein ganz nettes Feature, mit dem man das Ganze besser bearbeiten kann und einfach mehr sieht bei der Bearbeitung. Wir sind, wie gesehen, schon auf dem Create Panorama Tab, wo wir hin wollen, und hier gibt es ein ganz nettes Feature, was man verwenden kann, um das De-Ghosting manuell und sehr selektiv und genau machen zu können. Das ist die Möglichkeit, mit Blend Planes zu arbeiten. Das ist nicht zu verwechseln mit den Blend Planes, die wir hier im LDR-Bereich machen, die uns praktisch aus jeder Belichtungsstufe ein separates Panorama machen. Das ist wie dieses TIFFs_b_0 bis b_4. Das sind exakt diese hier, das heißt, das gesamte Panorama wird mit der überbelichteten, der normalen, den unterbelichteten Aufnahmen gemacht. Und diese HDR-Blend-Planes, die haben eine andere Aufgabe. Da gibt es auch fünf Stück Fon. Und das Ergebnis davon, ich rechne das nicht raus, es dauert einfach, ein Momentchen, das möchte Ihnen [ ] nicht zeigen gleich die Endergebnisse. Für diesen Zweck rechnet man das HDR-Panorama als Ganzes. Das ist hier "hdr.tif". Und die Blend Planes dazu, die werden einfach mit hdr_ und dann Nummer, je nachdem, wieviel Belichtungsstufen ich dadrin habe, bezeichnet. Das Endergebnis schaut dann so aus, dass ich hier die normale Belichtung habe. Ich mache das mal hier größer Das ist praktisch die mittlere Belichtung, die ich eingestellt habe. Jetzt gehe ich mal nach links. Das ist die nächst hellere, und das ist die ganz helle. Und man sieht jetzt, es ist schon einfach von der Mitte weg ein bisschen merkwürdiger aus. Die nächst hellere Aufnahme, die ist zwei Blenden überbelichtet gewesen im Original, und die wird jetzt einfach zwei Blenden nach unten verschoben, so dass der Grundtonwert der gleiche ist, wie bei der normalen Belichtung. Und das wird hier dann mit dem Faktor vier Blenden gemacht, das heißt, hier wird das komplett überbelichtete Bild vier Blenden weit nach unten belichtet von PTGui, damit zum Beispiel solche Bereiche wieder den gleichen Tonwert haben wie die mittlere Belichtung. Das Gleiche, das gibt es auch in die untere Abteilung. Das ist jetzt das Bild, was zwei Blenden unterbelichtet ist. Das wird vom PTGui zwei Blenden rauf belichtet, und das Gleiche gilt dann hier nochmal für das Bild, was vier Blenden unterbelichtet ist. Das wird jetzt um vier Blenden nach oben geschoben. Da sieht man jetzt zum Beispiel im Himmel schon Artefakte von den Sensorzeilen, weil das natürlich jetzt richtig hochgezogen wird. Und wenn man da ein bisschen die Schatten reinguckt, dann schaut das ganz grausam aus. Aber das Interessante ist, dass in manchen Bereichen man jetzt einfach natürlich wählen kann, wie schaut das Bild da aus, und diese Sachen lassen sich dann zum Maskieren verwenden. Und dieser Prozess, der schaut dann so aus. Ich habe das jetzt schon mal vorbereitet, dass man das etwas besser sehen kann, diese Dateien, also das heißt, diese fünf Dateien und das eigentliche HDR-Bild. Wo ist es? Das ist hier oben. Das ist praktisch das fertige HDR-Panorama nach dem Motto: "Was da gut ist, das soll auch gut bleiben". Aber das dient sozusagen als Reparaturmaterial für Geisterbilder, die wir hier drin haben. Wenn ich mir hier nochmal reingucke zur Erinnerung, und dann sieht man also hier, der ist hier ein bisschen deformiert hierher, und den hat es auch ein bisschen erwischt, das heißt, also diese Sachen kann man dann einfach korrigieren. Und das lädt man einfach mit dem Befehl "Werkzeuge" "Photoshop" "Dateien in Photoshop-Ebenen laden". Das dauert ein Momentchen, weil das darf man nicht vergessen, dass auch der Unterschied zu den anderen Blend Planes, das hier, das sind 16-Bit-Dateien, also LDR-Dateien. Das hier sind alles 32-Bit-Dateien, dass die haben gewisse Größe. Auch das ist hier verkleinert. Die haben wir immer noch 250 MB im Grunde in die 1GB pro Stück, weil das auch auf ein Viertel der Dateigröße runtergerechnet ist, das Ganze. und wenn ich das jetzt in Photoshop reinlade, habe ich eine Photoshop-Datei mit sechs Ebenen zu 32-Bit. Das ist ein bisschen heftigeres Gerät. Das ist dieses Ding hier. Man sieht jetzt, das hat auch 1,04 GB. Wenn ich das mal öffne, dann schaut das so aus. Ich habe jetzt hier schon mal einfach [ ] zu viel vorweg zu nehmen. Das ist das originale Panorama. Hier oben gezeigt wird noch diese nicht berücksichtigten Felder bei den beziehenden Wolken. Und hier habe ich jetzt zum Beispiel, um nochmal diesen Herrn hier reinzuholen. Das ist also jetzt praktisch die Person, die ich reparieren möchte. Und jetzt kann ich mir sozusagen von diesen einzelnen HDR-Blend-Planes eine aussuchen. Jetzt habe ich mal diese hier genommen und mache mal hier die Maskierung weg, und hier habe ich jetzt einfach mit dem Pinsel. Wie kann man die Kanäle aufrufen? Hier sieht man jetzt, das ist grundsätzlich mal alles rot, und ich habe nur diesen Herrn weiß ausmaskiert, einfach in der Maske gemalt, um ihn freizustellen. Also, wenn ich das jetzt hier, sieht man jetzt schon den Effekt, wenn ich das abschalte. Das ist jetzt vorher. Das ist jetzt nachher. Am Ende vom Lied einfach ich mache es meistens so, dass ich die Belichtung, die ganz dunkel ist und die ganz hell ist, also das sind die schon extreme Verstärkung oder Abschwächung. Wir haben die [ ] meistens mal gleiche raus und nehmen meistens nur die zwei drüber und zwei drunter oder drei drüber und drei drunter, je nachdem, was ich für eine Spreize einen Tonwert habe. Und meistens ist es die mittlere, also wie hier die HDR 2 ist die reguläre Belichtung, die in diesem Fall auch am besten greift, und von der hole mir dann sozusagen eine Bewegungsstufe, die dieser Wanderer hier während der Belichtungsreihe gemacht hat. Wenn man fertig ist, einfach eben auf Hintergrundebene reduzieren, das Ganze wieder in 32-Bit-Datei ausgeben und fertig. Hier natürlich noch die Bemerkung. Die Geschichte hier ist natürlich, das muss man so machen, dass das auch wirklich passt mit der Figur am Rand, weil Photoshop denkt nicht um die Ecke. Aber da der Bildinhalt außerhalb der Funktion identisch ist, kann man das Ideal nicht relativ bedenkenlos ein bisschen großräumig machen. Dann passt das nach wie vor nahtlos zusammen, ansonsten vielleicht den PTGui ein bisschen das so drehen, dass solche reparaturträchtige Bereiche eher in der Mitte des Bildes und nicht den Rand schneiden. Also, das ist die Methode, wie man mit PTGui sogenannte HDR-Blend-Planes rausrechnet, die jeweils den Belichtungsunterschied von den Originalaufnahmen gegengleich sozusagen einbringt in die Bilder, so dass letzten Endes alle Bilder dafür dienen, bestimmte Bildbereiche reparieren zu können einfach über die Maskierungsfunktion, und letzten Endes es ist eine 32-Bit-Datei in Photoshop mit Ebenen, und dort mit ganz gewöhnlichen Ebenenmasken kann man diese Geschichte dann reparieren. Natürlich stehen uns je dann auch noch Retusche-Möglichkeiten zur Verfügung, falls das nicht so hundertprozentig funktioniert, aber dadurch, dass das sehr selektiv ist und nur ganz kleine Bereiche wirklich in Betracht zieht, wo etwas zu reparieren, und der Rest bleibt original. Ist das eigentlich eine sehr gute Methode, etwas aufwändiger als jetzt bei anderen Programmen wie Photomatix, wo man das einfach nur [ ] klickt fertig. Hier ist ein bisschen mehr Handarbeit, aber mal die volle Kontrolle über das Ganze durchaus zu empfehlen. Einziger Nachteil ist, wir produzieren natürlich hier 32-Bit-TIFFs, und die sind natürlich schon ziemlich groß. Und auch wenn dahinter wieder Einiges von rausfällt von der ganzen Geschichte, muss ein bisschen Platz auf der Festplatte haben und auch bei Speicher und Öffnungsvorgängen, vor allen Dingen in höheren Auflösungen darf man diese Geduld mitbringen in dem Fall.

Panoramafotografie: HDR-Panoramen

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4 Std. 3 min (40 Videos)
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Erscheinungsdatum:31.10.2016

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