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Panoramafotografie: HDR-Panoramen

De-Ghosting der Einzelbilder in Photomatix

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In Photomatix lässt sich das De-Ghosting entweder pauschal auf ein Einzelbild oder selektiv für einzelne Bereiche anwenden. Das geschieht hier vor dem Stitching.

Transkript

Ein weiteres Beispiel für das De-Ghosting von den Ursprungsbildern, das möchte ich, wie gesagt, einmal voranschicken, dass man das auch noch an zwei Stellen machen kann. Man kann also einmal die Einzelbilder De-Ghosten, bevor man das Panorama baut, man kann aber auch das Panorama als Ganzes einer De-Ghosting-Funktion unterziehen. Ich habe jetzt mal hier die Einzelbilder von dem Panorama, was ich schon im letzten Clip gezeigt habe, also diese Berglandschaft auf dem Grad, mit den fünf beteiligten Belichtungsreihen, hier mal in der Bridge aufgerufen. Und man sieht jetzt hier, die mittlere Reihe ist diejenige, wo die Leute sich bewegen. Und diese fünf Bilder, die markiere ich mir jetzt mal und öffne die in Photomatix. Photomatix hat eine relativ gute De-Ghosting-Funktion, die existiert schon relativ lang, ist relativ ausgereift. Vor allen Dingen der Vorteil ist, ich kann das selektiv machen. Es muss nicht nur pauschal sein, sondern ich kann auch selektiv die Bereiche auswählen. Bei Photoshop geht es automatisch. Er zeigt mir die Bereiche zwar an, und entsprechend auch bei Camera Raw und Lightroom, wie gerade gesehen, und hier kann ich das aber selektiv machen. Ich zeige zunächst einmal das unverarbeitete 32-Bit-Bild und sage jetzt hier im Unterschied zu sonst "Optionen für Geisterbildkorrektur anzeigen", und dann geht es nämlich erst mal in den De-Ghosting-Prozess rein. Das ist ein eigenes Fenster. Es gibt am unteren Rand noch einen Zoomregler, der hier leider nicht mehr aufs Bild passt, und eine Ok- und Abbrechen-Taste und auch eine Helligkeitstaste, wo ich das Ganze noch ein bisschen anpassen kann. Da aber die Belichtung relativ ausgwewogen ist, kann ich das in der Standardeinstellung lassen. So, wenn ich selektive Geisterbildkorrektur ankreuze, dann kann ich das auswählen. Es gibt die automatische Geisterbildkorrektur. Da kann ich sagen okay, welches Bild ist das Basisbild. Üblicherweise wird man immer die mittlere Belichtung nehmen, und dann kann ich die Korrektur aufdrehen, den Regler mal ein wenig hochziehen. Man sieht jetzt hier, dass sich in den Gesichtern was tut, und irgendwann wird das dann mal ganz gut. Und oft ist es aber interessanter, das selektiv zu machen, weil dafür muss man ein bisschen wissen, wie funktioniert dieses De-Gosthing eigentlich. Es ist immer mit Qualitätsverlusten verbunden. Das schicke ich gleich mal vorweg. Das kommt einfach daher, wenn eine Figur mehrfach in einem Bild drin ist, dann ist es einfach so, dass praktisch zwei Belichtungstufen, vielleicht auch sogar drei oder vier, je nachdem, wie eng die Stufen gesetzt sind, im Bild sind. Und dann gibt es entsprechende Verschiebungen. Und um zum Beispiel jetzt zwischen zwei Bildern die Verschiebung auszugleichen, macht das De-Ghosting einfach Folgendes. Es nimmt statt zum Beispiel dem unterbelichteten Bild, nimmt es dann das normal belichtete Bild und macht es praktisch zwei Blenden dunkler. Er setzt diesen Bereich dort, das heißt, es wird praktisch immer Bildinhalt aus der Belichtung darüber oder darunter genommen. Das heißt, die helleren Bilder werden im Bedarfsfall dunkler gemacht, was kein großes Problem ist. Aber die dunklen Bilder werden auch bei Bedarf heller gemacht. Und das heißt, da hole ich mir Bildrauschen rein, wenn ich dunkle Bereich in den unterbelichteten Bildern aufhelle, und das ist ein bisschen - der Nachteil ist hier, man sollte das De-Ghosting immer nur da machen, wo es unbedingt notwendig ist. Das ist eben ein Grund, warum die selektive Gesterbildkorrektur hier schon vorzuziehen ist, als das pauschal auf das ganze Bild anzuwenden, weil das einfach das ganze Bild in Mitleidenschaft zieht, So machen wir das mal. Man kann hier einfach mit dem Lasso-Werkzeug die Person einrahmen. Bis auf die Dame hier unten, die lasse ich mal außen vor, weil die fliegt, dadurch dass sie am Bildrand ist, sowieso später raus beim Stitching. Mit der rechten Maustaste markiere ich die Auswahl des Geisterbildes. Es wird hier auch erklärt, damit schließt man den Prozess praktisch ab. Jetzt kann man sich eine Vorschau holen, und man sieht jetzt, es wird plötzlich klar dieses Bild, und er schaut ganz entschieden in diese Richtung. Man erkennt auch selbst in dieser Verkleinerung, die Geisterbilder fallen immer dadurch auf, dass das einfach ein bisschen unscharf wirkt. Man kann im Zoomregler noch rein- und rausfahren. Es ist aber jetzt egal. So und jetzt nehme ich mal die Vorschau, wieder die Auswahl hierher und rahme mal diesen Herrn ein und die Wanderer da weiter hinten, und sage mal "rechte Maustaste" "Markieren als Geisterbild", lasse mit einer Vorschau, und man sieht auch, das wird plötzlich ganz klar. Und wenn ich jetzt "OK" sage, dann wird dieses Bild zu einem HDR-Bild zusammengefügt. Und wenn wir jetzt hier mit Ansicht HDR-Viewer anzeigen, dann können wir dieses Bild auch anschauen. dann sieht man jetzt hier, dieser Herr schaut astrein aus, und der auch. Das De-Ghosting in Photomatix ist in den meisten Fällen relativ gut. Ich würde sogar es so einschätzen, dass es meistens auch besser ist als die Photoshop-Variante. So, ich kann das hier wieder schließen. Das war es eigentlich in diesem Fall schon. Und das ist durchaus vorzuziehen. Gerade bei größeren, bewegten Szenerien tue ich mir dann meistens das De-Ghosting selektiv in Photomatix an, wenn das Sujet das erfordert, weil dort die saubersten Ergebnisse rauskommen. Und dann kann ich entweder dort mit 32-Bit-Bildern, die daraus kommen, weitermachen, oder ich ziehe auch schon ein Tone Mapping drüber und arbeite dann in der LDR-Ebene sozusagen weiter. Das kann man sich dann auswählen. Also, das ist im Prinzip, was wird am Workflow ab dann passiert, ist eigentlich mal egal an der Stelle. Also, das war das De-Ghosting in Photomatix im Rahmen des Zusammenfügens einer Belichtungsreihe zu einem HDR-Bild.

Panoramafotografie: HDR-Panoramen

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4 Std. 3 min (40 Videos)
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Erscheinungsdatum:31.10.2016

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