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Panoramafotografie: HDR-Panoramen

De-Ghosting der Einzelbilder in Lightroom

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Geisterbilder entstehen durch bewegte Objekte, die in den einzelnen Belichtungsstufen unterschiedliche Positionen haben. Diese störenden Artefakte lassen sich durch De-Ghosting entfernen. Sehen Sie zunächst, wie Sie das bei der HDR-Funktion von Lightroom umsetzen können.

Transkript

HDR-Panoramen, soviel haben wir mittlerweile erfahren, bieten ein großartiges Feature, eben dass wir an Location wirklich fast alle Tonwerte einfangen können und in einem Panorama abbilden können. An Herausforderungen gibt es auch einiges. Eine Herausforderung haben wir schon kennen gelernt: die Bearbeitung von HDR-Bildern, was Ihre Tonwerte angeht, egal ob das Tone Mapping oder Fusion ist, hart Rücksicht zu nehmen auf die 0/ 360 Grad Grenze, und die Tatsache, dass wir ein nahtloses Bild brauchen, wenn wir das später zum Beispiel interaktiv anschauen wollen. Und eine weitere Herausforderung finden wir unter dem Stichwort "Geisterbilder". Was sind Geisterbilder? Wenn wir uns das Panorama, mit dem wir uns bisher beschäftigt haben, angucken, dann werden wir dort keine solchen Geisterbilder finden, weil die entstehen nur dann, wenn sich während einer Belichtungsreihe etwas bewegt im Bild. Das passiert hier nicht beziehungsweise es passiert so, dass wir es nicht sehen können. Das Einzige, was sich hier bewegt, sind die Maschinen, die sich drehen. Man sieht hier zum Beispiel dieses Rad. Da sieht man ein bisschen unschärfer. Das dreht sich relativ schnell, aber alles Andere ist total statisch und damit eigentlich ideal für eine Panorama-Aufnahme mit HDR-Technik. Was ist aber, wenn zum Beispiel Leute durch das Bild laufen, oder wir sich bewegende Wolken haben oder ähnliche Dinge mehr, die uns dann strich durch die Rechnung machen, denn wenn sich etwas bewegt im Bild, und die Belichtungsreihe dauert hier, wenn auch kurze Zeit, aber sie dauert Zeit, dann haben wir dort sogenannte Geisterbilder. Wie schauen die aus? Ich habe mal ein Beispiel hergerichtet, das jetzt nichts mit unserem Sujet in Grafik zu tun, sondern ganz woanders herkommt. Und ich habe jetzt hier ein Panorama. Ich mache das mal ein bisschen größer. Und wir haben hier einige Wanderer, die im Bild sind bei einem Panorama auf einem Berggrad. Und wenn wir, da schaut jetzt offen ersten Blick mal relativ harmlos aus, was schon ziemlich stark auffällt, ist natürlich hier, das wir in der Faktorzeit im Panorama drin haben, das hat mit HDR noch nicht viel zu tun, sondern das ist einfach die Zeit, die wir verwenden zwischen Anfang und Ende der Panoramarunde. Diese Dinge können wir relativ leicht im PTGui mit der Maskierung erschlagen. Und deswegen habe ich das jetzt auch gar nicht gemacht, weil mir geht es hier um was Anderes. Wenn wir uns diese beiden Herren im Bild, der eine, der ist jetzt am rechten und am linken Bildrand. Das verschärft die Sache noch ein bisschen, aber das macht jetzt auch nichts. Wenn wir uns diese Herren mal ein bisschen genauer anschauen, dann sehen wir hier, dass zum Beispiel dieses Gesicht so etwas deformiert ist, und auch hier gibt es komische Render. Ich kann da nochmal bisschen weiter reinzoomen. Dann kann man das etwas genauer sehen. Man sieht also hier, da passt irgendwas nicht. Da hat sich was bewegt, und da gibt es so ganz komische Artefakte. Und wenn ich jetzt wieder rauszoome und schaue mal diesen Herrn an, da sieht man auch so hier zu mehrere Schatten vom Gesicht, also das schaut auch noch nicht wirklich regulär aus. Und wir schauen mal noch auf die andere Seite. Auf jeden Fall rührt das daher. Hier sieht man nur so eine ganze leichte wiederkehrende Render hier oben. Am Kopf kann man ein bisschen erkennen, dass das Alles noch nicht so richtig passt. Das entsteht einfach durch Zeitdifferenz zwischen der ersten Aufnahme. In der Regel ist das die unterbelichtete, die mit der kürzesten Belichtungszeit, dann kommt die mittlere und dann kommt die mit der längsten Belichtungszeit, und da vergeht eine kurze Zeit bei guten Lichtverhältnissen, wie hier ist das sehr kurz. Das haben wir, nachdem wir schnell die Kamera ... kann das Ihnen eine halbe Sekunde erledigt sein. Eine Sekunde bei längeren Belichtungszeiten, in der Dämmerung oder sowie das erheblich länger. Und die Zeitdifferenzen vergrößern, die Leute bewegen sich dann noch sehr viel mehr relativ von einem Bild zum nächsten. Statt dass das so ausschaut, hätte ich ganz gerne, dass das einfach ein bisschen anders ausschaut. Dies ist ein Beispiel, wo das nicht aufgetaucht ist beziehungsweise wo es korrigiert ist. So schaut dieser Herr normal aus. Und so schaut dieser Herr und auch das ganze Publikum hier hinten. Also, so möchte ich das gerne haben. Wie machen wir das? Diese sogenannten Geisterbilder, die eben entstehen, wenn Leute verformt werden durch die Bewegung, während eine Belichtungsreihe oder bei langen Belichtungsreihen auch weitergehen, dann verblassen diese und da haben die diesen Namen Geisterbilder. Und wie rücken wir denn zu Leibe? Da gibt es eine ganze Reihe von Verfahren, die ich jetzt an vier Beispielen kurz skizzieren möchte. Als Erstes nehme ich mir mal Lightroom her. Das ist also ganz angenehm, weil wir dort diese Funktion nämlich eingebaut haben. Und zwar hier reicht es einfach, das Bild herzunehmen. Das ist eine Belichtungsreihe mit fünf Aufnahmen, zwei Blendenabstand, ob auch wirklich extremen Kontrast in die Reihe zu kriegen hier, bei diesem Beispiel. Und wenn ich da jetzt mal das mittlere nehme und mir das mal groß angucke, dann sieht man also hier, da schaut der Herr so aus. Jetzt nehme das Nachbarbild. Dann sieht schon, der bewegt sich ein bisschen mehr. Da nehme ich das andere Bild, was ein bisschen in die hellere Richtung geht. Dann bewegt er sich noch weiter. Nicht viel, weil er geht jetzt gar nicht, sondern er schaut eigentlich nur. Wenn die Leute sich in Gang befinden, dann ist das meistens noch sehr viel mehr. Bei Lightroom habe ich die Möglichkeit, wenn ich hier mit der rechten Maustaste reingehe, ich gehe mal wieder ins Bibliothek-Modul zurück. Wenn ich hier mit der rechten Maustaste reingehe und sage "Zusammenfügen von Fotos" "HDR...", dann bekomme ich hier diesen kleinen Dialog. Und dort gibt es die Möglichkeit, "die Stärke der Geistereffektbeseitigung" einzustellen. "Keine" ist klar, dann lässt das eine Ruhe zum Beispiel bei dem [ ] nicht, weil das nicht wirklich passiert. Dann kann man je das in verschiedenen Stufen einstellen. Das muss man ausprobieren, ob das interessant ist. Und "Überlagerung der Geistereffektbeseitigung", die kann ich mir auch anzeigen lassen, das heißt, ich sehe, wo Lightroom beziehungsweise in Camera-Raw ist das baugleich, wo Lightroom zum Beispiel einfach diese Effektbeseitigung ansetzt. Also, hier zum Beispiel dieser Herr hier den Oberkörper bewegt, hinten die Leute, die sind ein bisschen gegangen. Er bewegt den Oberkörper, die Füße, und diese Dame, die am Rand noch im Bild ist, die ist im Panorama einfach ausmaskiert worden automatisch, weil die einfach zu nah am Rand von diesem Fischaugenbild liegt oder sitzt. Und das ist so der Bereich, der korrigiert wird. Man sieht auch, dass die ziehenden Wolken mit in Berücksichtigung gezogen werden in diesem Fall. Und das funktioniert je nach Motiv. Also, es ist nicht immer ganz astral. Es funktioniert je nach Motiv relativ gut. Und was dabei entsteht, das sind dann einfach HDR-DNG-Bilder, die dann eben korriegiert sind. Ich habe die jetzt hier mal schon produziert. Ich mache mal den Filter weg, und wir schauen uns jetzt hier mal ein Bild an ohne diese Korrektur. Ich habe da mal zwei Beispiel gebracht. Das ist dieses Bild hier, und so schaut das zum Beispiel Lightroom aus, wenn diese Geisterbildkorrektur bei sich bewegenden Personen nicht genommen wird, und hier auch da schaut es ein bisschen [ ] aus, und die hinten bekommt also kommische Echobilder einfach. Das ist also nicht wirklich toll. Bei dem gelben, gelbmarkierten Bild habe ich das gemacht. Und da sieht man, das funktioniert tip-top in diesem Beispiel. Und auch hier, das ist also genauso, wie ich das gerne... Die gibt es ganz leichte Bereiche, wo das nicht 100%-ig hingehauen hat, und wobei hier muss man natürlich auch noch dazu sagen. Das sind jetzt noch RAW-Files. Das Ding sieht man hier so nicht an diesen Säumen stören. Das ist die chromatische Operation, die noch drin ist, [ Diesen unbehaldelten die Bilder ] mal. Und das ist also die Möglichkeit, die wir in Lightroom haben und diese HDR-DNG-Bilder, die können wir jetzt einfach dann über den Export zu TIFFs machen und dann einfach als LDR-Panorama Stitch noch ganz nochmal weiter bearbeiten. Das ist dann auch das Beispiel, was ich hier gezeigt habe. Das ist hieraus entstanden einfach. Diese HDR-DNG ist ganz normale Lightroom entwickeln alle synchronisiert die Fünfstück und im PTGui montiert. Die Stativ habe ich jetzt noch weggelassen. Als Bearbeitungsschritt ist jetzt hier nicht so wichtig. Mir geht es nur um diese Leute, die hier im Bild herumlaufen, und wie man die Hand haben kann, wenn man mit Lightroom diese Geschichte in Angriff nimmt. Das [ ] die gleiche Engine, die auch in Photoshop in der HDR-Profunktion drin ist. Dort kann man eben die Geisterbilder so beseitigen und dann das gleich in den HDR-Prozess integrieren. Da bekommt man auch gleich die TIFFs raus. und kann dann im Prinzip eigentlich ohne HDR weitermachen, was das die [ ] Panoramas angeht.

Panoramafotografie: HDR-Panoramen

Lernen Sie, wie Sie HDR-Belichtungsreihen und die Panorama-Technik verbinden, um Rundumblicke mit besonders hohem Dynamikumfang zu erstellen.

4 Std. 3 min (40 Videos)
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Erscheinungsdatum:31.10.2016

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