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OS X Yosemite/El Capitan Grundkurs

Datenträger im Griff mit dem Festplattendienstprogramm

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Haben Sie Probleme mit Datenträgern oder wollen Sie neue Datenträger formatieren? Dann ist das Festplattendienstprogramm allererste Wahl.

Transkript

Haben Sie schon mal mit dem Festplattendienstprogramm gearbeitet? Wenn nein, auch kein Problem. Ich zeige Ihnen in dieser Lektion die wichtigsten Funktionen des Festplattendienstprogramms. Die wesentliche Aufgabe des Festplattendienstprogramms ist es, Festplatten, die nicht mehr ordentlich arbeiten, zu prüfen und anschließend zu reparieren. Sie sehen, ich habe jetzt eine Menge Festplatten mit meinem Computer verbunden. Ich wähle die letzte Festplatte ganz unten aus und wähle dort eine sogenannte Partition aus. Und diese Partition lasse ich nun überprüfen. Er prüft also jetzt alle Dateien, die sich auf diesem Datenträger befinden und würde unter Umständen irgendwelche Unstimmigkeiten melden, sodass ich im zweiten Schritt, falls Probleme auftreten, statt der Überprüfung schlicht und ergreifend die Reparatur starte. Aber Sie sehen: Dieser Datenträger ist in Ordnung und damit kann ich mit diesem Datenträger ganz entspannt weiterarbeiten. Jetzt habe ich den Begriff Partition schon in den Mund genommen, also wollen wir kurz darüber sprechen, was das ist. Einen großen Datenträger wie diesen hier kann man in kleinere Sequenzen, sprich Partitionen, unterteilen. Und so sieht es aktuell aus. Diese 1 TB große externe Festplatte habe ich hier in vier Teile unterteilt, in vier Partitionen. Über das Festplattendienstprogramm kann man sehr einfach die Partitionsgrößen ändern oder neue Partitionen hinzufügen. Sie können mit einem Namen versehen werden und Sie können das Dateiformat auswählen. Falls Sie diese Festplatte ausschließlich mit einem Mac verwenden, ist das Dateiformat Mac OS Extended (Journaled) Pflicht. Sobald Sie auf Anwenden tippen, wird diese neue Partition auf Ihrem Datenträger angelegt. Achtung: Das Ändern der Partitionierung einer Festplatte ist ein starker Eingriff in die Ordnungsstruktur von Festplatten. Sie sollten vorher, wenn irgend möglich, eine Sicherungskopie Ihrer Daten erstellen. Ich habe es noch selten erlebt, aber es kommt vor, dass bei der Änderung der Partitionen Daten verloren gehen. Aber haben Sie ein Backup erstellt, können Sie auf alle Ihre Informationen natürlich zurückgreifen und diese gegebenenfalls einspielen. Und auch das ist möglich: Sie können mit dem Festplattendienstprogramm einen kompletten Datenträger löschen und damit alle Daten entfernen. Achtung: Auch hier sollten Sie sich bewusst sein, dass diese Daten dann auf Nimmer- wiedersehen verloren gegangen sind. Erstellen Sie vielleicht sicherheitshalber vorher noch ein Backup. Über Löschen würde ich also diese Funktion nun auslösen. Wenn Sie einen Computer oder eine Festplatte verkaufen möchten, ist es sinnvoll, die Optionen zum sicheren Löschen zu verwenden. Dabei werden nicht nur die Daten vom Datenträger entfernt, sondern es werden in einem oder mehreren Durchgängen beliebige Daten auf die Festplatte aufgetragen, sodass in keinem Fall mehr Ihre Daten wiederhergestellt werden können. Ich möchte Ihnen eine weitere, sehr wichtige Funktion des Festplattendienstprogramms zeigen, nämlich das Erstellen von sogenannten Image-Dateien. Ich würde vorschlagen, ich erstelle jetzt eine Image-Datei und danach diskutieren wir darüber, was wir mit einer Image-Datei tun können. Ich nenne die Image-Datei wichtige Daten. Ich lege sie auf dem Schreibtisch ab und definiere die Größe auf 500 MB. Und jetzt kommt's: Ich wähle eine 256-Bit-Verschlüsselung. Das bedeutet, dass derzeit das als sehr, sehr sicher angesehen wird. Und ich möchte das Image auch beschreiben können. Okay, soweit sind alle Einstelllungen erledigt. Ich sage jetzt Erstellen. Und jetzt kann ich also ein Kennwort für diese Image-Datei spezifizieren. Das Image wird also nun erstellt und ist jetzt aktuell eigentlich nur ein leerer Container. Das ist die Image-Datei und sobald diese durch einen Doppelklick geöffnet wird, erscheint ein derartiges Symbol. Ich schließe mal das Festplattendienstprogramm und schaue jetzt in diese Image-Datei rein. Die ist aktuell noch leer. Ich öffne einen zweiten Ordner, indem ich zu Gehe zu Benutzerordner mir das Fenster zum Vorschein bringe und nun die Lieblingsdateien auf diese Image-Datei kopiere. Nachdem die Image-Datei ein anderer Datenträger ist, werden also die Daten kopiert. So. Wir gehen jetzt davon aus, dass es sich hier nicht um Lieblingsdateien handelt, sondern um sehr, sehr wichtige Dateien. Ich schließe dieses Fenster. Ich nehme die gemountete Image-Datei, bewege sie auf den Papierkorb. So. In diesem Ding sind jetzt eigentlich die Daten drin. Wer kommt an die Daten heran? Antwort: Nur derjenige, der von dieser Image-Datei das korrekte Kennwort kennt. Sie sehen, jetzt bin ich wieder in der Lage, hineinzusehen und die Dateien, die sich darin enthalten auch einzusehen. Ich kann natürlich jede Art von Änderung vornehmen, Dateien herausnehmen, Dateien löschen, umbenennen et cetra, et cetra. Sobald ich diese Image-Datei wieder auswerfe, also in den Papierkorb befördere, ist wieder eine Kennworteingabe notwendig, um an die Daten heranzukommen. Was habe ich also gewonnen? Durch das Erstellen einer Image-Datei habe ich quasi einen sicheren Ablageort, an den nur ich mit meinem Kennwort herankomme. Diesen sicheren Ablageort kann ich nun auf meiner Festplatte behalten oder auf externe Datenträger weiterreichen. Möchten Sie in der Summe Ihren kompletten Computer verschlüsseln, dann wählen Sie bei Sicherheit die Eigenschaft FileVault aus. Ich sperre das Schloss unten auf, um auf die Daten zugreifen zu können. Wenn ich also, und das können Sie hier nachlesen, FileVault aktiviere, werden alle Daten auf meinem Computer verschlüsselt; also etwa ähnlich wie wir es gerade beim Image gesehen haben. Sie sehen also: Das Festplattendienstprogramm kann nicht nur Datenträger prüfen und reparieren, sondern auch mit Image-Dateien umgehen.

OS X Yosemite/El Capitan Grundkurs

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8 Std. 22 min (86 Videos)
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