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PostgreSQL Grundkurs

Datensatz in Tabelle anlegen

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Der INSERT-Befehl dient dazu, einen neuen Datensatz innerhalb einer Tabelle zu erstellen und Daten darin zu speichern.

Transkript

Erfahren Sie in diesem Video, wie Sie mittels dem SQL Statement INSERT und der grafischen Oberfläche Daten in Ihre Tabelle eintragen können. Und der Grund, warum beide Möglichkeiten interessant sind, das demonstriere ich Ihnen in diesem Video. Zunächst einmal wechsle ich in die Datenbank Firma ABC und erstelle mir dort einen neuen Datensatz in der Tabelle Personal. Und das kann ich in dieser Oberfläche Postico durch einen Doppelklick und dann sieht man schon, hier unten taucht der Befehl Row auf. Ich werde den Befehl jetzt einfach mit dem ersten Datensatz beginnen und dann schauen wir uns einmal das Statement an. Befehl Nummer eins oder besser gesagt, wichtiger Hinweis Nummer eins, die Personal ID, die wir hier auf der linken Seite sehen, also dort wo der Cursor jetzt erwartungsvoll blinkt, ist ein sogenanntes Sequenzfeld oder auch ein Auto Increment Feld. Das bedeutet, wenn ich die Werte dort nicht eingebe oder keinen Wert eingebe, dieses Feld einfach leer lasse, dann beginnt diese Sequenz an einer bestimmten Position zu zählen. Das ist in der Regel die Position eins. Und wenn ich das eben möchte, dass das automatisch weiter gezählt oder hochgezählt wird, dann lasse ich eben dieses Feld einfach leer. So, und das mache ich auch. Das bedeutet, ich mache einen Doppelklick auf das Feld Name und füge dort den ersten Eintrag ein und das ist beispielsweise mal die Frau Brassbach und die heißt Susanne. So, und jetzt muss ich noch das Geburtsdatum hinterlegen und das Geburtsdatum, das hat einen speziellen Datentyp und dieser Datentyp, der erfordert die Eingabe dieser Daten in einer bestimmten Form. Da die meisten Angaben natürlich von amerikanischen oder englischsprachigen Entwicklern gemacht sind, muss man das auch in dieser Form eingeben. Lassen Sie sich davon nicht stören, wenn Sie später eine andere Ausgabe möchten, kann man das jederzeit formatieren. Es geht also nur quasi darum, dass hier in einer bestimmten Form zu dem Datentyp die Daten gespeichert werden müssen. Das bestätige ich und jetzt habe ich quasi alles eingetragen. Man sieht, hier vorne steht auch DEFAULT. Das heißt, hier kommt dann der Sequenzwert zum Tragen. Schauen uns mal das SQL Preview an. Was haben wir hier? Nehmen wir das mal ein bisschen auseinander. Also, Sie sehen in blauen Buchstaben immer das jeweilige SQL Statement. Da haben wir INSERT INTO. Der erste Teil betrifft die Struktur der Tabelle. Das heißt, hier gebe ich an, in welche Felder ich überhaupt etwas eintragen möchte und hier letztendlich in welche Tabelle. Vergessen Sie mal für den Anfang diesen Hinweis Public. Das hat einfach was mit dem Schema zu tun, das wir verwenden. Ich lasse es, wenn ich das manuell eintrage und mich in der Datenbank befinde, lasse ich das immer weg. Das ist auch in der Form kein Problem. PostgreSQL fügt das halt standardmäßig bei ja, so einer Oberfläche mit hinzu. Also, wie gesagt, INSERT INTO die Tabelle Personal und dann die Angabe der einzelnen Attribute, die gefüllt werden sollen. Und da fällt auf, da gibt es keine Personal ID. Und das ist der ganze Trick, wenn man das mittels einem SQL Statement machen möchte und man will den Default-Wert haben, dann lassen Sie einfach die Angabe dieses Default-Wertes weg. Das deutet auch schon darauf hin, dass Sie Felder, die Sie gar nicht füllen müssen, auch hier nicht angeben brauchen und auch nicht sollten, weil sofern die hier oben drin vorkommen, müssen Sie hier unten eine entsprechend gleichwertige Anzahl vorgeben. Das kann zwar dann auch ein leeres Datenfeld sein, das ist egal, aber Sie müssen die Anzahl auf einen identischen Wert bringen. Das heißt, wir haben hier drei Attribute also muss ich auch hier drei Werte füllen. Und genau das gibt ja dieser Teil des Statements an, nämlich Values, und jetzt sage ich genau in gleicher Reihenfolge in das Attribut Name Brassbach hinein soll, in Vorname Susanne und das Geburtsdatum. Und jetzt erkennt man auch den Unterschied. Alles was in doppelten Anführungsstrichen steht, das betrifft die Tabelle, das betrifft das Schema, das betrifft die Attributnamen. All das ist die Struktur der Tabelle. Und alles das, was in einfachen Anführungsstrichen steht, ist quasi ein alphanumerisches Zeichen oder eine Zeichenkette, die eingetragen wird. Kleiner Hinweis an der Stelle sei gesagt zu dem Datum. Der Datumseintrag ist zwar hier in einfachen Anführungsstrichen, deutet auf eine ganz normale Zeichenkette hin, es ist aber in der Tat ein numerischer Wert. Und wenn Sie dort mal in die Dokumentation schauen von PostgreSQL, dann finden Sie dort numerische Datentypen, alphanumerische Datentypen. Schauen Sie einfach mal nach, wie die strukturiert sind und wie man die eingibt. Jetzt folgt noch ein Teil, der ist nicht so ganz üblich, RETURNING und dann wird noch mal eine Angabe der Liste der einzelnen Attribute vorgenommen. Ich zeige Ihnen gleich den Unterschied was damit passiert. Als erstes markiere ich mir jetzt einfach mal diesen Befehl. Das ist einfach Bequemlichkeit, dann brauche ich gleich nicht so viel schreiben. Mit Command+Strg+C in die Zwischenablage. So, und dann reicht es erst mal aus für den Preview und die Erklärung. Ich schließe das Fenster wieder und jetzt müssen wir dieses Statement natürlich noch ausführen. Das heißt, ich sage, Save Changes. So, und das war's an der Stelle. Jetzt ist das Ganze eingetragen. Gut, ich gehe mal zurück in den Bereich und zeige Ihnen jetzt die zweite Variante. Ich möchte noch zwei weitere Datensätze eintragen und ich muss dafür nicht immer in die Tabelle selber hineingehen und die einzelnen Datensätze vornehmen. Ich kann nämlich auch hier auf SQL Query klicken, einen Doppelklick drauf ausführen und ein Statement ausführen. Und hier sieht man schon den Vorteil später vor allen Dingen. Ich kann auch Queries laden. Das heißt, wenn je nachdem was Sie für Programme haben oder mit welchen Schnittstellen Sie arbeiten, können Sie ganze Datensätze, ganze Dumb-Dateien, wie man so schön sagt, hier mit einem Query hochladen und sparen sich damit natürlich eine Menge manuelle Tipperei. Ich füge nun in dieses SQL Fenster, in dieses Statement Fenster, den zuvor kopierten Befehl aus der Zwischenablage ein, Command+V, Strg+V und lösche als allererstes mal das RETURNING hier hinten. Jetzt passe ich das Ganze mal so ein bisschen an wie ich es eigentlich schreiben würde, denn wie schon gesagt, ich brauche eigentlich nicht diesen Public-Bereich. Und bei solchen Attributnamen ohne Sonderzeichen, ohne Leerzeichen und was auch immer, braucht man theoretisch auch nicht die Anführungsstriche. Das heißt, das kann ich auch alles theoretisch weglassen. Praktisch natürlich auch. Und das ist einfach eine Frage, möchte man das tippen oder nicht? Sie brauchen das nicht und das möchte ich damit signalisieren. Um das mal zu verdeutlichen, ich hab also die Tabelle Personal, INSERT INTO Personal, dann kommen die Attributnamen, wie schon gesagt, dann kommt der Bereich der Werte, Values. Das ziehe ich mal in die nächste Zeile und das ziehe ich auch mal in die nächste Zeile. Und jetzt brauche ich quasi erst mal nur zu ändern, was ich noch eintragen möchte. Ich nehme jetzt hier noch mal den Herrn Schmitz, der heißt nämlich Eberhard. So, und der ist geboren am 1964 im September am Zehnten. Jetzt, nach dem Statement, was wir gelernt haben, würde das hier mit einem Semikolon beenden, aber das Tolle ist, ich muss das nicht. Wenn ich mehrere Statements verwenden möchte, kann ich das tun, ich kann aber auch in einem Statement mehrere Datensätze eintragen. Und das leite ich ein schlicht durch ein Komma, dann öffne ich wieder die runde Klammer und jetzt kommt noch der letzte Datensatz. Das ist der Herr Kunstmann, Peter. So, und das Geburtsdatum noch und jetzt schließe ich die runde Kammer. Und dieses Spiel, das kann ich jetzt weitermachen so viele Datensätze ich benötige. Und da merkt man auch den Vorteil, wenn man solche SQL Statements oder solche Queries speichert, dann hat man es natürlich hinterher sehr leicht, die Datenbank zurück zu spielen oder einfach neue Werte zu übertragen, wie auch immer. Bin ich allerdings fertig, kann ich das hier mit einem Semikolon beenden. Ich spare mir jetzt im Moment noch mal dieses Returning. Sie haben gesehen, bei dem Eintrag Returning wurden noch mal die Datenfelder oben, also die Attributnamen genannt. Und der einzige Grund, warum man das macht ist, damit hier in diesem Ausgabefensterchen direkt das Ergebnis angezeigt wird. Lassen Sie das weg, wie wir das jetzt hier haben, werden Sie hier nur quasi einen Hinweis bekommen, dass zwei Datensätze eingetragen sind, aber nicht welche. Das ist der einzige Grund. So, und da ich aber weiß, ich hab's immerhin eingetippt, brauche ich mir das so noch nicht mal anzeigen zu lassen, denn der Befehl, wenn hier steht, dass zwei eingetragen sind, hat dann auch funktioniert. Ich denke, das macht deutlich, wie Sie damit umgehen, wie Sie das mit SQL Statements machen oder aber auch über eine grafische Oberfläche, die ja im Wesentlichen, auch wenn Sie andere Programme benutzen, gleich funktionieren. Führen wir das Statement aus und wenn alles geklappt hat, dann sehen Sie hier INSERT zwei Datensätze. Das ist ganz wichtig. Jetzt taucht hier eben kein Ergebnis auf. Würde das Returning noch mit in den Befehl eingebaut, dann hätten wir jetzt hier in einer Tabelle genau diese zwei Datensätze ausgegeben. Schauen wir es uns in der Tabelle direkt an. Wir gehen jetzt in Personal. Ich führe einen Doppelklick darauf aus. Keine Bange, das liegt an dem Refresh, den muss ich durchführen. Hier ein Reload oder alternativ die Tastenkombination, dann haben wir alle drei drin, so wie es sein soll. Damit wissen Sie, wie Sie in Zukunft Daten in Ihre Tabellen hinein bekommen. Achten Sie ein wenig auf Datentypen. Numerische Datentypen, alphanumerische Datentypen. Ein Blick in die Dokumentation ist nicht uninteressant, um halt zu wissen, wann brauche ich überhaupt ein Anführungsstrichelchen, ein einfaches Anführungsstrichelchen, ein doppeltes oder wann lasse ich die weg. Und vom Prinzip her, sollten Sie aber damit in Zukunft keine Schwierigkeiten mehr haben.

PostgreSQL Grundkurs

Lernen Sie, wie Sie PostgreSQL in Ihr System integrieren und Datenbanken, Tabellen und Datensätze anlegen und verwalten können.

2 Std. 53 min (28 Videos)
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Software:
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Erscheinungsdatum:26.01.2017
Aktualisiert am:15.05.2017

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