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Access: Abfragen mit SQL

Datenmodell: Schüler und Unterricht

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Zwischen Schülern und Unterrichtsterminen besteht eine m:n-Beziehung, so dass auch mehrere Schüler gemeinsam unterrichtet werden können.

Transkript

Das Datenmodell weiß bereits, an welchem Ort, welcher Lehrer mit seinem Instrument, zu welcher konkreten Zeit, im Sinne von Monntags dritte Stunde, anwesend ist. Es gibt aber noch keine Schüler in diesem Datenmodell. Deswegen kommt jetzt als nächstes eine oder um genauer zu sein zwei Tabellen für die Schüler. Die Tabelle selber sieht im Grunde völlig identisch aus wie die Mitarbeiter. Es gibt eine ID, die heißt hier einfach schue statt mitar, und ansonsten Vorname und Nachname, auch hier ein berechnetes Feld. NameKomplett. Das ist mehr ein bisschen Bequemlichkeit, Das Datenmodell würde auch ohne funktionieren. Und es gibt hier eine Adresse, nämlich Strassen- und Hausnummer, Postleitzahl und Ort, so wie es das hier auch gibt. Dazu kommt für die Schüler, nur damit man mal ein bisschen Unterschied sieht, das Geburtstdatum. Das kann man natürlich auch bei den Mitarbeitern einpflegen. Aber diese Tabelle unterscheidet sich durchaus deutlich genug von den Mitarbeitern, als dass ich sie nicht in eine Tabelle, in eine physikalisch gleiche Tabelle, aufnehme. Der Hauptunterschied bei den Schülern ist aber an dieser Stelle: Die könnten Geschwister haben. Und Geschwister bedeutet bei Musikschulen Rabatt. Der erste zahlt den vollen Preis, der nächste kriegt 20 Prozent Rabatt, der dritte kriegt 50 Prozent Rabatt und ab dem vierten ist es dann gratis, oder wie immer das [inaudible]. Das heißt, ich muss für einen Schüler oder eine Schülerin natürlich festhalten können, ob sie Geschwister hat. Da nehme ich wieder die vereinfachte Version. Das erste Kind und aus Sicht der Musikschule heißt es genau genommen das erste Kind, was sich anmeldet, ob das wirklich der älteste ist, ist im Grunde Wurst. Das erste Kind hat hier keinen Eintrag stehen bei der Referenz. Und das bedeutet 90 Prozent wenn nicht 95 Prozent aller Kinder sind dort leer. Und sobald Geschwisterkinder in dieser Datenbank stehen, tragen Sie den jeweils älteren oder vorherigen Anmelder ein, also das zuerst angemeldete Geschwisterkind. Und deswegen ist die Tabelle Schueler zweimal enthalten. Das ist nur theoretisch sozusagen, die ist nicht physikalisch zweimal drin, sondern es gibt einen Verweis, so dass ich nachgucken kann, wenn hier eine ID drin steht, dann ist es eine sogenannte reflexive Tabelle. Die also auf sich selbst verweist. Dann kann ich zu einem Kind seinen Geshwisterkind nachgucken. Das werde ich brauchen, um die Rabatte zu organisieren. Und diese Tabelle ist natürlich insgesamt ein bisschen breiter, sprich sie hat mehr Spalten. Aber im Grunde ist es eine einfache Adressliste. Auch hier habe ich die Schüler bundesweit in Deutschland verteilen lassen, damit es ein bisschen was zu filtern gibt. Sonst wohnen sie alle um diesen Musikschulort herum und das ist langweilig zum Filtern. Hier gibt es fast keine Geschwister im Moment zu sehen. Nur derjenige hat unter der Nummer 121 ein Geschwisterkind. Sie haben natürlich recht. Es ist unwahrscheinlich, dass die Nummer größer ist. Das liegt jetzt hier an Testdaten. Eigentlich sollte das zuerst eingetragene Kind auch eine kleinere Nummer haben. Aber das war jetzt bequemer, hier einfach fiktiv ein paar Geeschwister zu erfinden. Die werden auch nicht immer den gleichen Nachnamen haben, wie das in heutigen Patchwirkfamilien ja üblich ist. Die Schüler haben immer noch nichts mit der Musikschule zu tun. Sie sehen, es gibt hier noch keine Verbindung. Jetzt findet erstmalig Unterricht statt, sozusagen. Unterricht heißt, hier im Termin sitzt bereits an einem Ort ein Lehrer mit seinem Instrument zu einer bestimmten Planstunde. Das ist ein Termin. Und jetzt kommt ein, oder muss man dazu sagen, mehrere Schüler dazu und nimmt Unterricht. Auch das ist wieder eine klassische m zu n Beziehung. Viele Termine dürfen viele Schüler haben. Denn natürlich gibt es nicht nur Einzelunterricht. Dann hätte ich an den Termin einen Schüler rangehängt. Und auch das wäre schon schlecht, wenn der Schüler zwei Instrumente lernen will. Sondern zu einem Termin können natürlich auch zwei drei oder manchmal sogar deutlich mehr Schüler kommen. Deswegen gibt es hier eine Verbindungstabelle, die ich einfach Unterrichte im Plural genannt habe. Also zu dieser Terminreferenz kommt dieser Schüler. Und zur gleichen Terminreferenz könnte noch ein anderer Schüler kommen. Und das bedeutet, auch der gleiche Schüler könnte zu einem anderen Termin nochmal kommen. Auch das ist ja nicht ungewöhnlich, dass ein Kind mehrere Instrumente lernt. Und hier gibt es ein zweites Mal einen Preis, der Standardpreis für den Lehrer, der hier sogar niveauunabhängig ist - Anfänger genau so wie Meisterschüler. Dieser Standardpreis muss es irgendwann schaffen, hier notiert zu werden. Entweder dynamisch errechnet, oder konkret reingetragen. Und dieser konkrete Preis ist normalerweise der Standardpreis, außer es handelt sich um ein Geschwisterkind, oder gar um ein Zweitgeschwisterkind, oder Ähnliches. Und grundsätzlich, das wird diese Datenbank jetzt nicht machen, könnte man natürlich auch sagen, wenn ich, Lehrer, hier jetzt ausnahmsweise Samstags spät Abends um 20 oder 21 Uhr noch Unterricht mache, dann lasse ich mir das aber vergolden, weil das dem Schüler so wichtig ist. Also hier steht ein Preis, der darf von diesem abweichen. Damit ist das Datenbankmodell komplett. Da steckt genug an Möglichkeiten drin, um ganz viele verschiedene Sachen rauszukriegen. So die üblichen Fragen: Welche Lehrer machen eigentlich wann Unterricht? Das sind hier die Termine, sprich andersherum: Hat jemand, der Querflöte unterrichtet, Mittwoch nachmittag um 15 Uhr Zeit für mich? Könnte man rauskriegen. Oder welche Intrumente werden überhaupt angeboten? Wieviele instrumente kann ich ausleihen? Oder welcher Schüler hat eigentlich wann Unterricht? Da werden also auch so was wie Stundentafeln, Stundenpläne entstehen. Das sei erstmal der Überblick über das gesamte Datenbankmodell. Noch ein schneller Blick auf die Unterrichte. Das sind ja nur Referenzen, nämlich auf den Termin auf den Schüler und hier auf die Preise. Und da sehen Sie schon, da gibt es dann Abweichungen, bei denen die Datenbank gucken muss, ist dieser Schüler Nummer 18 offensichtlich einer, der ein Geschwisterkind hat, oder ist dieser Termin 172 zufällig von einem Lehrer, der einen sehr günstigen Stundenpreis hat. Das Datenbankmodell ist vollständig und jetzt können wir uns an die Arbeit machen.

Access: Abfragen mit SQL

Nutzen Sie die mächtige Abfragesprache SQL in Microsoft Access. Anhand einer Beispiel-Datenbank lernen Sie die Möglichkeiten und Finessen von SQL im Detail kennen.

3 Std. 14 min (64 Videos)
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Dieses Training ist für alle Access-Versionen verwendbar. Das vermittelte SQL-Wissen lässt sich mit geringen Abweichungen auch für andere relationale Datenbanksysteme nutzen.

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