Access: Abfragen mit SQL

Datenmodell: Mitarbeiter und Instrumente

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Dieser Teil des Datenmodells beschäftigt sich mit der Speicherung der Mitarbeiter und Instrumente. Deren Verbindung ergibt die Liste der Lehrer.

Transkript

Ich möchte Ihnen zuallererst das Datenmodell dieser Datenbank vorstellen. Denn SQL macht bedeutend mehr Spaß, wenn man auch Daten hat, die man auswerten kann. Und anstatt, dass wir die jetzt wirklich neu und komplett eingeben, gibt es schon eine Datenbank unter diesem Motto Query und Querflöte, also eine Verwaltung für eine Musikschule. Und da gibt es einiges zu berücksichtigen, was natürlich auch später bei der Bearbeitung oder bei der Analyse mit SQL wichtig zu wissen ist. Es fängt damit an, dass eine Musikschule sich in irgendeiner Form um Musikinstrumente kümmert. Musikinstrumente sind in der Tabelle tblinstrumente gespeichert. Dort ist im Wesentlichen der Name des Musikinstrumentes, also so was wie Geige oder Ähnliches gespeichert und ein Hinweis darauf, zu welcher Musikinstrumentengruppe dieses gehört. Das ist eine 1 zu n Beziehung. Und es gibt in meinen Tabellen immer ein Präfix, in diesem Fall fünfbuchstabig. instr sagt, ich gehöre zur Tabelle Instrumente, und entsprechend ist die Tabelle Instrumentengruppe mit ingrp als fünfbuchstabiges Präfix versehen. Die Tabelle Instrumente hat zusätzlich noch ein Feld, die Anzahl der ausleihbaren Instrumente. Das ist datenbanktechnisch natürlich eigentlich schon der erste Fehler. Da sollte ich besser eine eigene Liste führen, welche Instrumente wann hinzugekommen sind, welche wieder entfernt worden sind. Denn diese Zahl kann sich natürlich ändern. Das ist hier eine Vereinfachung, damit an dieser Stelle eine schöne Zahl zum Analysieren vorhanden ist. Aus datenbanktechnischen Gründen weiß ich, dass das nicht ganz überzeugend ist. Die Tabelle Instrumentengruppen sieht ganz einfach so aus. Das sind die sechs üblichen großen Instrumentengruppen, bei denen sich jedes Instrument einsortieren lässt. Die haben einen Autowert und an der Tabelle ändert sich soweit erstmal nichts. Entsprechend ist in der Tabelle Instrumente hier diese Referenz festgehalten, beispielweise für die 1, das ist der Hinweis auf die Holzbläser. Auch wenn die Querflöte heutzutage aus Metall ist, gehört sie ja noch zu den Holzbläsern. Und entsprechend kann ich für jedes Instrument nachgucken, zu welcher Gruppe es gehört. Die Instrumente hier sind natürlich nicht vollständig, sondern es geht eigentlich nur darum, dass ein paar zur Verfügung stehen. Der nächste Bereich ist außer den Instrumenten natürlich, die beteiligten Personen. Das beginnt zuerst einmal mit einer Tabelle für die Mitarbeiter. Alle Mitarbeiter dieser fiktiven Musikschule werden mit Vor- und Nachname gespeichert. Und hier ist zur Vereinfachung, das erlaubt Access ja seit Version 2010, ein berechnetes Feld enthalten, wo ich dann auf Vor- und Nachnamen, nämlich Name komplett, gemeinsam zugreifen kann. Aber das ist nur die Zusammenfassung dieser beiden Felder. Dann gibt es noch eine vereinfachte Adresse und insgesamt stehen in dieser Tabelle alle Mitarbeiter drin. Und zwar auch diejenigen, die gar kein Musikunterricht geben. Beispielsweise die im Sekretariat arbeiten oder die ganze Musikschule leiten. Die Tabelle sieht ungefähr so aus: Die Namen selber sind völlig unerheblich, das sind nur Beispieldaten, und umfasst hier einfach alle Mitarbeiter dieser Musikschule. Damit es ein bisschen mehr zu Filtern und Auszuwählen gibt, habe ich mal hingenommen, dass diese Mitarbeiter bundesweit in Deutschland irgendwo wohnen. Das ist natürlich für eine Musikschule eher unwahrscheinlich. Die wohnen eher im Umfeld. Aber dann hätte ich überall die gleichen Postleitzahlen und die gleichen Ortsangaben gehabt. Das Präfix für diese Tabelle kommt aus dem Wort Mitarbeiter mit ar. Und auch hier weiß ich natürlich, dass das eigentlich eine Verletzung der Regeln ist für eine relationale Datenbank. Der Ort ist abhängig von der Postleitzahl und sollte nicht in der gleichen Tabelle stehen. Auch das ist eine Vereinfachung, die ich hier hinnehme. Wenn es Probleme mit der Adresse gäbe, dann würde man das als Rückmeldung, wenn nämlich irgendein Brief nicht ankommt, mitbekommen, und bei, in diesem Fall, 29 Datensätzen halte ich das für wahrscheinlich, dass man das richtig eintragen kann. Also auch das, wie gesagt, eine Vereinfachung. Sie werden sehen, es gibt genug Tabellen hier, die man berücksichtigen muss. Das ganze sind nur, sag ich mal in Anführungszeichen, Mitarbeiter. Mitarbeiter sind alle. Lehrer oder Lehrerinnen natürlich werden sie erst dann, wenn einem Mitarbeiter ein Instrument zugeordnet wird. Das heißt, dieses ist sozusagen die Verbindungstabelle zwischen den Instrumenten, also lehreinstrIDRef, die Referenz auf die Intrumenten ID, und die Verbindung mit den Mitarbeitern. Erst dann, wenn ein Mitarbeiter ein Instrument in die Hand nimmt, und davon was versteht natürlich, dann gilt er als Lehrer. Diese Konstruktion bedingt nicht nur, dass ich mehr Mitarbeiter eintragen darf, als diejenigen, die nachher unterrichten, ohne eine getrennte Tabelle führen zu müssen, sondern Sie dürfen auch natürlich den gleichen Mitarbeiter mit einem zweiten Instrument eintragen. Das ist eigentlich das Hauptargument an der Stelle. Es ist durchaus typisch, dass ein Musiklehrer nicht nur ein Instrument kann, sondern, weil die auch meistens mehrere Instrumente studiert haben, dass er für verschiedene Instrumente antritt. Und das ist eine m zu n Beziehung zwischen Instrumenten und Mitarbeitern. Und diese Verbindungstabelle gibt damit sozusagen den Status an, dass jemand Lehrer ist. Zusätzlich gibt es hier noch ein Feld, das nennt sich lehrePreisStandard. Auch das ist eine Vereinfachung. Jeder Lehrer legt in diesem Fall in einer Kombination aus einem einzigen Menschen und möglicherweise verschiedenen Instrumenten einen Standardpreis für die Unterrichtsstunde fest. In Wirklichkeit wird das variabler sein. Dieser Preis ist abhängig vom Niveau, ob sie das für Anfänger machen oder für, ich sag mal, Meisterschüler. Aber der Preis wird nachher auch überschreibbar sein. Die Tabelle selber sieht so aus, dass Sie hier eine automatische ID haben. Das ist das bequemste. Hier den Hinweis auf das instrument und hier den Hinweis auf den Mitarbeiter. Also der Mitarbeiter 1 bietet die beiden Instrumente 1 und 8 an. Das ist soweit sozusagen der Kern der Musikschule. Ich habe Personen und Instrumente.

Access: Abfragen mit SQL

Nutzen Sie die mächtige Abfragesprache SQL in Microsoft Access. Anhand einer Beispiel-Datenbank lernen Sie die Möglichkeiten und Finessen von SQL im Detail kennen.

3 Std. 14 min (64 Videos)
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Dieses Training ist für alle Access-Versionen verwendbar. Das vermittelte SQL-Wissen lässt sich mit geringen Abweichungen auch für andere relationale Datenbanksysteme nutzen.

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