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System Center 2012 R2 Configuration Manager Grundkurs

Datenbankserver vorbereiten

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Für den Betrieb von SCCM benötigen Sie einen Datenbankserver auf Basis von SQL Server 2012 SP1 oder SQL Server 2014. Generell reicht die Standardinstallation eines Datenbankservers aus, allerdings sind einige vorbereitende Maßnahmen durchzuführen.
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Transkript

Für den Betrieb von SCCM 2012 R2 benötigen Sie einen Datenbanserver auf Basis von SQL Server 2012 SP1 oder SQL Server 2014. Generell reicht eine Standardinstallation eines Datenbankservers aus, damit Sie den Server verwenden können. Sie müssen aber für SCCM 2012 R2 einige Vorbereitungen treffen. Zum Beispiel, wenn noch nicht installiert, die Report Services installieren. Wie Sie dabei vorgehen, zeige ich Ihnen in diesem Video. Grundsätzlich überprüfen Sie die Installation von SQL Server 2014 und fehlende Features am schnellsten dadurch, indem Sie auf der Startseite nach "appwiz.cpl" suchen, das ist der Shortcut, der Sie in der Systemsteuerung direkt zu den installierten Programmen führt. Danach suchen Sie in den installierten Programmen nach der Installation von SQL Server 2014. Diese trägt hier die Bezeichnung Microsoft SQL Server 2014 64 bit. Und hier kann ich über das Kontextmenü "Deinstallieren" und "Ändern" auswählen. Kann jetzt sagen, ich möchte hier jetzt Funktionen hinzufügen. Danach muss ich auswählen, wo befinden sich denn die Installationsdateien des SQL Servers. Das ist hier mein Laufwerk D:. Und schließlich startet jetzt der Installationsassistent von SQL Server 2014. Und ich habe die Möglichkeit zu überprüfen, welche Dienste sind bereits auf dem Server installiert. Und welche Dienste muss ich noch installieren. Generell funktioniert das Gleiche auch mit SQL Server 2012. Hier starten Sie den Assistenten im Grunde genommen auf dem gleichen Weg. Wenn Sie auf dem Datenbankserver nur SCCM betreiben wollen, haben Sie hier noch die Möglichkeit direkt über Microsoft Update nach neuen Aktualisierungen für SQL Server zu suchen. Wenn Sie den Datenbankserver natürlich auch für andere Datenbankanwendungen nutzen, sollten Sie mit dieser Option vorsichtig umgehen, da nicht alle Datenbankprogramme mit neuen Funktionen zurecht kommen. Ich verwende jetzt mal dennoch diese Option, denn bei diesem Vorgang wird über Windows Update auch überprüft, ob neue Installationsdateien zur Verfügung stehen. Das heißt, ich kann auf diesem Weg auch einen bereits vorhandenen, installierten Server mit der aktuellsten Version installieren, wenn Microsoft Updates über das Internet zur Verfügung stellt. Das Ganze ist natürlich optional, Sie müssen das nicht machen. Ich mache das hier, einfach dass Sie die Möglichkeit sehen, wie es generell funktioniert. Hier sehen Sie jetzt, wie die Installation von SQL Server 2014 durchgeführt wurde. Sie sehen jetzt hier noch eine Windows Firewall Warnung, die kann ich mir hier ansehen. Und jetzt seh ich, dass die Windows Firewall aktiviert ist. Das heißt, Sie müssen überprüfen, dass die entsprechenden Ports für den Zugriff auf SQL Server 2014 gesetzt sind. Wenn Sie den Datenbankserver auch für andere Dienste verwenden, sollten die Ports bereits gesetzt sein. Diese Einstellung nehme ich aber später in diesem Video vor. Generell möchte ich jetzt hier nur weitere Dienste installieren. Ich kann danach jetzt auswählen, ob ich SQL Server neu installieren will. Das möchte ich aber nicht, denn ich möchte hier jetzt zu einer vorhandenen Instanz, die ich habe, weitere Funktionen hinzufügen. Sie haben natürlich auch die Möglichkeit, wenn Sie eine entsprechende Lizenz von SQL Server 2012 oder 2014 einsetzen für SCCM auf einem Datenbankserver eine eigene Instanz zu installieren. Aber ich verwende hier jetzt die Standardinstanz auf dem Server, um hier eine Datenbank auch für SCCM zu verwenden. Danach verbindet sich jetzt der Assistent mit der Instanz, und überprüft, welche Funktionen bereits installiert sind. Für den Betrieb von SCCM sind hier die "Report Services - Systemeigen" notwendig. Diese kann ich jetzt hier einfach für die Installation noch auswählen. Danach bestätige ich einfach die weiteren Fenster, die ich auf den Standardeinstellungen belasse. Und lass jetzt auf dem Server die neue Rolle für die "Reporting Services - Systemeigen" installieren. Sie haben wie gesagt, auch die Möglichkeit, wenn Sie Ihren produktiven Datenbankserver nicht beeinträchtigen wollen, entweder einen eigenen Datenbankserver zu verwenden, oder einfach eine Instanz zu installieren, die nur für SCCM verwendet wird. Ich bestätige jetzt hier noch die Dienstkunden für die neuen Dienste. Hier wird jetzt ausgewählt, dass die Reporting Services nur installiert werden sollen, nicht konfiguriert werden sollen. Das ist wichtig, da die Konfiguration, wie Sie hier sehen, erst nach der Installation des Configuration Managers stattfindet. Das heißt, die Dienste müssen generell nur verfügbar sein. Sie müssen nichts konfigurieren. Danach erhalten Sie noch eine Zusammenfassung, was denn aktuell jetzt durchgeführt wird. Und mit INSTALLIEREN installieren Sie jetzt die Reporting Services auf dem Datenbankserver. Wenn Sie diese Reporting Services nicht installieren, lässt sich die SCCM Infrastruktur nicht korrekt betreiben, und auch nicht korrekt installieren. Das heißt, stellen Sie sicher, dass die Reporting Services auf dem hier beschriebenen Weg installiert sind. Die erfolgreiche Installation der Reporting Services wird jetzt hier auch angezeigt. Und auf dem Server sind jetzt die Reporting Services so installiert, dass SCCM 2012 R2 auf den Server zugreifen kann. Damit die Kommunikation über das Netzwerk auf dem Datenbankserver funktioniert, müssen Sie oft noch Firewall Regeln konfigurieren. Dazu starten Sie das erweiterte Firewalltool durch die Eingabe von "wf.msc" auf der Startseite. Ich maximiere das Fenster und klick auf "Eingehende Regeln". Über das Kontextmenü erstellen Sie eine neue Regel. Und hier können Sie jetzt festlegen, welche Ports auf dem Server zugelassen werden. Das lege ich jetzt hier fest über "Port". Danach kann ich festlegen, welche Ports ich verwenden möchte. Ich möchte hier die Ports für 1433 und 1434 über das Netzwerk auf dem Server verfügbar machen. Hier lege ich fest, dass ich die Verbindung zulassen will, also nicht blockieren. Danach leg ich fest, in welchem Profil die Portfreigabe erlaubt ist. In einer sicheren Umgebung deaktivieren Sie hier die beiden Optionen "Privat" und "Öffentlich", nur im Domänenprofil sollen die Ports zur Verfügung stehen. Danach geben Sie der Regel einen Namen, nämlich SQL Netzwerk. Und jetzt lässt der Server die Ports 1433 und 1434 aus dem Netzwerk durch, dass der Server kommunizieren kann. Wichtig ist auch noch der SQL Konfigurationsmanager, ich starte diesen über die Taskleiste. Sie finden diesen auch auf der Startseite. Und hier müssen Sie überprüfen, ob die einzelnen Dienste für den Zugriff auf den SQL Server gestartet sind. Wichtig sind hier die Clientprotokolle. Hier muss TCP/IP, idealerweise auch Named Pipe, aktiviert sein. Überprüfen Sie das, ob für alle zur Verfügung stehenden Instanzen und Einstellungen diese Konfiguration vorgenommen wurde. Und ob die Dienste alle gestartet sind. Wenn Sie mehrere Instanzen auf einem Datenbankserver betreiben, muss der SQL Server Browser auch gestartet sein, da dieser Browser im Endeffekt die Anfragen über das Netzwerk an die verschiedenen Instanzen verteilen kann. Wenn Sie später Netzwerkfehler erhalten, beim Zugriff auf den SQL Server, können Sie über die Systemsteuerung, - ich suche hier jetzt nach Firewall - in den Standardeinstellungen der Firewall ebenfalls Konfigurationen vornehmen. Hier können Sie über die Option eine App oder ein Feature durch die Firewall zulassen, ebenfalls noch verschiedene Dienste erlauben. Sie sehen, hier ist jetzt bereits die von mir erstellte Regel "SQL Netzwerk erlauben" vorgenommen worden. Und hier kann ich jetzt über "Andere App zulassen" notfalls noch weitere Dienste für den Zugriff zulassen. Allerdings reicht der Zugriff in den meisten Fällen bereits aus. Ich fasse noch einmal zusammen. Damit Sie SCCM 2012 R2 im Netzwerk betreiben können, müssen Sie im Datenbankserver noch die Reporting Services zur Verfügung stellen, die dann später über SCCM konfiguriert und an die Infrastruktur angebunden werden.

System Center 2012 R2 Configuration Manager Grundkurs

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4 Std. 40 min (38 Videos)
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