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SQL Server 2016 Grundkurs: Architektur, Komponenten und Installation

Datenbankmodul

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Machen Sie sich anhand dieses Films damit vertraut, was in Microsoft SQL Server 2016 unter einer relationalen Datenbank verstanden wird und wie ein solches Datenbankmodul aufgebaut ist.
10:11

Transkript

In diesem Film möchte ich Ihnen aus Sicht der Architektur zunächst ein paar Dinge zur Relationalen Datenbank, beziehungsweise dem relationalen Datenbankmodul oder auch Databaseengine des SQL Server 2016 zeigen. Wenn wir die Perspektive der Architektur einnehmen, sehen wir hier diese tabellarische Übersichtsreihe hervorgehobene Begriffe, fett, Databaseengine, Replikation und Volltextsuche. Databaseengine, das ist schlicht das was die meisten Menschen assoziieren, wenn sie über Datenbanken reden. Es gibt hier natürlich verschiedene Systeme, ob das jetzt Oracle ist, Microsoft Access, der MS SQL Server, Sybase Teradata, viele Anbieter, ja, solcher relationalen Datenbanksysteme. Und wenn wir jetzt eine Installation ausführen, beim SQL Server, würden wir ja, an diesem Punkt in einer Funktionsauswahl landen, wo wir uns natürlich entscheiden müssen, welche Dienste wollen wir nutzen. Wenn wir relationale Datenbanken haben wollen, dann brauchen wir die Databaseengine Services. Dazu kann ich die Replikationen nutzen, also Daten an mehreren Punkten verfügbar machen und die Volltextsuche. Das sind dann beides Bestandteile der Databaseengine, setzen also voraus, dass auf der Windows Maschine eine Databaseengine, der Datenbankdienst installiert ist. Ich wechsle mal zu einem SQL Server, beziehungsweise erst hier ein Windows Server auf dem mein SQL Server installiert ist. Gehe mal zum Konfiguration Manager, um einfach mal an der Stelle zu zeigen, wo wir die SQL Server Dienste finden, und hier haben wir in der Übersicht jetzt verschiedene Dienste: Integrationsservices, SQL Server selber, also unser relationales Datenbankmodul, die Analysis Services, Reporting Services, et cetera, p.p. Das worüber wir reden, aus Sicht der relationalen Datanbank-Engine ist der MS SQL Server, der hier ausgeführt wird. Und wenn ich jetzt mal das Verwaltungswerkzeug des SQL Server, das SQL Management Studio mal starte, um mich mit dem SQL Server zu verbinden, dass wir mal einen Blick hinein bekommen, besteht hier schon mal die Möglichkeit an der Stelle auszuwählen, mit welchem Modul, mit welchem Teil des SQL Server möchte ich mich verbinden, das Datenbankmodul, sind die relationalen Datenbanken, die Databaseengine, ich gehe auf VERBINDEN. Und sehe hier vom Symbol, wie so eine Datenbank dargestellt, dann entsprechend die einzelnen Knoten, hier mein Knoten Datenbanken, wo sich relationale Datenbanken drinnen befinden mit jeweiligen Objekten, wie Tabellen, oder natürlich auch Sichten. Das heißt also Abstraktions-Layer, die Daten letztendlich darstellen. Ich habe Programmierthemen in so einer Datenbank, dass ich also Prozeduren oder Funktionen hier drinnen finde, Trigger schreiben kann, mit .Net im SQL Server entwickeln. Das heißt also, so eine Datenbank ist wiederum ein recht komplexes Gebilde innerhalb des SQL Servers und so ein SQL Server besteht aus 1 bis N Datenbanken, hier sind jetzt einfach mal drei davon vertreten. Um das Ganze mal etwas plastisch zu machen, gehe ich hier mal auf so einen Knoten Datenbanken: Rechte Maustaste, neue Datenbank, lege einfach mal eine neue Datenbank an, bestätige das mit OK und sehe, wie jetzt hier eine neue Datenbank existiert, habe einen Knoten Tabelle, neu, Tabelle, lege jetzt eine Tabelle an mit einer Spalte ID und dem Datentyp Int., dann... Vorname... mit... nvarchar und Name... speichere das Ganze mit dem Namen... Kunden, meine Tabelle bekommt den Namen Kunden, habe dann hier ein Objekt und kann natürlich jetzt auf dieses Objekt gehen, diese Tabelle, Kunden... hoppla, da ging der Assistent im Hintergrund auf, und sage, ich möchte das jetzt mal bearbeiten, trage jetzt einen sogenannten Datensatz ein, "ID 1" "Max Muster", "ID 2", "Hans..." "Hansen" und das ist das, was relationale Datenbanken ausmacht. Ich habe also Datenbanken mit Strukturen, mit Tabellen, hier am Beispiel mal der AdventureWorks Datenbank sehr schön zu sehen, dass es viele Tabellen hier drinnen gibt, die alle letztendlich Daten beinhalten und ich gehe hier mal auf meine angelegte Tabelle, vielleicht über ein Skriptfenster, um das auch zu demonstrieren, hier oben einfach mal neue Abfrage. So, das relationale Datenbankmodul unterstützt die Sprache TSQL. TSQL heißt es von Microsoft, Transact SQL, und wenn ich jetzt hier so eine SQL Anweisung wie "Select * from" eingebe und möchte einfach mal die Tabelle Kunden, also alles mir aus der Tabelle Kunden anzeigen lasse, dann ist das eine SQL Anweisung, eine Abfrage, die ich jetzt generiere, um mir Daten dann zu zeigen. Und so kann ich im Grunde genommen relationale Datenbanken nutzen, um Daten zu speichern, meine gesamten Unternehmensdaten, vielleicht auch über Prozesse in so ein SQL Server diese Reihen befördern. Sie mir so aufbereiten, dass sie dann später für Business Zwecke auswertbar zu Verfügung stehen und der relationale Teil ist halt der, der die ganzen Informationen speichert, aufbewahrt und mir dann das Ganze im Unternehmen bereitstellt. Das ist jetzt natürlich eine sehr kleine Perspektive hier, eine einzelne Tabelle in dieser Datenbank, ich schließe das mal, um an einem zweiten Beispiel, wie der AdventureWorks, die natürlich wesentlich mehr Tabellen hat, mal zu zeigen, dass solche Systeme durchaus komplexer sein können und wir haben hier Datenbank Diagramme. Ich gehe hier mal drauf, schau einfach mal in so ein Datenbank Diagramm rein und jetzt sehen wir schon, ich verkleinere das mal bisschen, dass hier ein Ausschnitt existiert, wo verschiedenste Tabellen miteinander, in Relation zu einander stehen. Ja, man sieht hier dann ja, Zeit, Datumszeit, Tabellen, Resaler, also irgendwo Wiederverkäufer, Internetverkäufer, Resaler Verkäufe und je nach Perspektiv habe ich jetzt hier abstrahiert in dem Diagramm verschiedene Tabellen, hier geht es um den Finanzbereich, also letztendlich Organisation, Szenarien, Biodaten, also Biodaten in dieser Form, dass vielleicht Territorien, Gebiete, in denen was verkauft wird, wo Mitarbeiter an Kunden etwas verkaufen, dargestellt sind und das, was wir hier sehen, ist letztendlich so ein relationales Datenbankschema und wird abgebildet durch, zum Beispiel Entity-Relationship-Modelle, Entitäten, also solche Tabellen-Relationships, die hier Beziehungen zwischen solchen Tabellen und so muss man sich das im Grunde vorstellen, wenn man mit relationalen Datenbanken im SQL Server arbeitet. Nun ist es in der Praxis natürlich so, dass ich mit dem Datenbankmodul nicht unmittelbar immer direkt arbeite, sondern Entwickler erstellen dann Anwendungen, hier einfach mal eine kleine gestrickte Demo-Anwendung, die nichts anderes macht, ich klicke hier mal drauf. Wenn ich auf diesen Connect-Button gehe, sich mit der Datasource, mit einem SQL Server, mit der eben angelegten Datenbank Demo zu verbinden. Eine Verbindung, die geöffnet wird, eine Abfrage, die ausgeführt wird auf die Tabelle Kunden, und wenn ich das Ganze hier mal starte, dann ist diese Oberfläche zu sehen, also meine kleine Anwendung, wenn ich jetzt sage CONNECT, bin ich mit meiner Tabelle, also mit dem SQL Server verbunden und jetzt könnte ich halt Datenbankanwendungen entwickeln, wo man also hier unterscheidet, alles das, was ich auf dem SQL Server selbst mache, eben Datenbankmodul, ist natürlich dann serverseitige Entwicklung, alles das, wo ich dann Anwendungen schreibe, Clients, egal ob ich jetzt webbasiert oder wie in dem Fall hier Windows Forms, eine mobile App, ist dann eben Client-Entwicklung und nutze dann im Backend meinen SQL Server und so habe ich dann klassisch eben Client-Server-Anwendungen. Wobei in dem Fall meist wirklich das Datenbankmodul gemeint ist und wir nachher in weiteren Filmen natürlich noch dazukommen, welche Technologien hat SQL Server noch, was kann man also mit so einem Produkt noch machen, was weit über die Möglichkeiten der relationalen Datenbank hinaus geht. Zusammenfassend lässt sich also sagen, zum Thema relationale Datenbanken, dass das ein Teilbereich des SQL Servers ist, sicherlich der meist gemeinte, dass wir im Bereich relationale Datenbanken mit Transact SQL arbeiten, also hier Abfragen formulieren, in dem Fall hier eine Abfrage Select, wo wir also Daten abholen, dass wir während des Installationsvorgangs uns dann fürs Datenbankmodul entscheiden, natürlich weitere Funktionen wählen können, wenn wir sie brauchen, aber wenn mir das reicht, dann bleibt es beim Datenbankmodul, dass im relationalen Datenbankmodul Datenbanken existieren 1 bis N, solche Datenbanken existieren, die dann Objekte haben, wie Tabellen, Sichten, Prozeduren, Trigger, Funktionen und das hier ein Ausschnitt mal zu sehen ist aus so einem relationalen Schema, wo ich also zwei Tabellen, Tabelle Projekt, Tabelle Auto habe, die miteinander verbinden sind und das quasi ein kleines relationales Datenbankmodell darstellt.

SQL Server 2016 Grundkurs: Architektur, Komponenten und Installation

Lernen Sie die Architektur und Komponenten des SQL Server 2016 kennen, installieren Sie ihn und unternehmen Sie die ersten Schritte in der Administration.

4 Std. 57 min (46 Videos)
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Erscheinungsdatum:19.04.2017

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