SQL Server 2016 Grundkurs: Administration

Datenbanken verkleinern

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Damit eine Datenbank nicht "endlos" in der Größe anwächst (z.B. durch leere Datensätze), sollten Sie von Zeit zu Zeit die Verkleinerungsfunktion aufrufen. Was genau beim Verkleinern geschieht und wie Sie diese Funktion nutzen, erklärt Ihnen dieser Film.
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Transkript

Ein weiterer Punkt in den Wartungsplänen ist das Thema "Datenbanken verkleinern". Das kann ich also hier entsprechend auswählen. Und ja, was verbirgt sich letztendlich dahinter? Wenn wir die AdventureWorks-Datenbank mal nehmen, ich selektiere sie, rechte Maustaste "Tasks" "Verkleinern", kann ich generell sagen, ich möchte eine Datenbank verkleinern, dann sind natürlich alle Files betroffen oder ich möchte vielleicht einzelne Dateien verkleinern. Warum überhaupt verkleinern? Eine Datenbank, ein File hat eine physische Größe, das heißt, wir können also hier erstmal entscheiden, ob es sich um das Datenfile, um das Transaktionsprotokoll handelt. Und innerhalb der Datei sind ja jetzt Datenseiten organisiert beim Datenfile und es werden Daten gelöscht und es entsteht Fragmentierung. Und im Grunde genommen, wenn Daten eingefügt werden, wächst es, wenn Daten gelöscht werden, verkleinert sich diese Datei aber nicht physisch automatisch auf der Festplatte. Das heißt, es gibt also eine Differenz zwischen der physischen Größe und dem intern Füllgrad. Es ist hier, was wir sehen, zum Beispiel 12 Prozent. Bei Transaktionsprotokoll kann das hier noch ein bisschen mehr sein, da sind es 72 Prozent, die eigentlich verfügbar sind von 66 MB, was jetzt aktuell zugeordnet ist. Jetzt habe ich natürlich die Möglichkeit manuell das hier zu ändern, indem ich sage, ich möchte nicht verwendeten Speicherplatz freigeben, dann wird die also zusammengeschränkt und der Speicherplatz wird an das Betriebssystem zurückgegeben oder ich möchte sie verkleinern auf einen gewissen Wert oder ich möchte sie sogar auf null zusammendampfen. Das funktioniert aber nur, wenn mehrere Datenfiles in einer Dateigruppe existieren, weil ich muss ja dann das, was da raus geschoben wird aus diesen Datenfile in ein anderes File derselben Dateigruppe dann überführen. Jetzt können Sie sich überlegen, wie Sie mit dem Thema umgehen. Es gibt also die Möglichkeit das natürlich hier über diese grafische User Interface zu machen, alternativ "Task" "Verkleinern", die gesamte Datenbank. Da hat man dann keine Auswahl für das einzelne File, das sind jetzt manuelle Optionen. Die andere Variante ist natürlich, Sie gehen über Ihre Wartungspläne und sagen, Sie möchten die Datenbank verkleinern. Wenn ich mich jetzt mal durchbegebe, das heißt, ich nehme also die Integrität raus selektiere nur den Punkt Verkleinern, sage AdventureWorks-Datenbank. Kommen wir in denselben Dialog, wenn folgende Größe überschreitet, dann "Menge des freien Speicherplatzes nach dem Verkleinern" und ja, viel ist es nicht, ein paar Optionen. Jetzt muss man natürlich abwägen, ob man das regelmäßig über einen nächtlichen Wartungsplan macht oder ob man sagt, ich mache das nach Bedarf. Im Grunde genommen eins will ich ja auch nicht, dass jede Nacht die Datenbanken physisch verkleinert werden, damit sie dann durch die Insert-Operation wieder vergrößert werden, weil was entsteht dann? Fragmentierung zusätzlich auf der Festplatte, weil ja immer wieder bei jeder Vergrößerung, um je nachdem, wie viel Prozente das Ganze natürlich geschieht oder fix in MB. Das können wir uns auch noch mal anschauen. Die Dateien haben ja ihren Auto-Vergrößerungswert, also einmal hier, wenn ich drauf gehe in Megabyte oder Prozent, um was sie sich vergrößern, also ob es überhaupt zulässig ist. Und jetzt, um nicht in so ein Ping-Pong-Spiel reinzukommen, also vergrößern, verkleinern, vergrößern, verkleinern, Fragmentierung, sollte man sich natürlich überlegen, inwieweit es jetzt sinnvoll ist das über den Wartungsplan hier automatisiert laufen zu lassen. Aber im Grunde genommen besteht die Möglichkeit.

SQL Server 2016 Grundkurs: Administration

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6 Std. 10 min (60 Videos)
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Erscheinungsdatum:08.05.2017

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