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SQL Server Analysis Services im mehrdimensionalen Modus Grundkurs

Datenbanken trennen und anfügen

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Wie bei SQL Server-Datenbanken, kann eine Analysis-Services-Datenbank auch einfach von einem Server abgehängt, kopiert und an einen anderen wieder angehängt werden. Das eröffnet auch faszinierende Optionen für die Skalierung, das Schlagwort heißt Scale-out.
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Transkript

Was ist der schnellste Weg, um eine OLAP-Datenbank von einem Ort zum Anderen zu bewegen? Man könnte versuchen, mit "Sichern und Wiederherstellen" zu arbeiten, aber dabei muss ja immer erst aufwändig eine Kopie der Daten erzeugt werden. Bei sehr großen Cubes dauert es sehr, sehr lange. Aber wer mit dem "Trennen" und "Wiederanhängen" von OLAP-Datenbanken arbeiten kann, der kann damit faszinierende Effekte erzielen. Und wie das geht, das zeige ich hier. Also, hier ist die Datenbank "AdventuresWorksLiteCubes", und wenn wir die jetzt vielleicht einfach mal auf eine schnellere Festplatte transferieren wollen beispielsweise, dann wäre der schnellste Weg, das über die Dateien zu tun, die am Analysis Service Server dranhängen, und die diese Datenbank ausmachen. Wo sind denn diese Dateien? Und hier gucken wir mal wirklich in die Eingeweide, und wir sehen, das ist das Datenverzeichnis unseres SQL Servers. Das geht natürlich auch nur, wenn wir direkt auf dem Server Zugriff auf diese Verzeichnisse haben. Das dürfen ja die meisten Leute schon gar nicht. Und in diesem Verzeichnis gibt es einen Ordner, es gibt auch andere Ordner für die anderen Datenbanken, aber hier gibt es einen Ordner, der heißt schon so ähnlich, wie der für diese Datenbank. Da drin gibt es ".dim"-Ordner für die Dimensionen, und einen ".cub"-Ordner für den Cube, Da drin gibt es eine Measure-Group zum Beispiel mit einer Partition da drin, in dem Dateiordner, und in diesem Partitionsordner sehen wir jetzt eine enorme Menge von Dateien oder einer ".data"-Datei, die vollkommen unlesbar ist, rein binär. In dieser Datei sind die wesentlichen Daten dieser Partition und dieses Cubes ist damit auch enthalten. Das wäre also etwas, das wir nehmen könnten, und ganz, ganz schnell wegkopieren, wenn wir mit den Daten woanders hinwollen. Wie funktioniert denn das? Naja, ich könnte zum Beispiel hier in diesen Ordner reingehen, ausschneiden und einfach hier drüberbewegen. Weil das eine schnellere, bessere Festplatte ist oder so. Wenn ich aber versuche, merke ich aber sehr schnell: Oh, das geht nicht, denn die Datenbank ist ja jetzt aktiv. Sie beantwortet Abfragen, die Dateien sind geöffnet. Ich kann damit jetzt also nichts machen. Breche ich also erstmal ab. Und jetzt schauen wir mal weiter, wie man das hinbekommen kann. Ich müsste einfach nur die Option kennen und benutzen, dass man die Datenbank auch vom Server trennen kann. Bei dieser Trennung kann ich ein Kennwort angeben, was man dann wieder angeben müsste, wenn man es wieder anhängt. Also, das ist natürlich eine nette "Security"-Option, aber nicht sehr wirkungsvoll, ich lasse das hier immer weg. Und jetzt trenne ich mal die Datenbank. Da stellt man fest: Wow, das geht richtig fix! Warum? Weil gar nicht wirklich kopiert wird, oder so. Es wird einfach nur der Verweis in dem Analysis Server auf die Datenbank temporär entfernt, den gibt es also jetzt wirklich nicht mehr, die Nutzer sind abgehängt und so weiter. Aber die Dateien sind natürlich noch da. Das sehen wir uns nochmal an. Hier gibt es den Ordner noch, und jetzt könnte ich den ganzen Ordner nehmen und wirklich hier rüber kopieren lassen. Will ich für dieses Beispiel gar nicht machen, Der Ordner ist physisch nach wie vor da, und jetzt könnte man auf einen anderen Server gehen, in ein anderes Verzeichnis gehen, und da welche Operationen ausführen... Naja, eben das Anfügen. Beim Anfügen kann man eben nur den gesamten Ordner auswählen. Und er darf auch nur in einem der Ordner sein, auf dem Server, wo man Zugriff hat, und da ist ja bei uns dieser Ordner, die wir vorhin gesehen haben. Das ist der, wo alles über die Datenbank drin ist. Wenn ich "Ok" sage, gegebenfalls mit Kennwort, dann kann ich hier auf "Ok" drücken, und dann ist das Ganze wieder angehängt. Eine spannende Option ist hier dieses schreibgeschützte Anhängen. Das dient eigentlich dazu, dass man eben auf mehreren Servern so schnell, wie nur irgendwie möglich, Kopien erzeugen kann, so dass mehrere OLAP-Server gleichzeitig sich die Daten teilen, und darauf Abfragen ausführen können. Und dieses "schreibgeschützt" ist besonders dann perfekt, wenn ich zum Beispiel über ein zentrales "Storage-System", eine SAN beispielsweise, die Daten an einem Ort ablege, und kann sie schreibgeschützt anhängen, dann würde der Analysis Services Server hier, zum Beispiel bei Verarbeiten, die Daten gar nicht verändern. Brauchen wir hier aber nicht. Wir sagen einfach mal "Ok". Und auch das ist erstaunlich, wie wahnsinnig schnell das geht. Zack, ist unser Cube wieder da mit allem drum und dran, weil wir einfach nur die Verweise wiederhergestellt haben durch das "Wiederanfügen". Also, das war ein kurzer Blick darauf, wie leicht es ist durch Trennen und Anfügen OLAP-Datenbanken vom kompletten physischen Standort her zu verändern.

SQL Server Analysis Services im mehrdimensionalen Modus Grundkurs

Lernen Sie eigene OLAP-Cubes und -Lösungen mit dem multidimensionalem Modus der SQL Server Analysis Services zu erstellen.

3 Std. 57 min (54 Videos)
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Erscheinungsdatum:25.04.2017

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