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Grundlagen der Programmierung: Datenbanken

Datenbank planen

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Der erste Schritt bei der Planung einer Datenbank besteht in der Definition der Ziele, welche mit einer Datenbank erreicht werden sollen. Zusätzlich müssen bestehende Entitäten erfasst werden.

Transkript

Es gibt zwei Ausgangsfragen, die sich stellen müssen bevor sie überhaupt mit Ihren Datenbankschema beginnen. Erstens: Wofür ist diese Datenbank vorgesehen? Aber seien Sie vorsichtig bei der allerersten Antwort, die Ihnen einfällt: "Ich brauche eine Datenbank um Kundeninformation zu speichern.", führt sie zu einer ganz anderen Datenbank als der Gedanke: "Wir helfen Kunden, Bücher zu finden, zeigen auf, was andere über die Bücher denken, verfolgen deren Bestellungen, zeigen deren Meinungen und Rezensionen, lernen, was unsere Kunden -- vielleicht auf der Basis von anderen Kunden mit ähnlichen Interessen -- noch mögen." Das Ziel bestimmt den Weg. Die zweite Frage lautet: Was haben Sie bereits? Meistens gibt es einen vorhandenen Ablauf im Unternehmen, den diese Datenbank ersetzen oder ergänzen soll. In diesem Fall sichten Sie alle physischen Gegenstände: Ausdrucke, Bestellformulare, die Archivschränke und so weiter. Damit finden Sie heraus, welche Daten sie überhaupt erheben müssen. Als nächstes, da steht noch die Frage an: Haben Sie eine vorhandene Datenbank, selbst wenn sie den Namen Datenbank nicht wirklich verdient. Das könnte eine Desktop-Anwendung sein, oder eine Reihe von Tabellenblättern. Ist das der Fall, dann stellen Sie sich die Frage, was stimmt damit nicht bzw. was ist damit aber auch in Ordnung? Gehen sie nicht davon aus, dass Sie alles Vorhandene als heilig hinnehmen und in die neue Datenbank importieren müssen. Die dann wirklich wichtige Frage beim Entwurf einer Datenbank lautet also: Welche Entitäten haben Sie? Wir wissen, dass eine relationale Datenbank aus einer oder mehreren Tabellen besteht. Tabellen sind die Bausteine einer relationalen Datenbank. Für jede Entität in der richtigen Welt erstellen wir also eine eigene Tabelle in der Datenbank. Ich verwende hier das Wort "Entität", um das Ganze abstrakt zu halten. Wir identifizieren, welche Entitäten wir haben, anstatt direkt zu fragen, welche Tabellen ich anlegen muss. Einige Ihrer Entitäten können reale Dinge darstellen: Kunden, Produkte, Mitarbeiter, meinetwegen Patienten. Andere können abstrakter sein: ein Blogeintrag, eine Kategorie, ein Kommentar, ein Termin. Wir kümmern uns hier nur um unsere Entitäten und die Beziehungen, die zwischen diesen Entitäten bestehen. Beziehungen drücken die Tatsache aus, dass unser Kunde eine Bestellung aufgibt, diese Bestellung Artikel enthält, die auf spezifische Produkte verweisen. Oder ein anderes Beispiel: Der Gehaltsscheck für einen bestimmten Mitarbeiter, der zu einer bestimmten Abteilung gehört. Dieser Prozess, der Ihren ersten Entwurf bestimmt, wird auch als "Entity Relationship Modelling" oder ER-Modellierung bezeichnet. Das hört sich kompliziert an, ist aber letztlich nur halb so schlimm, denn letztlich sind es aufgemalte Kästchen mit Verbindungslinien. Häufig beschreibt man auch diese Beziehung mit kleinen rautenförmigen Symbolen. Was diese Beziehungen sind, das beschreiben wir später noch genauer. Das heißt, ob es sich um Eins-zu-viele-, Eins-zu-eins- oder Viele-zu-viele-Beziehungen handelt. Wir haben also Entitäten und die Beziehungen zwischen diesen Entitäten.

Grundlagen der Programmierung: Datenbanken

Fangen Sie ganz von vorne an und erfahren Sie alles über die Grundlagen zu Datenbanken und deren Einsatzzwecke, um danach eigene Lösungen und Anwendungen zu entwickeln.

3 Std. 6 min (39 Videos)
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