Moodle 3 für Trainer: Profiwissen

Datenbank: Ein sehr flexibles Werkzeug

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Der Name "Datenbank" verrät nicht unbedingt, was darin steckt. So erstellen Sie eigene Formulare zur strukturierten Sammlung von Informationen.

Transkript

Wir haben in einem anderen Video bereits die Möglichkeit kennen gelernt, ein Glossar anzulegen. Das Glossar eignet sich dazu, einen Begriff oder eine Fragestellung zu hinterlegen, dazu eine Erläuterung oder eine Antwort und eine Datei anzuhängen. Also drei Texteingabefelder, die vordefiniert sind. Mit der Lernaktivität "Datenbank" bin ich flexibler. Ich habe die Möglichkeit, frei Formulare zu gestalten, in denen Nutzer Daten eintragen. Schauen wir uns als erstes zwei Beispiele an, bevor wir selber eine Datenbank anlegen. Hier finden wir eine Linksammlung und ich bin in diesem Kurs als Teilnehmer. Ich sehe zunächst eine kurze Beschreibung dazu und habe hier vier verschiedene Möglichkeiten. Einerseits sehe ich eine "Listenansicht", einen oder mehrere Einträge, die bereits früher gemacht worden sind. Sofern dahinter weitere Felder sind, kann ich in der Einzelansicht mir die Details anschauen. Über die Suche habe ich die Möglichkeit, wenn es eine großer Anzahl von Einträgen gibt, anhand der Inhalte in den einzelnen Datenbankfeldern zu suchen. Und letztendlich habe ich natürlich auch die Möglichkeit, selber einen Eintrag einzufügen. Hier habe ich die Eintragsfelder, die in dem Falle vorgesehen worden sind vom Trainer: eine Bezeichnung, eine Webadresse und eine Beschreibung. Ich fülle das einfach mal aus. Nun habe ich einige Einträge gemacht. Nämlich "Moodle in Deutschland", das ist die deutsche Seite zu Moodle mit Informationen. Ich speichere das Ganze ab. Und sehe an der Stelle die Einzelansicht mit meinen Daten, die hier drin sind. Über das Zahnradsymbol habe ich die Möglichkeit, das auch noch mal zu bearbeiten. Außerdem habe ich selber oder andere Teilnehmer die Möglichkeit, dazu Kommentare einzugeben. In der Listenansicht sollte dieser Eintrag nun auch auftauchen. Hier sehen wir den Eintrag mit einer Verlinkung direkt auf die Seite. Über die Suche wären diese Informationen nun auch zu finden. Wechseln wir einfach mal in eine andere Datenbank, die Teilnehmerliste. In dem Falle kann ich auf die Listenansicht noch nicht zugreifen, weil ich selber noch keinen Eintrag vorgenommen habe. Hier steht auch dann: Sie müssen einen Eintrag vornehmen, bevor auch andere Teilnehmereinträge für mich verfügbar werden. Also werde ich mich hingeben und das tun: "Eintrag hinzufügen", meinen Namen und hier unten gibt es auch noch einen Eintrag. Ich habe mehrere Sprachkenntnisse. Französisch, Italienisch, Russisch beherrsche ich nicht. Und ich speichere diese Werte. Nun steht das in der Einzelansicht zur Verfügung. Ich kann es auch hier wieder bearbeiten. Und es gibt zum Anderen die Listenansicht, in der ich jetzt hier schon mal eingetragen bin und andere Nutzer gegebenenfalls noch dazu kommen. Nun legen wir eine solche Aktivität an. Ich habe das Ganze im Moment in der Rolle des Teilnehmers ausgefüllt und wechsel jetzt über die Einstellungen mal in die Ausgangsrolle zurück, in der ich hier im Kurs war, weil ich dann das bearbeiten kann. Das ist eine Möglichkeit, die ist ganz schön, in andere Rollen hineinzuschlüpfen, ohne einen anderen Account zu benötigen. Man muss jedoch immer ein bisschen vorsichtig sein, weil das nicht absolut zuverlässig ist. Ich wähle jetzt die Datenbank aus -- hier ist sie. Hier kommt noch die Beschreibung rein, das füge ich später hinzu. Und jetzt kann ich verschiedene Festlegungen erneut machen: Muss ein Beitrag erst freigegeben werden, bevor er von anderen gesehen werden kann? Ist ein Kommentar möglich? Sind Einträge erforderlich, bevor irgendetwas anderes passiert? All diese Festlegungen, die wir eben gerade gesehen haben, können wir hier machen. Wir können auch die Teilnehmer begrenzen, Einträge zu machen. Zum Beispiel kann ich sagen, jeder Teilnehmer kann einen Eintrag vornehmen. "Verfügbarkeit" erlaubt uns wieder die Zeit zu steuern und dann kann ich auch "Bewertungsmöglichkeiten" sagen. In welcher Form wird da etwas bewertet? Und wie wird das Ganze nachher in die Datenbank für die Bewertung des Kurses übernommen? Ich speichere das Ganze ab, weil das sind nur die Grundeinstellungen. Das Entscheidende ist für uns, dass wir Felder definieren. Da noch keine Felder angelegt worden sind, wird uns das direkt hier deutlich gemacht. Ich habe jetzt zwei Möglichkeiten, entweder direkt hier Felder zu erstellen oder aber einen Vorlagensatz zu benutzen. Ein Vorlagensatz kann zum Beispiel sein, dass andere Teilnehmer uns schon etwas hinterlegt haben, Trainer in dem Falle, dass Trainer in irgendeiner Weise eine Datenbank erstellt haben, und gesagt haben, die kann auch von anderen genutzt werden. Ich habe aber auch die Möglichkeit, dass ich einen Datensatz übernehme aus einer ZIP-Datei. Bevor wir uns damit beschäftigen, gehen wir aber noch mal zu den Feldern zurück. Hier haben wir die Möglichkeit, ein neues Feld zu erstellen. Ich hab verschiedene Auswahloptionen, gehe mal hinein in zwei einfache. Ich wähle einen "Textbereich". Nehmen wir an der Stelle den Feldnamen und Feldbeschreibung, die hinterlegt wird, "Erfahrungen" war es eben in einem. Ich kann das als Pflichtfeld deklarieren, ich kann sagen, wie breit soll das Feld sein in Zeichen, die eingegeben werden. Wie viele Zeilen sind dort? Ich reduziere das mal auf fünf. Und füge das hinzu, dann habe ich das erste Feld schon mal angelegt. Sie sehen das hier. Dann kann ich sagen: Ich brauche noch ein zweites Feld, eine "Textzeile". Das ist eine einzelne Zeile. Die ist von der Länge her vordefiniert. Da brauche ich mich also nicht drum zu kümmern und hätte jetzt hier noch die Option, zu sagen: Ich möchte noch ein "Menü" zum Beispiel haben. Und in dem Menü gibt es dann verschiedene Auswahloptionen. Da muss immer eine pro Zeile eingegeben werden. Und so weiter und so fort, kann das hinzufügen. Jetzt können wir uns das eigentlich auch schon mal angucken, wie das ausschaut, mit einem "Eintrag hinzufügen". Ich hätte jetzt genau diese einzelnen Felder hier und mein Menü, wo meine Werte drin sind. Ich möchte aber mal zurück zu den Vorlagensätzen. Hier hätte ich jetzt die Möglichkeit, etwas zu importieren aus einer ZIP-Datei. Ich habe sowas schon vorbereitet, nämlich eine "Call for Paper"-Datenbank, die wir schon mehrfach für Kongresse benutzt haben. Damit uns die anderen Werte dort aber nicht im Weg rumstehen, schmeißen wir die noch mal raus, indem wir sie hier löschen. Dann gehe ich in die Vorlagensätze. Ich möchte sie importieren. Ich habe hier meine ZIP-Datei, die ich aus einem anderen System exportiert habe. Dann sollen die importiert werden und jetzt sind die einzelnen Felder hier angelegt. Wunderbar, das gefällt mir alles. Wenn wir jetzt hier reingucken in die Felder, finden wir all diese Einträge. Schauen wir einfach mal, wie das ausschaut beim "Eintrag hinzufügen". Dort sehen wir jetzt eine komplexe Datenbank, die wir benutzen bei Konferenzen, um den Call for Paper abzuwickeln, so dass die Teilnehmer, die Beiträge einreichen, das hier tun können und die für uns erforderlichen Werte mit anlegen. Wir sehen also auch ganz unterschiedliche Formen von Darstellungen. Auch die Möglichkeiten, Dateien hochzuladen oder solche Auswahlfelder zu haben, sind hier gegeben. Am Ende kann ich meine Einträge sichern und anschließend auch noch weitere hinzufügen. Damit ist die Datenbank sehr schön zu gestalten. Es gibt jedoch jetzt eine Herausforderung dabei, nämlich die Frage: Wie werden denn diese ganzen Dinge nachher gestaltet? Und hier wird es ein bisschen kompliziert, das heißt, ich kann in diesem Bereich "Vorlagen" genau definieren: Wie soll es aussehen, wenn der Teilnehmer neue Einträge vornimmt? Wie soll es im Suchbereich aussehen? Wie soll es aussehen in der Einzelansicht und wie soll es aussehen in der Listenansicht? Und was wir hier sehen können, dass in diesen verschiedenen Darstellungen immer unsere Felder hinterlegt werden mit dem Kürzel, was mit angelegt ist, mit der Bezeichnung, und die können jetzt hier in diesem Textbereich untergebracht werden beziehungsweise in Tabellen mit Hilfe des Texteditors organisiert werden. Die einzelnen Darstellungen für die neuen Einträge sind meistens relativ einfache Tabellen, in denen man eine Zeile, zwei Spalten hat. Auch in dem Bereich der "Einzelansicht" hat man häufig genau solch eine Struktur. Was Sie hier noch mal besonders sehen, hier haben wir an der Stelle Namen und in dem Namen werden verschiedene Felder zusammengefügt, so dass sie dann als Einheit erscheinen. Das Komplexeste ist hierbei jedoch die Listenansicht. Die Listenansicht wird etwas anders gebildet. Sie besteht nämlich aus einer mehrteiligen Tabelle. Die besteht aus einer Kopfzeile, einem wiederholten Eintrag und anschließend einer Fußzeile. Und das muss in HTML-Manier für Tabellen strukturiert werden. Damit Sie das Prinzip verstehen, ist es am hilfreichsten, hinzugehen und sich mal eine vorhandene, einfache Struktur einer Datenbank anzugucken und dann das Ganze umzuwandeln und für sich zu übernehmen. Die Herausforderung besteht darin, dass im HTML-Modus wir die Tabellenbestandteile, die nachher zusammengesetzt werden, auseinander pflücken müssen und entsprechend in den Kopf, den wiederholten Bereich, in den Mittelteil, und in den Fußbereich hineinnehmen müssen. Um das zu gewährleisten, schaltet man am besten, bevor man irgend etwas bearbeitet, den Editor-Modus aus, so dass uns hier drin die HTML-Version dargestellt wird. In diesem Bereich sehen wir jetzt die Kopfzeile. Die Kopfzeile hat die Definition, dass hier eine Tabelle beginnt und die erste Zeile der Tabelle, also die mit den Spaltenköpfen, dargestellt wird. Die endet mit einer TableRow-Ende-Definition. In der zweiten Eintragsebene haben wir die Zeile, die später wiederholt wird, in der die einzelnen Datensätze dargestellt werden. Diese ist auch eine Tabellenzeile. Also beginnt und endet es mit TableRow und daneben gibt es die einzelnen Tabellenfelder, in denen jetzt die Einträge gezeigt werden; also zum Beispiel der Nachname, die Organisation, der Vorschlagstitel. In der dritten Ebene steht häufig nur das Ende der Tabelle, so dass ein Zusammenhang später entsteht, von dem Beginn einer Tabelle hier oben bis hin zu dem Ende der Tabelle unten. Das ist tatsächlich ein bisschen tricky zu gestalten und man sollte sich ein bisschen Zeit nehmen und wirklich reindenken in diese Felddefinitionen, bevor man das umsetzt, wenn man indem Bereich der "Listenansicht" eine etwas anspruchsvollere Darstellung wünscht.

Moodle 3 für Trainer: Profiwissen

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2 Std. 0 min (24 Videos)
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Erscheinungsdatum:01.12.2016

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